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Die Kölner Altstadt

Köln war im Mittelalter die größte Stadt Deutschlands. Die Kölner Altstadt war riesig und befand sich innerhalb der Fläche, die heute vom Kölner Ring umschlossen wird. Das mittelalterliche Zentrum wird heute in die Bereiche Altstadt-Nord, Innenstadt und Altstadt-Süd unterteilt. Auch wenn der Krieg die meisten Gebäude zerstörte, konnte der Charakter einiger Viertel erhalten werden. Im Martinsviertel kann man noch die Atmosphäre das alten Kölns spüren. Besonders sehenswert ist das Brauhaus “Sünner im Walfisch” in der Salzgasse und das “Delfter Haus” am Buttermarkt. Auch wenn an der Fassade des Sünner im Walfisch die Jahreszahl 1626 zu lesen ist, so wurde das Haus erst 1935 an dieser Stelle errichtet. Das Giebelhaus stand zuvor in der benachbarten Tipsgasse und wurde hier wieder aufgebaut. Die sehenswerte Salzgasse führt vom Heumarkt zum Rheinufer.

Alter Markt

Als der Rheinhafen verlandete wurde das alte Hafenbecken zugeschüttet und zum Marktplatz von Köln. Im Jahr 922 wurde der Marktplatz zum ersten mal schriftlich erwähnt. Vor dem Zweiten Weltkrieg war der Alte Markt einer der schönsten Plätze der Republik. Erhalten blieb das Haus “Zur Bretzel”, in dem sich heute die Gaffel Brauerei befindet.

Für Köln ist der Brunnen von Johann von Werth sehr bedeutend, der mitten auf dem Platz steht. Jan von Werth war ein Knecht, der im Dreißigjährigen Krieg zum General aufstieg und mit einem Siegeszug nach Köln zurück kehrte. Vor seiner Abreise hatte er vergeblich um die Hand der Magd Griet geworben. Bei seiner Rückkehr fragte er sie: “Griet, wer et hätt jedonn!” und sie antwortete “Jan, wer et hätt jewoß!”. Dann seigt er wieder auf sein Pferd und reitet davon. Die Geschichte von Jan und Griet kennt in Köln jedes Kind, weil sie zum Karneval jedes Jahr hier aufgeführt wird.

Alter Markt, 50667 Köln

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