Catedral de Santa Maria de Valencia

Mit dem Bau der Kathedrale von Valencia wurde 1262 begonnen. Die Kathedrale von Valencia ist weder nach Jerusalem noch nach Mekka orientiert. Das Bauwerk liegt auf einer Südwest-Nordost-Achse. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das gotische Gotteshaus vollendet. An gleicher Stelle befand sich zuvor ein römischer Tempel und später eine Moschee der muslimischen Eroberer. Die Westfassade wurde erst 1741 im Barock-Stil fertiggestellt. In der Kathedrale von Valencia wird der "Heilige Gral" aufbewahrt, der über Umwege aus dem Heiligen Land nach Valencia gekommen sein soll. Ob die Geschichte stimmt oder nicht lässt sich nicht beweisen. Die Kuppel der Kapelle des Heiligen Grals "Capella del Santo Caliz" ist sehenswert. Das Innere der Kathedrale ist sehr ungewöhnlich. Das Kirchenschiff ist relativ niedrig und mit gotischen Gewölben überdeckt, während die Innenraumgestaltung zwischen Gotik, Renaissance und Barock abwechselt. Von außen wirkt die Kathedrale seltsam unfertig und aus Teilen zusammengesetzt die nicht richtig zusammen passen wollen. Es gibt einen Eingang im Norden von der Plaça de la Mare de Déu im gotischen Stil und einen Eingang von Süden im Barock-Stil. Die Kapelle des Heiligen Grals befindet sich auf der rechten Seite, wenn man den südlichen Eingang wählt. 

Real Basilica

Die königliche Basilika wurde 1667 geweiht. Das barocke Gotteshaus ist berühmt für die ovale Kuppel, mit Fresken von Antonio Palomino und für eine Statue der Jungfrau Maria.

Lonja de la Seda

Die Seidenbörse ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt und seit 1996 UNESCO Weltkulturerbe. Die "Lonja de la Seda" wurde 1469 gegründet, 1483 wurde mit dem Bau begonnen der 1533 fertiggestellt wurde. Der Seidenhandel war damals der größte Arbeitgeber in Valencia. Die Händler müssen sehr reich gewesen sein, um sich solch ein Bauwerk leisten zu können. Der Innenraum ist wegen seiner verdrehten Stützpfeiler die an Palmen erinnern besonders sehenswert. Die Decke der über 17 m hohen Halle war damals mit grünen Blättern und einem dunkelblauen Nachthimmel mit funkelnden Sternen bemalt. Neben der "Lonja de la Seda" befindet sich das "Consolat de Mar", einem Seegerichtshof der seit dem 13. Jahrhundert in Valencia tagt.  

Torres de Quart

Die Torres de Quart sind Teil der alten Stadtmauer um das historische Zentrum von Valencia. Das westliche Stadttor wurde zwischen 1441 und 1466 errichtet. Die Einschüsse der französischen Belagerung von 1808 sind noch gut zu erkennen. Der Name "Torres de Quart" bezieht sich auf das Dorf Quart das heute ein Stadtteil von Valencia ist. Man kann den alten Wachturm besichtigen, von dem man einen schönen Blick auf das Zentrum von Valencia hat.

Torres de Serranos

Das nordöstliche Stadttor von Valencia wurde 1391 vollendet und ist eines der größten gotischen Stadteingänge Europas. Es war das bedeutendste der 12 Stadttore die das mittelalterliche Valencia bewachten. Auf die "Torres de Serranos" (Bergtürme) lief die Straße aus dem Norden zu, die entlang der Küste nach Barcelona führt. Hinter dem Stadttor befand sich damals auch der Hafen von Valencia. 1865 wurde die Stadtmauer abgebrochen und auch 10 der 12 Stadttore mussten weichen. Der Fluss Rio Turia wurde erst 1985 umgeleitet und im Flussbett ein Park angelegt. Die Brücke "Ponte dels Serranas" steht deshalb heute im Jardin del Turia. Die beiden achteckigen Türme der "Torres de Serranos" sind durch eine Galerie miteinander verbunden. Der Wachturm diente auch als Gefängnis und kann besichtigt werden. Von den Türmen sieht man die Kathedrale und die Ciudad de Artes y Las Ciencias.

Mercado Central

Den wunderbaren Mercado Central mit seinem unglaublichen Angebot an frischen Lebensmitteln muss man gesehen haben. Der Mercado Central ist einer der schönsten Markthallen der Welt und eine der Hauptattraktionen von Valencia. Neben Obst, Gemüse, Backwaren, Fleisch und Fisch gibt es auch kleine Snacks zum Mitnehmen. Tipp: Zwischen den Ausgängen 3 und 4 befindet sich die Central Bar von Sternekoch Ricard Camarena hier bekommt man leckere Tapas, Bocadillos und andere kleine Köstlichkeiten. Eröffnet wurde die riesige Jugendstilhalle (Modernismo) im Jahr 1928. Der Markt öffnet von 7:30-15:00, sonntags geschlossen. 

Convento de Santo Domingo

Das von außen eher unscheinbare Kloster am Plaza de Tetuán, ist von innen eine sehr schöne gotische Klosteranlage. Der Kreuzgang mit grünem Innenhof und reich verzierten, gotischen Bögen lohnt einen Besuch. (Der Turm im Hintergrund)

Santo Tomas

Santo Tomas erinnert an die Barockkirche "Il Gesù" in Rom, die 1580 errichtet wurde. Die Kirche Santo Tomas ist auch unter dem Namen "Iglesia de la Congregación" bekannt und wurde 1736 vollendet. Der helle Naturstein mit dem leichten Rotton, macht sie zu einer der schönsten Kirchen der Stadt.

Plaza del Esparto

Das Stadtviertel im nördlichen Teil der Altstadt, dem Barrio El Carmen finden sich die besten Bars und coolsten Läden der Stadt. Besonders abends sind die engen Gassen gut besucht. Die "Plaza del Esparto" liegt etwas versteckt, in einer kleinen Gasse hinter der "Plaza del Tossal". Das Café Sant Jaume an der Ecke Carrer dels Cavallers/ Plaça de l'Espart ist immer gut besucht.

Ayuntamiento

Das neoklassizistische Rathaus von Valencia wurde 1758 errichtet und 1906 mit einer einheitlichen Fassade versehen. Der Rathausbalkon kam erst 1960 dazu. Sehenswert ist das marmorne Treppenhaus und der große Ballsaal. Im Rathaus befindet sich auch das historische Museum von Valencia (Museo Histórico de la Ciudad). Rechts neben dem Haupteingang befindet sich die Touristeninformation von Valencia.   

Palacio de Comunicaciones

Das Hauptpostamt "Palacio de Comunicaciones" von 1922 vereint viele historische Architekturstile. Das eklektizistische Gebäude wurde vom Architekten Miguel Angel Navarro entworfen. Die monumentale Haupthalle ist spektakulär und wird von einer riesigen Glaskuppel überspannt. Das Gebäude dient immer noch als Postamt, wer Briefmarken kaufen will kann das hier tun. Über dem Portal steht Correos y Telegrafos Briefe und Telegramme. Die Metallspitze auf dem Postamt diente damals tatsächlich als Antenne.

Plaza del Ayuntamiento

An der dreieckigen Plaza de Ayuntamiento stehen alle Prachtbauten vom Anfang des 20. Jahrhunderts, wie das Rathaus, die Hauptpost und große Hotel und Bürogebäude. Selbst die Gehwege sind teilweise aus poliertem Marmor. Die Plaza de Ayuntamiento ist ein sehr eleganter Platz und das Stadtzentrum von Valencia. Zum Frühlingsfest findet hier täglich um 14 Uhr ein Feuerwerk mit Böllern statt.    

Asilo Marqués de Campo

Der neogotische Stadtpalast von Marqués de Campo wurde um 1880 erbaut. Das "Asilo Marqués de Campo" dient heute der "Universidad Catolica de Valencia" als Schulungsraum. Ein sehr eleganter Natursteinbau in der Nähe der Torres de Quart.  

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Karte Zentrum von Valencia

Estacion del Norte

Der Hauptbahnhof von Valencia liegt im Süden der Altstadt. Der Kopfbahnhof "Estacion del Norte" wurde 1917 von der Bahngesellschaft Ferrocarrils del Norte eröffnet, daher kommt der Name Nordbahnhof. Der Bahnhof ist ein schönes Beispiel des Modernismo, wie der Jugendstil in Spanien genannt wird. Die Fassade ist mit Orangenblüten als Symbol für Valencia und dem Stern für die Bahngesellschaft verziert. Im Innenraum findet man schöne Kachelbilder mit Motiven aus der Gegend um Valencia. Etwa 800 m südlich von der Estacion del Norte wurde ein neuer Bahnhof für die Hochgeschwindigkeitszüge AVE errichtet. Diese Bahnhof heißt Joaquin Sorolla. Dadurch wurde der Bahnhof "Estacio del Nord" abgewertet und man plant auf den alten Gleisen den Parque Central zu bauen.   

Plaza deToros

Die Stierkampfarena "Plaza de Toros" wurde 1851 eröffnet, das Bauwerk wurde aber erst 1860 fertig. Die runde Arena, die ein wenig an das Kolosseum in Rom erinnert, hat einen Durchmesser von 52 Metern. Die Arena bietet über 12.800 Sitzplätze. 2012 hat Katalonien Stierkämpfe verboten. Im Museo Taurino kann man sich über die Geschichte des Stierkampfs informieren. Es finden aber auch andere Veranstaltungen in der "Plaza de Toros" von Valencia statt. 

Porta de la Mar

Die "Porta de la Mar" steht im Südosten der historischen Altstadt und ist wie der Name schon sagt das Tor zum Meer. Gekrönt wird das neoklassizistische Tor, vom Wappen der Stadt Valencia und einer Fledermaus.

Veles e Vents

Für den America's Cup 2007 baute David Chipperfield die Zentrale der Segelregatta. Unter den versetzten Ebene konnten die Zuschauer vor Sonne geschützt, den Veranstaltungen beiwohnen.  

Puerto Autonomo

Der Hafen von Valencia wurde zum America's Cup 2007 um die Marina Real Juan Carlos I erweitert. Die Gegend nördlich des Hafenbeckens wurde aufgewertet und Restaurants in strandnähe locken Besucher an.    

Palau de les Arts Reina Sofia

Das Opernhaus von Valencia wurde 2005 errichtet. Es ist das größte Opernhaus Europas und wie alle Gebäude der Ciudad de Artes y Las Ciencias von Santiago Calatrava geplant. Im Gebäude befinden sich vier Säle, der größte Saal bietet Platz für 1.490 Zuschauer. Im "Palau de les Arts Reina Sofia" können rund 3.600 Besucher gleichzeitig Kulturveranstaltungen beiwohnen.

L'Hemisferic

Das einem Auge nachempfundene IMAX-Kino und Planetarium "L'Hemisferic" entstand 1998 als erstes Gebäude in der "Ciudad de Artes y Las Ciencias" kurz CAC genannt von Stararchitekt Calatrava. Der Architekt Santiago Calatrava kommt aus Valencia und hat auch hier studiert, er lebt allerdings in Zürich. L'Hemisferic steht in einem Wasserbecken, das alle Bauwerke der CAC verbindet. Die "Ciudad de Artes y Las Ciencias" wurde im ehemaligen Flussbett des Rio Turia errichtet. Das Auge von L'Hemisferic fängt abends an zu strahlen, wenn die Kinobesucher in das Bauwerk strömen. Das Kinoprogramm im Hemisferic findest du unter dem Link zu cac.

L'Agora

Als letztes Gebäude der "Ciudad de Artes y Las Ciencias" entstand die Multifunktionshalle L'Agora. 2009 wurde das Gebäude eröffnet und stammt wie die anderen Bauwerke vom katalanischen Architekten Santiago Calatrava. Hier finden Veranstaltungen wie ATP Tennis Tuniere oder die Modewochen von Valencia statt. Aber wirklich oft genutzt wird die Halle der Agora nicht. Das Glasdach der Agora lässt sich öffnen aber es ist nicht ganz dicht, dadurch regnete es manchmal in die Halle. Aber in Valencia regnet es nicht oft. Ein weiters Gebäude der CAC ist das "Museo de la Ciencias Principe Felipe" das du unter Museen Valencia findest. 

Puente Mirador

www.cac.es

 

Karte Sehenswürdigkeiten Valencia

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Valencia Sehenswertes

Willkommen in Valencia

Valencia ist mit rund 800.000 Einwohnern nach Madrid und Barcelona die drittgrößte Stadt Spaniens. Valencia gilt auch als Stadt der Paella, dem spanischen Nationalgericht. Das historische Zentrum ist gut erhalten und hat viel schöne Gebäude, Plätze, Kirchen und Märkte zu bieten. Mit der "Ciudad de Artes y Las Ciencias" von Santiago Calatrava wurde im alten Flussbett des Turia ein architektonisches Meisterwerk geschaffen.

 

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Valencia entdecken

Museen

Valencia hat neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch einige interessante Museen zu bieten. Kunstliebhaber werden im "Museo de Bellas Artes San Pio V" schöne Gemälde entdecken, für diejenigen die sich für die Geschichte von Valencia interessieren eignet sich das Museo d'historia de Valencia und Technikfreunde werden im "Museo de la Ciencias Principe Felipe" fündig.

Gärten und Strand

Die Innenstadt von Valencia wird von einem Park umgeben, in dem sich früher der Fluss Turia befand. Dieser wurde nach schweren Überschwemmungen umgeleitet und in einen Park verwandelt. Sehr zu empfehlen ist auch der Botanische Garten mit vielen Pflanzen die bei uns nicht vorkommen. Das beste ist natürlich der Strand Playa de Levante, der nicht weit von Zentrum entfernt liegt.

 

 

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