Der Petersdom in Rom
Text und Fotos © Martin Gotsmann
Geschichte
Der Petersdom steht im Vatikan und ist die bedeutendste Kirche der Christen in Europa. Die Kirche wurde an der Stelle errichtet, an der Petrus begraben wurde, nachdem er als Märtyrer im Jahr 64 nC kopfüber gekreuzigt wurde. Petrus war ein Jünger von Jesus Christus und gründete in Rom die erste christliche Gemeinde. Kaiser Konstantin ließ ab 315 über seinem Grab eine Basilika errichten.
Papst Julius II. fand, dass die alte Basilika nicht mehr den Anforderungen entsprach und setzte sich für einen Neubau ein. Da der Bau der Basilika Sankt Peter extrem teuer war wurde das Bauwerk durch Spenden und Ablassbriefe finanziert, gegen die sich besonders in Deutschland Widerstand regte. Das verschwenderische Bauwerk spaltete die Kirche letztendlich in Katholiken und Protestanten. Die Reformatoren lehnten die Verschwendungssucht der Päpste ab, daher sind evangelische Kirchen schlicht ausgestattet.
Architektur
Bramante wurde 1506 mit dem Bau der neuen Kirche beauftragt, ihm folgte Raffael und Michelangelo errichtete schließlich die monumentale Kuppel. 1626 wurde die „Peterskirche“ von Papst Urban VIII eingeweiht. Der „Petersdom“ ist immer noch eine der größten Kirchen der Welt.
Papst Benedikt XVI. 2007 auf dem Petersplatz
Auf dem Petersplatz vor der Kirche, finden die öffentlichen Ansprachen des Papstes statt. Joseph Alois Ratzinger (1927-2022) war Papst Benedikt XVI. Sein Nachfolger Papst Franziskus übernahm das Amt im Jahr 2013. Seit 2025 regiert Papst Leo XIV. die katholische Kirche.
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