Die Markthalle von Budapest
Text und Fotos © Martin Gotsmann
Geschichte
Die große Markthalle (Nagycsarnok) von Budapest wurde 1897 eröffnet. Der Architekt Samu Pecz (1854-1922) entwarf eine gigantische Halle aus Eisenstützen, Glas und Ziegelmauerwerk. Von den Dimensionen, könnte man in dem Bauwerk auch einen Hauptbahnhof unterbringen. Sie ist bis heute die größte Markthalle Europas.
Lage
Die Markthalle Nagycsarnok liegt im Süden der Innenstadt, am Platz Fővám tér. Hier befindet sich die gleichnamige U-Bahnstation. Am Fővám tér beginnt auch die Fußgängerzone Vaci u, die zum Vörösmarty tér führt. Die Markthalle liegt auch ganz nah an der Friedensbrücke, die zum Gellerbad führt.
Adresse
Szent György tér 2
Budapest, Ungarn
Paprika und Salami
Im Erdgeschoss der riesigen Markthalle gibt es hauptsächlich Lebensmittel. Hier bekommt man die berühmte ungarische Salami, die es in vielen Variationen gibt. Eine weiteres Produkt aus Ungarn ist die Paprika. Paprika wird frisch und als Pulver verkauft. Beide Produkte sind beliebte Mitbringsel aus Budapest, die in fast jedem Marktstand angeboten werden.
Ungarisches Gulasch
In der oberen Etage der Markthalle gibt es Essenstände die lokale Spezialitäten anbieten. Zu den bekanntesten ungarischen Gerichten gehören Gulasch und Langosch. Langosch oder auch Langos bekommt man in Budapest an jeder Ecke. Der beliebte Snack, ist ein in Fett gebackenes Brot aus Hefeteig. Der Fladen wird traditionell mit Sauerrahm und Käse gereicht. Gulasch nennt man in Ungarn Pörkölt oder Paprikás.
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