Torre Caja Madrid

Die "Cuatro Torres Business Area" mit 4 Hochhäusern wurde 2009 fertig gestellt. Der "Torre Caja Madrid" von Sir Norman Foster ist mit 249,5 m, der höchste der 4 Türme. Nummer 2 ist der "Torre de Cristal" von César Pelli mit 249 m. Der dritthöchste Wolkenkratzer von Madrid ist der 236 m hohe "Torre PwC" von Carlos Rubio und Enrique Álvarez. Der "Torre Espacio" von Pei Cobb Freed & Partners, ist mit 230 m der kleinste der "Quatro Torres" von Madrid.

 

Caxia-Forum

Das ehemalige Elektrizitätswerk wurde 2008 von Herzog & de Meuron zum Kunsttempel der Bank "la Caxia" umgebaut. Das Gebäude aus Cortenstahl und hellrotem Mauerwerk, berührt nur mit dem Kern den Boden, der Rest des Hauses schwebt über dem Platz. Am Paseo del Prado, hat Patrick Blanc, einen vertikalen Garten angelegt.

Weitere Gebäude von Herzog & de Meuron:

Elbphilharmonie Hamburg, Museo Blau Barcelona, Allianz Arena München, Olympia Stadion Beijing

Prado Erweiterung

Der Erweiterungsbau des Prado Museums wurde 2008 eröffnet. Der spanische Architekt Rafael Moneo hat das berühmte Museum mit dem dahinter liegenden Kloster San Jeronimo durch einen unterirdischen Eingangsbereich verbunden. Neben dem Kloster steht ein rötlicher Ziegelbau (Foto), in dem sich der Kreuzgang des Klosters befindet, der mit einem Glasdach überdeckt wurde.  

Aeropuerto de Barajas

Das Terminal 4, von Richard Rogers Partnership, auf dem Flughafen Barajas wurde 2006 eröffnet. Die New Terminal Area (NAT) besteht aus einem Terminal und einem Satellit mit zusammen 1,2 Mio. qm Fläche. Die Kapazität liegt bei 70 Mio. Passagieren pro Jahr.

Mirador

Der Wohnturm von MVRDV Architekten wurde 2005 fertiggestellt. Im Gegensatz zur umgebenden Bebauung aus Wohnblöcken mit geschlossenem Patio, ist das Haus extrovertiert und bietet auf 40 m Höhe einen Garten mit Ausblick, auf Spanisch "Mirador". Über der vier Geschosse hohen Aussichtsebene, gibt es noch einen Gebäuderiegel mit ebenfalls 4 Geschossen. Die Erschließungswege sind als rote Elemente an der Fassade zu erkennen.

Weitere Gebäude von MVRDV:

Markthalle in Rotterdam, Expo Hannover

Centro de Arte Reina Sofia

Das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, wurde 1992 im ehemaligen Hospital General eröffnet. Der Erweiterungsbau von Jean Nouvel entstand zwischen 1999 und 2005. Er beherbergt hauptsächlich Servicefunktionen für das Museum.  

Puerta de Europa

Die amerikanischen Architekten Philip Johnson & John Burgee schufen 1996 die beiden schrägen Türme an der Plaza de Castilla. Die 114 Meter hohen Bürotürme sind um 15 Grad geneigt. Da die beiden Türme genau gegenüber stehen, bilden sie zusammen ein Tor, daher wird der Platz auch "Puerta de Europa" genannt. Im Hintergrund sieht man die Hochhäuser "Cuatro Torres". 

 

Faro de Moncloa

Der Faro de Moncloa ist ein 100 m hoher Fernsehturm, der 1992 eröffnet wurde. Architekt des exzentrischen Turms war Salvador Pérez Arroyo. 2005 kam es zu einem Hochhausbrand im Torre Windsor an der Paseo de la Castellana, bei dem das Hochhaus teilweise einstürzte. Daraufhin wurden alle Türme in Madrid brandschutztechnisch überprüft und im Faro de Moncloa, musste das Treppenhaus verbreitert werden. 2015 wurde die Aussichtsplattform wieder eröffnet.

Torres Blancas

Das Wohnhochhaus von Francisco Javier Saénz de Oiza, ist eines der schönsten Beispiele des Betonbrutalismus. Das 72 m hohe Gebäude entstand zwischen 1964-68 und ist noch im Originalzustand erhalten. Die Torres Blancas bestehen aus 9 runden Wohntüremn die zusammen einen Baukörper bilden, der in der Mitte von weiteren runden Türmen überragt wird. Die Türme haben runde Balkone und an der Spitze kragen die runden Türme weit aus. Auf dem Dach gibt es einen Swimmingpool der auch aus unterschiedlichen Kreisen zusammengesetzt wurde.

Die Torres Blancas sind ein Musterbeispiel für brutalistische Architektur. Was kennzeichnet brutalistische Gebäude aus? Eine ungewöhnliche Gebäudeform, raue, unbearbeitete Oberflächen, schwer aussehende Materialien (Beton), massive Formen und ein geringer Fensteranteil an der Fassade.

Torre de Madrid

Der 142 m hohe Torre de Madrid wurde 1959 fertig gestellt. Das Wohnhochhaus vom Architekten Julián Otamendi Machimbarrena war bis 1982 das höchste Gebäude der Stadt. 2005 wurde der Torre de Madrid zusammen mit dem Edificio España verkauft. Der Turm wird gerade luxussaniert, wer das nötige Kleingeld hat, kann den besten Blick über die Stadt genießen.

Casa Sindical

Die Architekten Francisco de Asis Cabrero und Rafael de Aburto errichteten 1949 die Casa Sindical. Das Gebäude wurde nach Franco, in Ministerio de Sanidad y Consumo umbenannt. Die sehr elegante und klare Formensprache, zusammen mit dem grauen Sockel und den roten Ziegelsteinen, lassen das Haus trotz aller diktatorischen Strenge, sehr warm erscheinen.

 

 

Edificio España

Julián und Joaquin Otamendi Machimbarrena entwarfen dieses monumentale, an stalinistische Hochhäuser erinnernde Gebäude 1948. Das 117 m hohe Edificio España war bis zum Bau des Torre de Madrid, das höchste Haus der Stadt. 1953 konnte das Gebäude eröffnet werden. Auf dem Dach gab es ein Schwimmbad, der Rest des Turms wurde als Hotel, Büro und Wohngebäude genutzt. 

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Edificio Carrión

Der Geschäftsmann Enrique Carrión beauftragte die beiden Architekten Luis Martinez-Feduchi und Vicente Eced y Eced, das Apartmenthaus zu errichten. Das auch unter dem Namen "Capitol" bekannte Art Deco-Gebäude, entstand zwischen 1931 und 1933. Der Werbeschriftzug für das Capitol-Kino im Erdgeschoss, stand früher an höchster Stelle über dem Gebäude.

 

 

Edificio Telefonica

Das Telefónica Gebäude wurde 1929 fertiggestellt und gilt als erstes Hochhaus Spaniens. Der 89,30 m hohe Büroturm wurde vom Architekten Ignacio de Cárdenas Pastor entworfen. Die neo-barocke Turmspitze, mit Uhr und Zinnen, erinnert an eine Kathedrale. Die unteren Etagen des Edificio Telefónica sind weniger verziert.

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