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Sächsische Schweiz

Das Elbsandsteingebirge wurde 1990 zum Nationalpark Sächsische Schweiz ernannt. Das Gebirge liegt zum Teil in Tschechien, hier befindet sich auch der höchste Gipfel, der “Hohe Schneeberg” mit 723 m. Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges wird Sächsische Schweiz genannt. Das Gebirge entstand durch Sandablagerungen eines Urzeitmeeres in der Kreidezeit. Nachdem sich die Landmasse angehoben wurde, fing der Sandstein an zu verwittern und bildete diese bizarre Landschaft.

Der Nationalpark hat zwei Teile, die “vordere” Sächsische Schweiz bei Rathen und die “hintere” Sächsische Schweiz bei Bad Schandau. Bei Rathen befindet sich der bekannteste Teil des Elbsandsteingebirge, das Basteigebiet. Dieser Bereich ist gut Erschlossen, es gibt Besucherparkplätze, einen großen Biergarten, ein Hotel, eine Felsenbühne und Brücken, über die man die Aussichtspunkte erreichen kann.

Die Sächsische Schweiz bei Bad Schandau ist größer und natürlicher. Dieser Teil des Elbsandsteingebirges eigent sich für lange Wanderungen und ist ein großartiges Naturerlebnis. Man kommt durch dicht bewaldete Täler und steigt dann hoch auf die kahlen Felsen, von denen sich die bezaubernd schöne Landschaft überblicken lässt. Wer die ganze Sächsische Schweiz entdecken möchte sollte mindestens eine Woche bleiben. Wer nur einen kurzen Abstecher von Dresden unternehmen will kann, das Elbsandsteingebirge auch als Tagesausflug erkunden.

Wie kommt man hin?

Es gibt einen Besucherparkplatz an der Basteistraße in Lohmen, der Straße bis zum Ende folgen. Von hier ist es rund 1 Kilometer zu Fuß zur Basteibrücke, mit grandiosem Blick auf die Elbe. Man kann auch mit der Bahn nach Kurort Rathen fahren. Hier überquert man die Elbe mit einer Fähre und folgt dem Basteiweg nach oben. Auch nach Bad Schandau kommt man mit der Bahn. Vom Bahnhof muss man auch die Elbe überqueren, aber hier gibt es eine Busverbindung zum Nationalpark Sächsische Schweiz (Bus 252 oder 241 siehe Link zu VVO).

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