Mirador Es Colomer

Der Mirador Es Colomer  bietet einen grandiosen Ausblick auf die Steilküste im Norden von Mallorca. Von Port de Pollenca windet sich die Straße nach oben. In der Nähe des Mirador Es Colomer gibt es einen Parkplatz von dem man noch etwa 300 Meter an der Steilküste entlang läuft, bis man den 232 m hohen Aussichtspunkt erreicht hat. Dort gibt es eine große Plattform von der man den Felsen "El Colomer" sehen kann. "El Colomer" ist der kleine Felsen im Wasser in der Bildmitte. Der Weg ist gut ausgebaut, wer jedoch Höhenangst hat sollte lieber nicht nach unten Blicken. Die Felsen fallen hier sehr steil ab. Die Straße führt noch rund 10 km weiter bis zum Cap de Formentor. Auf dem Weg gibt es noch weiter spektakuläre Aussichtspunkte, die Straße soll aber aus Naturschutzgründen geschlossen werden. Der Mirador Es Colomer ist jedoch der schönste auf der Formentor Halbinsel. Das Cap de Formentor ist der Nördliche Ausläufer der Sierra Tramuntana und der nördlichste Punkt von Mallorca.

Sóller

Das hübsche Städtchen Sóller liegt in einem Tal der Sierra de Tramuntana. Seit 1912 besteht einen Bahnverbindung nach Palma de Mallorca, die gebaut wurde um die Orangen aus Soller in die Inselhauptstadt zu transportieren. Heute können Touristen mit der historischen Eisenbahn nach Soller fahren. Sehenswert ist auch die historische Straßenbahn von Soller, die zum Hafen Port de Sóller fährt. Soller ist eine sehr gepflegte Kleinstadt mit schönen alten Häusern, einem Marktplatz und einer großen Kirche (Foto). Soller eignet sich als Tagesausflug von Palma, in die etwas kühlere Bergwelt der Tramuntana. Die Entfernung nach Palma beträgt nur rund 25 km.

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Weinregion Binissalem

Binissalem ist die bedeutendste Weinstadt auf Mallorca. Der arabisch klingende Name geht tatsächlich auf die Mauren zurück die hier um 1100 Landwirtschaft betrieben. Likör- und Weinhersteller bieten Proben ihrer Erzeugnisse an. Zu den bekanntesten zählen La Bolsa de Liquores und die Bodega Jose Luis Ferrer. In der Bodega Ferrer werden auch Weinproben organisiert (siehe Link). Freitags findet am 11 Uhr ein Markt vor der Kirche im Stadtzentrum statt. Auch Landschaftlich eine reizvoööe Gegend mit Weinstöcken vor der Bergkulisse der Tramuntana. Binissalem liegt rund 22 km nördlich von Palma an der Straße nach Alcudia.

Alcudia

Alcúdia ist eine der ältesten Stadt auf Mallorca. Funde aus der Megalith-Zeit beweisen das die Gegend schon vor den Phöniziern besiedelt wurde. Im Jahr 123 vor. Chr. gingen die Römer hier an Land um die mallorquinischen Piraten zu bezwingen. Schließlich legten die Römer hier die Stadt Pollentia (die Mächtige) an. Die Vandalen zerstörten die Stadt im Jahr 440 n. Chr. und die Bevölkerung flüchtete in die Berge. Sie gründeten dort die Stadt Pollença, die sie nach ihrer Heimatstadt benannten. Die Araber bauten auf den römischen Überresten eine neue Stadt die sie Al Kudia (Hügel) nannten. Nach der Reconquista von Mallorca wurde Alcúdia unter Jaume II. mit einer Stadtmauer befestigt. Diese Stadtmauer besteht bis heute und ist die bekannteste Sehenswürdigkeit von Alcúdia.

 

Alcudia 

Santuari de Lluc

Das "Santuari de Lluc" befindet sich in der Sierra de Tramuntana. Das "Santuari de Lluc" ist ein besonderer Ort der schon in der Bronzezeit besiedelt wurde. Auch die Araber nutzten den Ort und wiedersetzten sich hier der Reconquista bis 1232. Das besondere am "Santuari de Lluc" ist, dass es auf einer fruchtbaren Hochebene liegt, die sich gut verteidigen lässt. Das Wunder von Lluc machte den Ort zur Pilgerstätte. Ein arabischer Junge namens Lluc der mit seinen Eltern zum Christentum konvertiert war fand eine schwarze Madonna in den Büschen. Er brachte die Statue zur nächsten Kirche. Dort verschwand die Statue aber noch am gleichen Tag. Lluc fand die schwarze Madonna an der gleichen Stelle wieder. Darauf beschloss der Priester hier eine Kirche für die schwarze Madonna "La Moreneta" zu errichten. Die erste Kirche wurde um 1268 errichtet. Die heutige Renaissancekirche Santa Maria de Lluc wurde 1691 fertiggestellt. Das Bildnis der Jungfrau von Lluc "La Moreneta" ist ein Ziel für gläubige Pilger. Interessante Steinformation geben dem Ort zudem eine mystische Aura. Sehenswert ist auch der Botanische Garten der 1952 angelegt wurde und endemische Pflanzen der Balearen beheimatet. In dem Gebäudekomplex befindet sich auch ein interessantes Museum mit archäologischen Fundstücken und diversen Sammlungen zu verschiedenen Themen. Lluc liegt etwa 38 km von Palma de Mallorca Richtung Norden.

Karte Mallorca Nord

Sineu

Die Kleinstadt Sineu mit seinen rund 5.000 Einwohnern wirkt etwas verschlafen aber am Mittwoch wacht die mittelalterliche Stadt auf. Dann findet hier der Wochenmarkt statt. Der Markt ist der schönste der ganzen Insel, hier gibt es noch einen Viehmarkt und auch sonst ist der Markt von Sineu noch sehr ursprünglich geblieben auch wenn das Städtchen in der Inselmitte schon von einigen Reiseveranstaltern entdeckt wurde und mittlerweile die ein oder andere Reisegruppen über den Markt läuft. Sineu ist ein lohnender Zwischenstopp auf einer Inseltour. Distanz nach Palma rund 32 km.

Santuari de Sant Salvador

Auf dem 509 m hohen Berg "Puig de Sant Salvador" befindet sich das gleichnamige Heiligtum Santuari de Sant Salvador. Der Puig de Sant Salvador ist die höchste Erhebung in der sonst eher flachen Ostküste von Mallorca. Der heilige Berg hat mehrere Aussichtspunkte von denen man weit ins Land sehen kann. Im Jahr 1348 entstand eine erste Kirche auf dem Berg. Das heutige Kloster von San Salvador wurde 1715 erbaut. Das Monument für Jesus, den König der Christen entstand 1934. Das steinerne Kreuz wurde 1954 errichtet. Neben der Kirch befindet sich ein Restaurant mit kleinem Hotel. 

Cala Figuera

Die zerklüftete Ostküste Mallorcas besticht durch klares blaues Wasser mit vielen kleinen Buchten. An den Stellen an denen es einen Sandstrand gibt haben sich Feriensiedlungen breit gemacht. Cala Figuera hat keinen Sandstrand daher ist der kleine Ort noch relativ beschaulich. Cala D'or hat mehrere Buchten mit Strand und ist dadurch touristischer. Generell gibt es im Süden der Ostküste aber nur wenige große Hotelanlagen. Die Pensionen befinden sich meist in kleinen Villen, die von den Bäumen der Gärten überragt werden.

Torre de Cala Pi

Die Bewohner der Balearen wurden oft von arabischen Piraten überfallen, ermordet oder als Sklaven in Afrika verkauft. Aus diesem Grund wurden Wachtürme an der Küste errichtet, um fremde Schiffe früh zu erkennen und sich in Sicherheit zu bringen. Einige dieser Wachtürme sind noch erhalten. Der "Torre de Cala Pi" ist einer davon. Der "Torre de Cala Pi" steht auf einer kleinen Halbinsel an der Playa Cala Pi. Cala Pi ist ein kleiner Ort mit wenigen Restaurants. Die Entfernung nach Palma beträgt rund 35 km.

 

Cala Pi 

Cuevas del Drach

Die Drachenhöhle "Cuevas del Drach" ist eine der Top Sehenswürdigkeiten auf Mallorca. Das Höhlensystem wurde schon früher als Fluchtort bei Piratenüberfällen genutzt. Bizarre Stalaktiten und der unterirdische See ziehen jedes Jahr viele Besucher an. Die rund 180 m lange Halle mit dem 40 m breiten See wird durch Licht und Klassische Musik zum Erlebnis inszeniert. Mit Musikern besetzte Boote tauchen aus dem Dunkel der Höhle auf machen die Höhle zum Konzertsaal. Die Touristen können den See auch in Kähnen durchqueren, bevor es wieder hoch ans Licht geht. Die "Cuevas del Drach" befindet sich am Stadtrand von Porto Cristo.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise siehe Link.

Karte Mallorca Süd

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Palma de Mallorca

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