Alhambra

Der Berg auf dem die Alhambra steht wurde schon vor den Römern besiedelt. Erst mit den Nasriden, die Granada 1238 zu ihrer Hauptstadt machten, wurde die Festung zum Palast ausgebaut. 1492 wurden die Mauren durch die Reconquista der spanischen Könige vertrieben. 1527 wurden Teile des Nasridenpalasts abgerissen, um Platz für den Palast Karls V zu schaffen. Seit 1984 ist die Alhambra UNESCO-Weltkulturerbe.

Calle Real de la Alhambra

www.alhambradegranada.org

 

Generalife

Der "Garten des Architekten", wurde von den Nasriden Sultanen im 13. Jahrhundert errichtet. Das maurische "Gannat al Arif" wurde unter den Spaniern zu Generalife. Mit Architekt ist hier Gott, als Schöpfer aller Dinge gemeint. Die Mauren haben mit diesem Garten ein Paradies geschaffen. Der Garten Generalife befindet sich in der Nähe der Alhambra mit Blick auf die Altstadt von Granada.

 

Paseo de las Adelfas

 

Kathedrale von Granada

Nach der Vertreibung der Mauren wurde über der ehemaligen Hauptmoschee die Kathedrale errichtet. Das fünfschiffige Gotteshaus wurde zwischen 1523 und 1704 errichtet. Sie ist eine gelungene Symbiose von Gotik bis Barock. 

Plaza de las Pasiegas

www.catedraldegranada.com

 

Plaza de Bib-Rambla

Blumenkioske, üppige Jugendstillaternen, alte Bäume und ein Brunnen in der Platzmitte machen die von Cafés und Restaurants umgeben Plaza zum schönsten Platz der Stadt. Abends wird der Platz auch von den Einheimischen gut besucht. Der Name stammt von einem maurischen Stadttor.

 

Plaza de Bib-Rambla

 

Corral del Carbon

Die ehemalige Karawanserei ist das bedeutendsten maurische Bauwerk in der Altstadt von Granada. In den Hof gelangt man durch das hufeisenförmige Torhaus. Die zweigeschossige Hofanlage wurde später als Kohlelager genutzt und erhielt so ihren heutigen Namen.

 

Calle Marina Pineda

 

Alcaiceria

Die zwischen Calle de Reyes Catolicos und Calle Oficios gelegen Einkaufsstraße geht auf den alten Seidenbasar der Mauren zurück. Man bekommt immer noch einen guten Eindruck von der maurischen Handelsarchitektur mit ihren vielen Hufeisenbögen und kleinen Geschäften. Jedoch sind die angebotenen Waren eher billiger Touristen-Tand als orientalische Kostbarkeiten.

 

Alcaiceria

 

Plaza Nueva

Die Plaza Nueva ist ein kleiner Platz, an dem der Aufstieg zur Alhambra beginnt. Nach Norden gelangt man über die Plaza St. Ana zum Rio Darro. Da jeder Granada Tourist an diesem Platz vorbei kommt ist er sehr lebendig.

 

Plaza Nueva

 

Real Audiencia

Nach der Reconquista 1492 gab es in Spanien zwei hohe Gerichte. Nördlich des Tejo war Valladolid zuständig und südlich, ab 1505 Granada. Die Real Audiencia war der königliche Appellationsgerichtshof. Nach der Entdeckung Amerikas wurde ein weiterer Gerichtshof auf Santo Domingo errichtet.

 

Plaza Nueva

 

Albaicin

Der älteste und ursprünglichste Stadtteil von Granada bezaubert die Besucher mit kleinen, weißgetünchten Häusern, die sich mit vielen Gärten behutsam an den Hang schmiegen. Das ehemalige maurische Viertel wurde 1994 zu Weltkulturerbe ernannt.

 

Albaicin

 

Mirador de San Nicolas

Die Kirche San Nicolas ist eigentlich uninteressant, wer hier her kommt will den besten Blick auf die Alhambra und die Sierra Nevada genießen. Der Mirador de San Nicolas bietet den schönsten Blick Granadas. Die vielen Restaurants mit spektakulärer Aussicht sind abends brechend voll. Man kann den herrlichen Ausblick aber auch ganz umsonst vom Platz vor der Kirche auf sich wirken lassen. Gegenüber der Kirche befindet sich eine schöne Moschee im andalusischen Stil.   

 

Plaza San Nicolas

 

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