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Die Speicherstadt

Durch den Anschluss Hamburgs an das Deutsche Reich 1881 wurde die Stadt Hamburg in das Zollgebiet des Reichs integriert und der Hafen wurde als zollfreies Gebiet von der Stadt abgetrennt. Um den Hamburger Freihafen zu errichten, wurden zwei Wohngebiet abgerissen. Hamburg bekam als Kompensation 40 Millionen Goldmark vom Reich. Mit diesem Geld wurden die Lagerhallen der Speicherstadt 1888 gebaut. 2003 wurde die Speicherstadt aus der Freihafen Zone herausgenommen, weil sich der Gütertransport auf Container verlagert und die Speicherstadt damit ihre Hafenfunktion verloren hatte. Seit 2015 zählen die roten Backsteingebäude zum UNESCO Weltkulturerbe.

Speicherstadt

Die Speicherstadt bietet viele tolle Fotomotive. Es gibt die Fleete (Kanäle) und zahlreiche rustikale Eisenbrücken mit geschwungenen Bögen. Daher ist die Speicherstadt bei Touristen sehr beliebt. In den ehemaligen Lagerhäusern sind heute Büros, Läden und Ausstellungsräume untergebracht. Es gibt auch einige Restaurants, wie das Wasserschloss, dass direkt am Zusammenfluss zweier Fleete liegt.

www.wasserschloss.de

Speicherstadtmuseum

Wer einen der Speicher von innen erleben möchte, sollte das Speicherstadtmuseum besuchen. Hier kann man sehen wie früher Waren in Säcken gelagert wurden. Waren aus aller Welt kamen im Freihafen an und wurde von Hamburg an Produzenten in ganz Deutschland verteilt.

Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg

www.speicherstadtmuseum.de

Poggenmühle 3, 20457 Hamburg

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