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Kulturpalast Dresden

Der Kulturpalast aus dem Jahr 1969 ist ein Werk der DDR-Architekten Weil, Hänsch und Löschau. Das multifunktionale Gebäude diente als Veranstaltungssaal für Konzerte, Tanzveranstaltungen und Kongresse. Der Kulturpalast befindet sich mitten in der Dresdner Altstadt, zwischen Altmarkt und Neumarkt. Der horizontale flache Baukörper passt nicht mehr so richtig in die historische Bausubstanz der Umgebung, besonders seit das Zentrum Dresdens nach historischen Vorbildern wieder aufgebaut wurde. Trotzdem ist der Kulturpalast ein wichtiges Beispiel der DDR-Architektur und der Geschichte Dresdens. Anders als in Berlin, wo der Palast der Republik für ein Imitat des Stadtschlosses platt gemacht wurde, hat man sich in Dresden entschieden das Gebäude zu sanieren.

Der Umbau des Kulturpalasts wurde vom Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner 2009 entworfen. Der Charakter des sozialistischen Bauwerks wurde behutsam erhalten, der Konzertsaal wurde nach dem “Weingerg-Prinzip” komplett umgebaut und die Kapazität der Sitzplätze deutlich reduziert. Das Gebäude beherbergt nun die Dresdner Philharmonie, die Zentralbibliothek und das Kabarett “Herkuleskeule”. Die Umbauarbeiten wurden 2017 abgeschlossen.

Sehenswert ist das sozialistische Wandbild “Der Weg der roten Fahne” von Gerhard Bondzin in Zusammenarbeit mit der Hochschule für bildende Künste Dresden, das die Fassade an der Schloßstraße schmückt.

Schloßstraße 2, 01067 Dresden

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