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Theatinerkirche

Anlass zum Bau der Theatinerkirche, war die Geburt des Erbprinzen Max Emanuel im Jahr 1662. Der unvollendete Bau wurde 1675 geweiht. Der Name Theatinerkirche stammt vom Orden der Theatiner auf deren Grund die Kirche errichtet wurde. Der römisch-katholische Männerorden wurde in Italien vom Bischof von Theate gegründet. Die Kirche steht am Odeonsplatz gegenüber der Münchner Residenz. Kurfürst Ferdinand Maria errichtete die Kirche an dieser Stelle, um sie zur Hofkirche zu machen.

Die Mutter des Erbprinzen Henriette Adelheid von Savoyen legte vor ihrer Geburt das Gelübde ab, zum Dank die schönste Kirche der Stadt errichten zu lassen. Für dieses ambitionierte Unterfangen wurde der italienische Architekt Agostino Barelli verpflichtet. Barelli hatte zuvor die Theatinerkirche San Bartolomeo e Gaetano in Bologna errichtet. Die Theatinerkirche in München wurde jedoch nach dem Vorbild der Kirche Sant’ Andrea della Valle in Rom entworfen. Die überladen wirkende Innenausstattung wurde 1688 vollendet. Die barocke Fassade mit Rokoko-Elementen wurde erst 1767 unter François de Cuvilliés dem Jüngeren fertiggestellt. Die in gelbem Farbton gehaltene Theatinerkirche ist tatsächlich die schönste Kirche der Stadt geworden und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von München.

Theatinerstr., 80333 München

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