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Olympiapark München

Der Olympiapark entstand zu den Olympischen Spiel 1972 auf einem ehemaligen Flugplatz. Hier wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Trümmer der zerstörten Stadt aufgetürmt. Für die Sommerspiele wurde eine neue U-Bahnline gebaut, deren Aushub den Olympiaberg bildet, unter dem sich der Trümmerberg befindet. Der Olympiaberg ist heute rund 95 m hoch und ein beliebter Aussichtspunkt (Foto).

Das Konzept der Münchner Olympiade waren Spiele in einer grünen Landschaft in einem demokratischen Deutschland. Man wollte sich deutlich unterscheiden von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, die zur Inszenierung der Macht von Adolf Hitler genutzt wurden. In München baute man transparent und innovativ. Das gläserne Dach des Olympiastadions von Günter Benisch und Frei Otto wurde zur weltweiten Architekturikone.

Der Olympiapark wurde von den Landschaftsplaner Günther Grzimek entworfen. Der Bereich nördlich des Georg-Brauchle-Rings wurde von den Landschaftsarchitekten Hans Lutz und Wolfgang Miller geplant. Das Konzept von Grzimek hatte nicht die Gestaltung der Landschaft zum Grundprinzip, sondern die Nutzung der Freifläche für die Bürger. Obwohl für den Olympiapark über 3.000 Bäume gepflanzt wurden besteht der Park zum größten Teil aus Wiesen, die von den Bürgern frei genutzt werden können. Günther Grzimek gab das Motto: “Besitzergreifung des Rasens” aus.

Das Olympiagelände ist von der Station Olympiazentrum der Linie U3 über Fußgängerbrücken zu erreichen. Wer direkt zum Olympiaberg möchte kann den Bus 144 nehmen. Im Park gibt es mehrere Restaurants.

Olympia Stadion

München bekam den Zuschlag für die olympischen Sommerspiele 1972 und lobte einen Architekturwettbewerb aus, den das Büro von Günter Behnisch gewann. Die Architekten entwarfen ein spektakuläres Stadion mit einer luftigen Zeltdachkonstruktion, die im Gegensatz zum nazionalsozialistischen Olympiastadion in Berlin, Offenheit und Transparenz einer demokratischen Gesellschaft wiederspiegeln sollte. Für die Umsetzung des kühnen Entwurfs wurde der Architekt Frei Otto ins Team berufen, der zuvor den deutschen Pavillon für die Expo 1967 in Montreal gebaut hatte. Dessen Zeltdach inspirierte Behnisch für das Münchner Olympiastadion. 

Zu dem Ensemble gehören noch zwei Sporthallen, die ebenfalls mit der gleichen Zeltdachkonstruktion überspannt wurden. Dadurch ergibt sich eine Landschaft aus Acrylglas, Stahlkabeln und Pylonen, die das Olympiastadion 1972 weltberühmt machten. Das Münchener Olympiastadion steht unter Denkmalschutz und wurde nach dem Bau der Allianz Arena nicht abgerissen. Allerdings wird es kaum noch für Sportveranstaltungen genutzt.

Das Olympiagelände ist von der Station Olympiazentrum der Linie U3 über Fußgängerbrücken zu erreichen. Wer direkt zum Olympiaberg möchte kann den Bus 144 nehmen. Im Park gibt es mehrere Restaurants.

Spiridon-Louis-Ring 7, 80809 München

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