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Nürnberger Lebkuchen

Der Lebkuchen ist eine Nürnberger Spezialität. Man vermutet, dass der Name aus “Leip” (ungesäuertes Brot + flacher Kuchen) entstand. Den ersten schriftlichen Nachweis für Lebküchner in Nürnberg belegt ein Dokument aus dem Jahr 1395. Im Mittelalter war Nürnberg eine bedeutende Handelsmetropole. Hier kamen Gewürze aus fernen Ländern an, die dem Lebkuchen seinen feinen Geschmack verleihen. Durch den Reichstag kamen viele Menschen aus dem ganzen Land nach Nürnberg und machten die Nürnberger Lebkuchen im ganzen Reich bekannt. Heute sind die “Nürnberger Lebkuchen” eine geschützte Herkunftsbezeichnung und dürfen nur in der Stadt Nürnberg produziert werden.

Lebkuchen werden in Deutschland zur Weihnachtszeit gegessen und sind nur vor dem großen Fest in den Regalen der Supermärkte zu finden. In Nürnberg werden sie jedoch das ganze Jahr über angeboten. Die Hersteller unterhalten hierfür Fachgeschäfte in der Nürnberger Altstadt.

Es gibt drei verschiedenen Lebkuchen Sorten, Natur – mit Zuckerglasur und mit Schokolade. Die höchste Qualität haben die Elisenlebkuchen die mindesten 25% Nüsse und maximal 10% Mehl enthalten.

Zu den bekanntesten Hersteller von Oblatenlebkuchen zählen FrauenholzLebkuchen-Schmidt und Haeberlein (Lambertz-Gruppe).

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