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Stadtschloss Weimar

Das Stadtschloss ist die bekannteste Sehenswürdigkeit von Weimar. Aus einer Wasserburg an der Ilm wurde über die Jahrhunderte eine sehenswertes Schloss mit prächtigen, klassizistischen Räumen. Die heutige Gestalt des Schlosses geht auf den schweizer Baumeister Giovanni Bonalino zurück, der das Schloss 1619 im Barockstil neu errichtete. Dabei entstand die rechteckige Grundform eines von dreigeschossigen Gebäuden umschlossenen Hofs. Der mittelalterliche Schlossturm wurde 1728 durch einen barocken Aufsatzt erhöht. Vor dem Turm steht das Torgebäude aus dem Jahr 1439, das von den hier untergebrachten Hofdamen als Gefängnis empfunden wurde. Sie nannten ihre Unterkunft deshalb leicht provokant “Bastille”.

Ein Feuer zerstörte die barocke Hofanlage von Bonalino 1774, nur Teile der Aussenmauern blieben stehen. Schlossherr Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach entschloss sich das Gebäude wieder aufzubauen. Ab 1789 begann der Wiederaufbau nach den Plänen von Johann August Arens. Die klassizistischen Innenräume, für die das Weimarer Schloss heute berühmt ist, wurden von Nikolaus Friedrich von Thouret und Heinrich Gentz geplant.

Das Stadtschloss ist heute ein Museum und kann besichtigt werden, sehr zu empfehlen sind die Führungen durch die klassizistischen Räume. Preise und Öffnungszeiten siehe Link.

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