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Die Münchner Frauenkirche

Die Frauenkirche ist die bekannteste Sehenswürdigkeit von München, die beiden Zwiebeltürme sind das Wahrzeichen der Stadt. An der Stelle an der heute die Frauenkirche steht, stand zuvor die Marienkapelle. Sie wurde zu klein für die wachsende Stadt und deshalb durch ein größeres Bauwerk ersetzt. Die Marienkapelle wurde 1472 abgerissen und mit dem Bau der Frauenkirche begonnen. Aus Kostengründen wurde die Kirche aus Backstein errichtet. Der Architekt Jörg von Halsbach plante eine Hallenkirche mit umlaufenden Kapellen. Bereits 1488 war das Bauwerk vollendet, 1494 wurde die Frauenkirche eingeweiht. Die zwiebelförmigen Hauben kamen erst 1525 auf die beiden Türme. 1803 wurde die Kirche Bischofssitz und heißt seither Dom zu unserer Lieben Frau.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Münchner Frauenkirche stark beschädigt, der Innenraum brannte aus und das Deckengewölbe stürzte teilweise ein. Von der ursprünglichen Innenausstattung ist wenig erhalten geblieben. Der Innenraum ist weiß gestrichen und durch die hohen Fenster kommt viel Licht in das Kirchenschiff. Die beiden Türme sind je rund 98,5 m hoch, um die Wirkung der Kathedrale nicht zu mindern dürfen seit 2004 keine höheren Gebäude mehr in München errichtet werden.

Frauenplatz, 80331 München

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