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Potsdamer Platz

Am Potsdamer Platz stand früher das Potsdamer Tor, hier begann die Berlin-Potsdamer Chaussee, die nach Sanssouci und zum “Neuen Garten” führte. 1838 wurde der Potsdamer Bahnhof gebaut und der Platz entwickelte sich schnell zu einem Verkehrsknoten der schnell wachsenden Stadt. 1924 wurde auf dem Potsdamer Platz die erste Ampel in Deutschlands aufgestellt. Eine Nachbildung steht heute wieder auf dem Platz. Der Potsdamer Platz war in den Goldenen Zwanziger Jahren das pulsierende Zentrum Berlins. Im Zweiten Weltkrieg wurden einige Häuser zerstört, die meisten hätten aber wiederaufgebaut werden können. Durch die Lage direkt an der innerdeutschen Grenze fanden sich jedoch keine Investoren. Ab 1970 wurden die verbliebenen Gebäude abgerissen. Durch die Teilung Berlins wurde der verkehrsreichste Platz der Stadt zu einer leeren Brache im Grenzgebiet.

Ab 1992 wurde der städtebauliche Masterplan von Renzo Piano umgesetzt. Am Potsdamer Platz entstanden 3 kleine Hochhäuser und ein Einkaufszentrum. Das ganze Viertel wurde innerhalb von wenigen Jahren bebaut. Der Kollhoff Turm ist mit 105 m das höchste der drei Bürotürme. Es folgt der Deutsche Bahn Tower von Helmut Jahn. Dahinter liegt das Sony Center, ein überdachter Platz mit Kinocenter. Renzo Piano entwarf ein weiteres Hochhaus für Daimler-Benz und das Einkaufszentrum Potzdamer Platz Arkaden. Das höchste Hochhaus am Potsdamer Platz ist der Kollhoff Turm mit 105 m. Am nördlichen Platzrand wurden mehrere Hotels gebaut, das Ritz-Carlton zählt mittlerweile zu den bekanntesten Hotels in Berlin.

Gegenüber liegt der Leipziger Platz, ein achteckiger Platz der zwischen 1990 bis 2015 nach einem einheitlichen städtebaulichen Konzept bebaut wurde. Westlich folgt das Kulturforum mit der Berliner Philharmonie und der Neuen Nationalgalerie.

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