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Reiseführer Beijing (Peking)

Beijing ist mit rund 12 Millionen Einwohnern die Hauptstadt Chinas. Die Stadt war schon 500 v. Chr die Hauptstadt der Yan und trug den namen “Yanjing” (Hauptstadt der Yan). Auch die Mongolen machten die Stadt zu ihrer Hauptstadt, nachdem sie China erobert hatten. Sie nannten die Stadt “Dadu” (Große Hauptstadt) und errichteten sie komplett neu, dabei entstand das rechtwinklige Straßenmuster das noch heute die Stadt prägt. Beijing hat in ihrer langen Geschichte viele bedeutende Sehenswürdigkeiten angesammelt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen die Verbotene Stadt, der Sommerpalast, der Himmelstempel, der Lama Tempel, die Ming Gräber und die Chinesische Mauer.

Beijing (Peking) Zahlen & Fakten

Einwohnerzahl: 22 Millionen (2022)

Fläche: 16.411 km²

Beijing entdecken

Das Zentrum von Beijing ist quadratisch, in deren Mitte liegt die Verbotene Stadt auf einer langen Nord-Süd-Achse. Diese Achse Teilt die Stadt in Ost und West. Straßen westlich davon bekommen den Zusatz Xi (West) östliche Straßen enden auf Dong (Osten). Zwischen Fuchengmen und Chaoyangmen verläuft die Teilung in Nord (Bei) und Süd (Nan).

Betrug

Auf den Einkaufsstraßen werden Touristen oft von “Studenten” angesprochen, die englisch lernen wollen. Das Ziel ist in Wirklichkeit die Touristen in Läden oder zu einer Teezeremonien zu locken. Bei der “Teezeremonie” probiert der Gast verschiedene Teesorten und bekommt danach eine “saftige” Rechnung präsentiert. Bei dem Wort “tea-ceremony” sollten die Alarmglocken läuten.

Warum heißt Peking eigentlich Beijing?

Als die europäischen Kolonialmächte nach China kamen, waren ihnen die chinesischen Namen sehr fremd. Sie schrieben die Ortsnamen so auf, wie sie sie verstanden, dadurch wurde aus Bei-Jing “Pe-King”. Um einen Standard für die lateinische Schreibweise der chinesischen Sprache festzulegen, wurde die Umschrift “Pinyin” entwickelt. Diese Umschrift wurde 1957 von der VR China eingeführt und 2009 von Taiwan übernommen. Auf chinesisch heißt Beijing “Nördliche Hauptstadt” Bei = Norden und Jing = Hauptstadt. Ausgesprochen klingt das wie “Bäj-Dsching”.

Was gibt es noch in Beijing?

Essen

Beijing ist auch bekannt für gutes Essen. Berühmt ist die “Peking Ente” (Beijing Kaoya). Typische Gerichte aus Nord-China sind auch Jiaozi, Baozi und Kao Yanrou Chuan (Lammspieße). Auf dem Nachtmarkt an der Wangfujing bekommt man skurrile Delikatessen aus ganz China angeboten.

Gärten

In Beijing gibt es viele schöne Gärten. Der Sommerpalast ist der bekannteste, es gibt aber auch viele andere Gärten die den Besucher verzaubern. Nicht verpassen sollte man den Beihai-Park und die Duftberge in den Westbergen.

Museen

Das wunderbare “National Museum” am Tian An Men Platz zeigt die besten Fundstücke aus der chinesischen Vergangenheit. Das “Capital Museum” stellte die Geschichte von Beijing auf eindrucksvolle art dar. Für Kunstinteressierte lohnt sich ein Besuch im “Kunstbezirk 798”.

Architektur

Wer sich für neue Architektur interessiert findet in unserem “Architekturführer Beijing” Bauwerke von Rem Koolhaas, Ole Scheeren, Zaha Hadid, Steven Hall und Herzog & de Meuron.

U-Bahn

Das U-Bahnnetz wurde zu den Olympischen Spielen 2008 ausgebaut. Man erreicht jetzt alle interessanten Orte im Zentrum, den Sommerpalast und den Flughafen mit der Metro.

Bus

Busse sind langsam und die Routen sind für Ausländer schwer zu durchschauen. Wenn man kein Taxi bekommt, kann man es riskieren einen Bus in die Richtung zu nehmen in der sich das Ziel befindet. Die Busse fahren meist relativ gerade Strecken.

Taxi

Taxifahrer sprechen normalerweise kein englisch. Man sollte die Adresse des Ziels oder Hotels in chinesischer Schrift parat haben. Der englische Name des Hotels nützt im Taxi meist nichts, da die Hotels auf chinesisch andere Namen tragen. Im Berufsverkehr ist es sehr schwer ein Taxi zu bekommen. Ausländer werden nicht gerne mit genommen, weil die Verständigung problematisch ist. Zudem wird von Ausländern besonders an der “Wangfujing” und touristischen Sehenswürdigkeiten ein “Aufschlag” verlangt.

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