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Hauptbahnhof Dresden

Der Dresdner Hauptbahnhof wurde 1898 von den Architekten Ernst Giese, Paul Weidner und Max Arwed Roßbach im historistischen Stil errichtet. Die Architekturbüros von Giese&Weidner und Rossbach gewannen je einen ersten Preis im Architekturwettbewerb. Zur Ausführung kam eine Mischung aus beiden Entwürfen. Der Hauptbahnhof in Dresden ist eine seltene Form eines Insel- und Kopfbahnhofs. Die Bahnhofshalle befindet sich zwischen zwei Bahnsträngen (Insel), im Raum dazwischen befindet sich ein Kopfbahnhof.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof bombardiert und teilweise zerstört. Der Wiederaufbau in der DDR wurde sehr provisorisch angegangen, das Dach der Hallen wurde mit Holz und Dachpappe verschlossen und die Fassade nur notdürftig repariert.

Als 1989 die Züge mit den Flüchtlingen aus der Prager Botschaft durch den Bahnhof rollten, versammelten sich Demonstranten vor dem Bahnhof. In den folgenden Tagen sammelten sich immer mehr Demonstranten auf der Prager Straße.

Nach der Wende sollte der runtergewirtschaftete Dresdner Bahnhof saniert werden. Den Architekturwettbewerb gewann der britische Star-Architekt Sir Norman Foster. Nach seinen Plänen wurde der Hauptbahnhof 2006 umgebaut. Die Dachkonstruktion aus weißen Kunststoffolien (teflonbeschichtete Glasfaser-Membranen) lässt viel Licht in die Halle dringen. Das historische Bahnhofsgebäude wurde aufwendig restauriert und ist heute wieder ein stolzes Bauwerk.

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