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Uxmal

Uxmal war zur Maya-Zeit eine bedeutende Stadt mit bis zu 25.000 Einwohnern. Die Stadt wurde um das Jahr 800 errichtet und um 1200 aufgegeben. Uxmal war damals die Hauptstadt der Maya-Dynastie Tutul Xiu, die ihre Hauptstadt nach Mani verlegten. Uxmal liegt 50 m über dem Meeresspiegel und war damals von Senken umgeben, in denen sich Wasser sammelte. Das Grundwasser lag 65 m unter der Erde und war für die Maya nicht erreichbar. Bei längeren Trockenzeiten war das ungünstig. Mani liegt tiefer und hatte dadurch Zugang zum Grundwasser.

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Uxmal ist das Cuadrángulo de las Monjas (Nonnenviereck). Der rechteckige Platz ist von erstaunlichen Fassaden mit kunstvollen Wanddetails umschlossen. Es gibt mehere hofförmige Paläste, den 100 m langen Palacio del Gobernador (Gouverneurspalast), den Ballspielplatz Juego de Pelota und viele Tempel.

Die Ausgrabungsstätte Uxmal liegt rund 70 Kilometer südlich von Merida und gehört seit 1996 zum UNESCO-Welterbe.

Maya-Pyramiden

Uxmal ist berühmt für seine Maya-Pyramiden, in der Stadt gibt es 3 hohe Tempel-Pyramiden. Die größte ist die rund 35 m hohe Adivino-Pyramide auch Pyramide del Mago (Pyramide des Zauberers) genannt. 

Uxmal, Yucatan, Mexiko

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