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Hufeisensiedlung Berlin

Text und Fotos © Martin Gotsmann

Architekt Bruno Taut

Die „Hufeisensiedlung“ von Bruno Taut und Martin Wagner wurde 1933 fertiggestellt. Zentrum der Siedlung ist eine hufeisenförmige Häuserzeile mit einem Teich in der grünen Mitte. Der Teich ist ein eiszeitlicher Pfuhl. Markenzeichen von Bruno Taut waren kobaltblaue Wände, im Innenraum kam auch Rot und Gelb zum Einsatz. Die Bauten von Bruno Taut wurden daher auch Tuschkastensiedlungen genannt. Die Hufeisensiedlung heißt offiziell Großsiedlung Britz und liegt im Berliner Bezirk Neukölln.

Die Berliner Siedlungen der Weimarer Republik wurden 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Die Berliner Siedlungen der Moderne nahmen die Ideen der Bauhaus-Schule auf und entstanden nach den Vorbildern von Dessau-Törten, der Weißenhofsiedlung in Stuttgart und den Großsiedlungen von Ernst May in Frankfurt am Main.

Architektur Berlin Bruno Taut

Berliner Siedlungen der Weimarer Republik

Zum Unesco-Welterbe gehören auch die Siedlungen Siemensstadt in Berlin-Spandau, die Schillerpark-Siedlung in Berlin-Wedding, die Wohnstadt Carl Legien in Berlin-Prenzlauer Berg, die „Weiße Stadt“ in Berlin-Reinickendorf und die Gartenstadt Falkenberg in Berlin-Grünau (Treptow).

Bruno Taut Berlin
Bruno Taut Architekt Berlin

Adresse

Hufeisensiedlung

Fritz-Reuter-Allee 50

12359 Berlin

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Hufeisensiedlung Berlin

Hufeisensiedlung Berlin

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