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Schloß Nymphenburg

Kurfürst Ferdinand Maria ließ Schloss Nymphenburg für seine Frau Henriette Adelheid von Savoyen errichten, die ihm 1662 einen Thronfolger geschenkt hatte. Für seine Frau hat der Kurfürst auch die Theatinerkirche am Odeonsplatz erbaut. Mit dem Bau der Landvilla wurde der Italiener Agostino Barelli beauftragt. Das “Schloss Nymphenburg”, wie die Prinzessin aus Italien ihr Anwesen nannte, wurde 1675 vollendet. Dieses kubische Landhaus ist heute der Mittelteil des Schlosses. Ihr Sohn Maximilian II. Emanuel Kurfürst von Bayern erweiterte das Landhaus ab 1700 und machte es ab 1720 zum Residenzschloss. Durch Marstall und Orangerie wuchs Schloss Nymphenburg auf eine Breite von rund 540 m an. Die Hauptfassade von Versailles ist rund 400 m lang. Alle Regenten in Europa hatten damals Versailles als Vorbild. So steht auch Schloss Nymphenburg in einer barocken Parkanlage mit Wasserspielen und langen Kanälen.

Das Schloss Nymphenburg ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten von München und viele Besucher und Einheimische nutzen den großen Park zum Spazieren gehen. Man kann die prunkvollen Innenräume besichtigen, hier findet man auch die “Schönen Münchnerinnen”. Im Salon werden Bilder von Helene Sedlmayr, Lola Montez und Lady Jane Ellenborough gezeigt.

Schloß Nymphenburg, 80638 München

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www.schloss-nymphenburg.de

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