Olivetti-Türme
Text und Fotos © Martin Gotsmann
Die Deutschlandzentrale von Olivetti in der Bürostadt Frankfurt-Niederrad, wurde von Egon Eiermann entworfen, dem bekannteste Architekt der Nachkriegszeit. Der Bürokomplex besteht aus zwei mit Brücken verbundenen Flachbauten und zwei Bürotürmen die diagonal zueinander an den Flachbauten stehen. Das besondere an den Olivetti-Türmen ist die Konstruktion. Die Türme stehen jeweils auf einem trichterförmigen Betonsockel. Da der Sockel nach unten schmaler wird, hat jeder der beiden Bürotürme, einen zusätzlichen, seitlichen Treppenturm. Eiermann verstarb 1970, die „Olivetti-Zentrale“ wurde 1972 eröffnet.
Architekt Egon Eiermann
Egon Eiermann wurd 1904 in Potsdam geboren und starb 1970 in Baden-Baden. Eiermann studiert bei Hans Poelzig an der TH Berlin. Eiermann war nicht nur Architekt sondern auch ein sehr erfolgreicher Möbeldesigner. Sein Tischgestell Eiermann 1 wird bis heute produziert. Eiermann war auch Professor an der Technischen Hochschule Karlsruhe.
Bekannt wurde Eiermann für den Wiederaufbau der Gedächtniskirche in Berlin. In Frankfurt am Main hat er die Neckermann-Zentrale (Frankfurt-Fechenheim) und das Hochtief-Hochhaus (abgerissen) errichtet. Zu seinen bekanntsten Bauwerken gehört auch der „Lange Eugen“, das Abgeordnetenhochhaus in Bonn, der damaligen Hauptstadt der BRD.
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