Mezquita von Cordoba

Die Moschee von Cordoba entstand ab 784 auf den Fundamenten der ehemaligen Kirche aus westgotischer Zeit, die von den Mauren nach der Eroberung der Stadt zerstört wurde. Als Baumaterial verwendeten die Eroberer auch die Gebäude aus römischer Zeit. Bis 987 wurde die Mezquita mehrfach erweitert. 997 plünderte Almansor die christliche Pilgerstadt Santiago de Compostela und ließ die Glocken der Kathedrale nach Cordoba bringen, um sie für Leucher der Moschee einzuschmelzen. Nach der Rückeroberung der Stadt durch die christlichen Könige im Jahr 1236 wurde die Moschee zur Kathedrale von Cordoba umgebaut. Dabei wurde in der Mitte ein Kirchenschiff eingebaut. Der Rest der ehemaligen Moschee blieb erhalten. Dadurch ist das Bauwerk ein Mischung verschiedener Religionen und Baustile, aus unterschiedlichen Epochen. Die Mezquita ist eines der schönsten Gebäude der Welt und die bekannteste Sehenswürdigkeit von Cordoba.

Calle Cardenal Herrero

www.catedraldecordoba.es

 

Puerta del Puente

Die Puerta del Puente, das Tor der Brücke, wurde 1572 errichtet. Schon in römischer und maurischer Zeit befand sich hier ein Stadttor und eine Brücke über den Rio Guadalquivir. Das Renaissancetor wird von dorischen Säulen flankiert.

 

Calle Cardenal González

 

Puerta de Almodóvar

Die Puerta de Almodóvar ist eines von zwei mittelalterlichen Stadttore die noch erhalten sind. Das Tor war der Zugang von Westen in die Stadt. Hinter der Stadtmauer, die ebenfalls erhalten blieb, befindet sich das Jüdische Viertel. Schon in maurischer Zeit befand sich an dieser Stelle das Stadttor Bab al-Chawz. Die Puerta de Almodóvar wurde im 14. Jahrhundert unter den Reyes Christianos errichtet. Die Christlichen Könige befreiten Spanien von der muslimischen Besetzung.

 

Calle Puerta de Almodóvar

 

La Juderia

Die alte Jüdische Gasse ist eines der schönsten Viertel von Cordoba. Typisch sind die weiß gekalkten Häuser mit ruhigen Innenhöfen und eisernen Balkone. Viele kleine Geschäfte bieten ihre Waren an und Restaurants laden zu einer Pause ein.

 

Calle de Judios

 

Templo Romano

Die Römer breiteten sich ab dem 2. Jahrhundert vor Christus im südlichen Iberien aus und gründeten die Stadt Corduba. Der Temel aus römischer Zeit entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. und wird seit 1950 erforscht. Beeindruckend sind vor allem die korinthischen Säulen.

 

Calle Claudio Marcelo

 

Torre de la Calahorra

Der Torre de la Calahorra ist ein maurischer Festungsturm der zum Schutz der Brücke, am südlichen Ufer des Guadalquivir errichtet wurde. Im Turm befindet sich ein Museum über die islamische Geschichte Cordobas.

 

Calle Bajada del Puente

 

Posada del Potro

Das gut erhaltene Gebäude ist ein Musterbeispiel für die Wohnverhältnisse im 14. Jahrhundert. Die Wohnungen sind um einen gemeinschaftlichen Hof gruppiert, in deren Mitte ein Brunnen stand. Im Erdgeschoss befanden sich Werkstätten, die Wohnungen lagen darüber.

 

Plaza del Potro

 

Plaza de la Corredera

Der Architekt Antonio Ramos gestaltete den Platz im 17. Jahrhundert nach dem Vorbild der Plaza Mayor in seiner Heimatstadt Salamanca. Diese Art der Platzgestaltung, mit einheitlichen Fassaden, kommt aus Kastilien und ist für Andalusien eher untypisch.

 

Plaza de la Corredera

 

Calle José Cruz Conde

An der Haupteinkaufstraße von Cordoba, der Calle José Cruz Conde, stehen die prächtigsten Geschäftshäuser vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Nördlich der Plaza de Tendillas werden die Straßen breiter und man verlässt die engen Gassen der Altstadt. Hier beginnt das moderne Cordoba mit eleganten Geschäften und Kaufhäusern.

 

Calle José Cruz Conde

 

 

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