Metropol Parasol

Der Berliner Architekt Jürgen Mayer H. gewann im Jahr 2004 den internationalen Architektenwettbewerb zur Neugestaltung der Plaza de la Encarnacion.  

2011 wurde die außergewöhnliche Struktur aus Stahl und Holzplatten der Firma Finnforest (MetsäWood) fertig gestellt. Um das Holz vor der Witterung zu schützen, wurde es mit Polyurethan (Kunstharz) beschichtet. Die Planung der Konstruktion übernahm das in London ansässige Ingenierbüro Arup.

El Mirador

Über Aufzüge im Untergeschoss gelangt man auf das Dach des Gebäudes. Auf der Aussichtsplattform (El Mirador) befindet sich eine Bar. 

Die Aussichtsplattform befindet sich nur wenige Meter über der umgebenden Bebauung der Altstadt, dennoch kann man von hier die gesamte Stadt überblicken. Das Gebäude wird von sechs Stützen getragen, die an Pilze erinnern. Die Spanier nennen das Gebäude deshalb auch "Setas de Sevilla", die Pilze von Sevilla. Alle "Pilze" sind mit der waffelförmigen Holzstruktur verbunden. 

Über die Dachlandschaft des Metropol Parasol führt ein geschlängelter Weg, der sich den verschiedenen Höhen des Gebäudes anpasst. Die Wegeführung erinnert etwas an eine Achterbahn. 

Im Sockel befindet sich ein kleines Einkaufszentrum und ein archäologisches Museum, das "Antiquarium de Sevilla". Nachts wird das Gebäude blau beleuchtet, dadurch wirkt das Bauwerk ganz anders als tagsüber. Weitere Informationen bekommt man auf der Website:

 

www.setasdesevilla.com

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Karte Urban Parasol

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Architektur Sevilla

Jürgen Mayer H. 

Weitere Bauwerke von Jürgen Mayer H. findest auf Du auf regiopia unter:

 

Architekturführer Hamburg

Architekturführer Stuttgart

 

 

 

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