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Stachus

Der Platz am Ende der Neuhauser Straße heißt eigentlich Karlsplatz wird aber “Stachus” genannt. Der Name stammt von einem Lokal, dass sich früher hier befand. Der Besitzer hieß Mathias Eustachius Föderl, er wurde Eustach genannt. Seinem Lokal gab er um 1728 den Namen “Stachus”. 1797 wurde der Platz zu Ehren von Kurfürst Karl Theodor in Karlsplatz umbenannt.

Früher befand sich hier das Neuhauser Tor, ein mittelalterliches Stadttor mit einem hohen Turm in der Mitte und zwei kleineren Türmen an den Seiten. 1791 wurde Münchner Stadtbefestigung abgebrochen, nur die Stadttore blieben erhalten. Um mehr Platz für den Verkehr zu schaffen wurde der mittlere Turm 1861 abgerissen. Die beiden Seitentürme wurden durch eine neogotische Brücke von Arnold Zenetti verbunden. Die historistischen Rondellbauten vor dem Tor wurden von Gabriel von Seidl entworfen und kamen 1902 hinzu. Wenn man vom Münchner Hauptbahnhof kommt, ist der “Stachus” das Tor zur Innenstadt.

Karlsplatz, München

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