Real Alcazar

Der Real Alcazar ist der ehemalige Königspalast von Sevilla. Die Anlage geht auf die aus Marrakesch stammenden Almohaden zurück. Nach der Vertreibung der Mauren 1248 wurde der Palast von den Christen im "Mudéjar-Stil" erweitert, der islamische Bauelemente verwendet. 

Catedral de Sevilla

Nach dem Sevilla durch die Reconquista von den Mauren befreit wurde, begann man auf den Grundmauern der ehemaligen Hauptmoschee eine Kathedrale zu planen. Die Kathedrale wurde zwischen 1402 und 1503 errichtet, jedoch stürzte die Kuppel danach noch zweimal ein, so dass die Arbeiten erste 1903 beendet wurden. Der 105 m hohe Glockenturm "La Giralda", war das Minarett der alten Moschee. Die Kathedrale von Sevilla ist das größte gotische Gotteshaus der Welt und seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe.

Plaza de España

Die Plaza de España entstand für die Iberoamerikanische Ausstellung von 1929. Der Architekt Anibal González entwarf ein halbkreisförmiges Gebäude das sich Richtung Westen (Amerika) öffnet. Das eigentliche Ausstellungsgelände befand sich südlich des Parque de Maria Luisa. In den Gebäuden an der Plaza de España war die Verwaltung der Expo untergebracht.

Plaza Nueva

Die Plaza Nueva ist der zentrale Platz im Zentrum von Sevilla. In der Mitte des Platzes steht das Reiterstandbild von San Fernando. Der Conquistador Fernando III eroberte Sevilla 1248 und vertrieb die Moslems aus der Stadt. 1671 wurde er dafür heiliggesprochen wurde. 

Metropol Parasol

Der Metropol Parasol ist ein riesiges Gebilde aus Holz und Stahl, das 2011 auf der Plaza de la Encarnacion errichtet wurde. Das geniale Gebäude des deutschen Architekten Jürgen Mayer H. ist das neue Wahrzeichen der Stadt. Die Dachlandschaft ist noch beeindruckender als der Blick von unten.

Fabrica de Tabacos

Die alte Tabakfabrik wurde im 18. Jahrhundert errichtet und war die erste auf dem europäischen Kontinent. Das reich verzierte Bauwerk erinnert eher an einen Herrscher Palast, als an ein Industriegebäude. Heute befindet sich in dem Gebäudekomplex mit den schönen Innenhöfen, die Universität von Sevilla.

 

Torre del Oro

Der goldene Turm stammt noch aus dem 13. Jahrhundert, der Zeit der Almohaden. Er diente bis zu Eroberung durch die Spanier als Wachturm am Hafen. Der Ursprung des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Vielleicht war er im oberen Teil mit gelben Fliesen verkleidet oder die Abendsonne lässt in golden erstrahlen?  

Calle Sierpes

Die Calle Sierpes ist eine verkehrsberuhigte Straße im Zentrum von Sevilla, die vom Rathaus "Ayuntamiento" Richtung Norden führt. Im Sommer werden über der Straße Sonnensegel als Schattenspender gespannt.

Plaza de Torros

Mit dem Bau der Stierkampfarena wurde bereits 1760 begonnen. Sie ersetzte eine hölzerne Arena und wurde 1881 eröffnet. Stierkämpfe sind immer noch Teil der andalusischen Kultur und wurden noch nicht verboten, wie zum Beispiel in Barcelona 2012.

Casa de Pilatos

Die Casa de Pilatos ist ein Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert. Der Name stammt vom Marques de Tarifa, der den Palast nach einer Reise nach Jerusalem um bauen ließ. Sehr schöner Innenhof und Garten mit maurischen Motiven.

Puente de Isabel II

Die schöne Brücke aus Gusseisenelementen wurde zwischen 1845 und 1852 von zwei französischen Ingenieuren errichtet. Sie verbindet die Innenstadt von Sevilla mit dem Barrio de Triana auf der anderen Seite des Guadalquivir.

Iglesia de San Ildefonso

Die Kirche von San Ildefonso wurde auf den Ruinen einer alten Moschee errichtet. Mit dem Bau wurde 1794 begonnen, 1841 konnte das Gotteshaus eingeweiht werden. Die farbige Kirche mit den beiden Glockentürmen wurde nach San Ildefonso benannt, einem berühmten Theologen der 657 zum Bischof von Toledo ernannt wurde. Er schrieb viele Werke die sich mit der Jungfrau Maria befassten und trug damit wesentlichen zum Marien Kult in Spanien bei. 

Arco de la Macarena

Die Puerta de la Macarena ist eines der zwei verbliebenen Stadttor von Sevilla. Am nördlichen Tor, dem Arco de la Macarena sind auch noch Mauerreste erhalten. Hinter dem Tor befindet sich die Basilica de la Macarena mit einem berühmten Bildnis der Jungfrau Maria. 

Italica

Etwa 8 km nordwestlich von Sevilla liegt die Ausgrabungsstätte einer römischen Stadt, mit gut erhaltenen Mosaiken. Im Archäologischen Museum von Sevilla befinden sich die schönsten Fundstücke aus Italica.

Porta de Sevilla

Das ehemalige römische Stadttor wurde von den Muslimen zu einer Befestigungsanlage erweitert. Das wirklich sehenswerte Städtchen Carmona liegt etwa 40 km östlich von Sevilla, auf einem Hügel mit Blick über die weite Ebene. Im Ort befindet sich auch eine bedeutende römische Nekropole.

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Sevilla Sehenswertes

Willkommen in Sevilla

Sevilla ist mit rund 700.000 Einwohnern die größte Stadt Andalusiens und nach Madrid, Barcelona und Valencia die Nummer 4 in Spanien. Sevilla steht für Flamenco und Stierkampf und entspricht damit dem Touristen Klischee für ganz Spanien. Der Stierkampf ist selbst in Spanien sehr umstritten und Barcelona hat schon seine Stierkampfarenen geschlossen. Wer eine Flamenco-Show besuchen möchte kann das gerne machen aber ich denke diese Erfahrung muss man nicht gemacht haben um Sevilla zu verstehen. Die Stadt hat so viel mehr zu bieten.

 

 

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