Fondation Luis Vuitton

Die Fondation Louis Vuitton ist ein Zentrum für zeitgenössische Kreationen im Bois de Boulogne. Architekt der wolkenartigen Struktur war der Amerikaner Frank O. Gehry. Eröffnet wurde das außergewöhnliche Gebäude 2014. Das Museum besteht aus 19 Gebäudegruppen in denen die Ausstellungsräume und andere Funktionen der Fondation Louis Vuitton untergebracht sind. Die Fassade steht vor dem Museum und besteht aus einer Stahl-Holz-Konstruktion die mit gebogenen Milchglasscheiben verkleidet ist. Der Architekt nennt sein Gebäude die "Glaswolke", offiziell heißt das Bauwerk "Le vaisseau de verre", das Glasschiff. Sehenswert ist auch der Dachgarten mit schönen Ausblicken über Paris.

Weitere Gebäude von Frank o. Gehry:

Walt Disney Concert Hall, Guggenheim Museum Bilbao, Siedlung Goldstein, Gehry-Tower, 8 Spruce Street

Nächste U-Bahnstation: Les Sablons (Metrolinie 1)

Passerelle Simon Beauvoir

Die Fußgängerbrücke in Osten von Paris verbindet die Nationalbibliothek mit dem Parc de Bercy. Die geschwungene Brücke von Dietmar Feichtinger ermöglicht die Erschließung der Uferstraße und der Promenade, die auf zwei verschiedenen Höhen liegen. Fertigstellung 2006. 

Cité de la Mode et du Design

Die Architekten Jakob + Mac Farlane bauten eine Lagerhalle an der Seine zum Zentrum für Mode und Design um. An die alte Betonkonstruktion der Halle wurde ein futuristisches Stahlglasobjekt gehängt, das wie ein knallgrüner Parasit das Gebäude überwuchert. Fertigstellung 2008

Musee du quai Branly

Das Museum du quai Branly von Jean Nouvel wurde 2006 eröffnet. Das Gebäude besteht aus einer gebogenen Glasfassade die die Krümmung der nahen Seine auf nimmt, aus der farbige Kuben heraus stehen. Ein Teil der Fassade wurde von Patrick Blanc begrünt.

Bibliotheque national de France

Der Neubau der Nationalbibliothek Frankreichs wurde 1996 von Dominique Perrault errichtet. Vier Hochhäuser, die wie geöffnete Bücher einen bewaldeten Innenhof überragen machen das Gebäude einzigartig. Die Flachbauten, die die Büchertürme verbinden sind verglast, von hier blickt man in den bewaldeten Innenhof. Der Wald wurde an einem Tag aus der Normandie nach Paris gebracht und kann dort ungestört wachsen. Der Innenhof wird nur einmal im Jahr für Besucher geöffnet. König Franz I. verfügte im 16. Jahrhundert, dass alle Verleger ein Exemplar jedes Buches, welches in Frankreich gedruckt wird, an die National Bibliothek schicken müssen. Über die Jahrhunderte sind so über 30 Millionen Bücher eingelagert worden. In der Bibliotheque François Mitterrand lagern rund 10 Millionen Bücher. Die anderen Exemplare verteilen sich über weitere Standorte der Bibliotheque national de France. Da der Neubau auf Initiative von Francois Mitterrand entstand, wurde das Bauwerk nach dem verstorbenen Präsidenten benannt.  

Grande Arche

Der "Grande Arche" in La Défense bildet den Endpunkt der Großen Achse von Paris. Zur 200 Jahrfeier der Französichen Revolution wurde der würfelförmige Bürokubus 1989 errichtet. Architekt war der Däne Spreckelsen, der 1987 verstarb.

Musee du Louvre

Wie die Nationalbibliothek und der "Grande Arche", war auch die Erweiterung des Louvre ein "Grande Projet" von Präsident François Mitterand. Architekt der 1989 errichteten Glaspyramide war I.M. Pei, der auch die Bank of China in Hong Kong entwarf. In Deutschland hat I.M. Pei den Neubau des Deutschen Historischen Museums in Berlin gebaut.

Parc de la Villette

Auf dem ehemaligen Schlachthofgelände entstand 1983 eine der größten Parks von Paris. Der Schweizer Architekt Bernard Tschumi konzipierte eine Parkanlage mit 26 roten Kuben (Folies), die auf einem Raster im Park stehen.

Centre Georges-Pompidou

Eines der außergewöhnlichsten Gebäude überhaupt, ist das Centre Pompidou von Renzo Piano und Richard Rogers. An der Westfassade verläuft eine außen liegende Rolltreppe über alle Stockwerke, an der Ostseite liegen die Versorgungsleitungen.

Tours Nuages

Das Wohnungsbauprojekt von Emile Aillaud besteht aus 18 Türmen, von denen der höchste 105 m hoch ist. Die abgerundeten Fassaden sind mit Fliesen verkleidet, deren Muster und die Grundrissform an Wolken (franz. Nuages) erinnert. Fertigstellung war 1977.

Villa Savoye

Le Corbusier errichtete die Villa für die Familie Savoye 1931. Das Gebäude gilt zu Recht als Ikone der Architektur. Die Übergänge von Innen- und Außenflächen machen das Haus besonders. Die "Villa Savoye" ist heute ein Museum und kann besichtigt werden. Die Gebäude von "Le Corbusier" zählen seit 2016 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Öffnungszeiten: Di-So. 10-17 Uhr (im Sommer bis 18 Uhr).

Weitere Gebäude von Le Corbusier:

Corbusierhaus BerlinVilla SavoyeCentre Le CorbusierNational Museum of Western ArtUN New York

 

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Karte Architektur in Paris

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