Hackescher Markt Berlin
Text und Fotos © Martin Gotsmann
Berlin-Mitte
Der Hackesche Markt ist ein Platz in Berlin-Mitte mit S-Bahnstation. Ganz in der Nähe entstand 1907, die aus 8 Höfen bestehende Wohn- und Gewerbeanlage der Familie Quilitz. Geplant wurde die Hofanlage von Kurt Berndt zusammen mit August Endell, der die Jugendstilfassaden gestaltete. Die Hackeschen Höfe wurden von 1994-1997 umfangreich saniert und sind seitdem ein Anziehungspunkt mit Geschäften, Kino und Restaurants in Mitte. Diese Hinterhöfe sind typisch für Berlin und locken mit Kunst- und Kulturangeboten viele Touristen an. Die Hackeschen Höfe zählen zu den schönsten in ganz Berlin. Der Eingang befindet sich an der Ecke Oranienburger Straße / Rosenthaler Straße.
Neue Synagoge Berlin
Die Neue Synagoge wurde 1866 eröffnet. Das jüdische Gotteshaus wurde von Architekt Eduard Knoblauch entworfen. In seinem Elternhaus im Nikolaiviertel befindet sich heute ein Biedermeier Museum. Er hat die Synagoge zusammen mit seinem Freund Friedrich August Stüler gebaut, einem Schinkel-Schüler. Stüler entwarf später das Neue Museum in Berlin.
Architektur
Der Baustil orientiert sich an orientalischer Baukunst. Als Vorbild dienten Details aus der Alhambra in Granada. Mit 3.000 Sitzplätzen war die Neue Synagoge die größte in Berlin. Der Hauptraum der Synagobe befand sich nicht an der Straße, sondern im Blockinnenbereich. Dieser Saal im maurischen Stil wurde 1938 von den Nazis angezündet aber wieder gelöscht. Letzenendes wurde er durch Fliegerbomben zerstört. Aber die Fassade an der Oranienburger Straße blieb zum Glück erhalten.
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Die Hackeschen Höfe
Manche der Höfe wurden aufwendig saniert andere dienen als Spielwiese für Street Art Künstler.
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