Garden District New Orleans
Text und Fotos © Martin Gotsmann +++
Geschichte
Der Garden District war ursprünglich eine eigenständige Stadt die Lafayette hieß. Nachdem New Orleans durch den Louisiana Purchase im Jahr 1803 ein Teil der USA wurde, siedelten sich hier US-Amerikaner an. In New Orleans lebten weiterhin Nachkommen französischer Siedler, man sprach dort weiterhin Französisch. Neuankömmlinge aus den USA zogen eher in den englischsprachigen neuen Stadtteil. 1852 wurde die Stadt Lafayette eingemeindet und wird seitdem „Garden District“ genannt. Zudem gab es hier noch mehr Platz als in der französischen Altstadt, die damals schon dicht bebaut war.
Architektur
Da der Garden District von US-Amerikanern gebaut wurde unterscheidet sich auch die Architektur vom französischen French Quarter. In Amerika hat man Platz, die Häuser haben große Gärten. Die Architektur orientiert sich an der Antike. Griechenland als Mutter der Demokratie ist für die junge Demokratie das Vorbild. Klassizistische Architektur mit dorischen, ionischen oder korinthischen Säulen prägen daher die Fassaden im Garden District.
New Orleans Streetcars
Mit der historischen Straßenbahn kommt man auch ohne Auto in den Garden District. Von der Canal Street im Stadtzentrum, kommt man mit den Streetcars direkt auf die St Charles Avenue, die Hauptstraße des Garden Districts. Hier gibt es viele Hotels, Restaurants und Supermärkte.
Magazine Street
Das Herz des Garden Districts schlägt auf der Magazine Street. Auch wenn diese Straße viel kleiner ist als die St Charles Ave. Hier findet man die hippen, kleinen Läden, Bars und Restaurants. Hier ist New Orleans noch ganz entspannt und normal.
1941 Magazine St, New Orleans
Bars und Restaurants
Eines der bekanntesten Restaurants im Garden District ist das Gris-Gris 1800 Magazine Street. Hier gibt es die berühmte Cajun-Küche und leckere Cocktails. Etwas versteckt liegt das Birdy’s Behind The Bower in der Nummer 1320 Magazine Street.
Halloween New Orleans
Durch die großen Gärten haben die Bewohner des Garden Districts viel Platz ihre Halloween Dekorationen zu präsentieren. Spinnen-Invasionen, Hexen, Totenköpfe und andere Grusel-Monster sind im Oktober überall zu sehen.
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