Barcelona Pavillon

Der Deutsche Pavillon der Weltausstellung von 1929 wurde von Ludwig Mies van der Rohe entworfen. Nach der Ausstellung wurde Pavillon abgerissen. Der "Barcelona-Pavillon" von Mies van der Rohe wurde zur Architekturikone und beeinflusste Generationen von Architekten. 1983 wurde der "Pavelló Alemany" von der Stadt Barcelona rekonstruiert. Die Statue "Der Morgen" von Georg Kolbe steht heute in Berlin (Ceciliengärten Schöneberg) zusammen mit der Skulptur "Der Abend". Im Deutschen Pavillon in Barcelona steht eine Kopie. Die Nachbildung des Pavillons ist sehr gelungen, auch die Inneneinrichtung mit den Stühlen von Mies van der Rohe und Lilly Reich wurde wieder hergestellt. Der Stuhl ist als "Barcelona Chair" weltberühmt geworden und wird immer noch produziert.

Weitere Gebäude von Mies van der Rohe:

Neue Nationalgalerie Berlin  Seagram Building New York  Farnsworth Haus  Illinois Institute of Technology

 

Av. Francesc Ferrer i Guardia 7

www.miesbcn.com

 

Caixa Forum

Das Caxia-Forum entstand 2002 in einer ehemaligen Textilfabrik. Das Jugendstilgebäude von Josep Puig i Cadafalch wurde 1911 eröffnet. Die alte Fabrik wurde aus hellen Ziegelsteinen errichtet und besteht aus drei Hallen mit zwei schmalen Innenhöfen. Zwei Türme überragen die alte Textilfabrik. Der neue Eingangsbereich wurde vom japanischen Architekt Arata Isozaki hinzugefügt. Der Eingang befindet sich unter der Erde und verstellt das historische Bauwerk nicht. Nur ein gläsernes Dach auf Stahlstützen, macht auf den neuen Eingang aufmerksam.

Der Neubau zeigt durch Form und Material aus welcher Zeit er stammt. Die Bezüge zu Mies van der Rohes Barcelona Pavillon sind eindeutig. Das Bauwerk des deutschen Architekten steht genau gegenüber.

 

Av. del Marques de Comillas 6-8

 

Mercat dels Encants

Die neue Markthalle an der Plaça de les Glòries Catalanes wurde 2013 eröffnet. Der Entwurf der verspiegelten Dachkonstruktion, stammt von Fermin Vázquez vom Architekturbüro Estudio b720 aus Barcelona.   

 

Plaça de les Glòries Catalanes

http://b720.com/es

 

Edificio Media TIC

Das Edificio Media TIC (Casa de las Tecnologías de la Innovación y la Comunicación) ist ein Inkubator für innovative Unternehmen und Firmengründer. Die Stahlkonstruktion mit einer Fassade aus Kunststoffmembranen ist ein Gebäude, das fast keine Energie mehr benötigt. Eröffnet wurde das futuristische Gebäude von Architekt Enric Ruiz-Geli 2010. 

 

Carrer de Sancho de Ávila

www.ruiz-geli.com

 

Edificio CMT

Ein weiteres Gebäude im "Distrito 22@ de Barcelona" ist das Edificio CTM von Batlle I Roig Arquitectos. Die auffälligen, orangen Sonnenschutzelemente überziehen das Haus der "Comision del Mercado de las Telecomunicaciones" (CMT) komplett. Die Fertigstellung des Bürogebäudes war 2011. Mittlerweile nutzen andere Organisationen das Gebäude, unter anderem auch mehrere asiatische Kulturvereine. Daher ist das Gebäude auch als Casa Asia bekannt.

 

Carrer de Bolivia 56

www.batlleiroig.com

 

Disseny Hub

Im Disseny Hub befindet sich das "Foment de les Arts i el Disseny", das "Barcelona Centre de Disseny" und das "Museu del Disseny". Entworfen hat das 2013 eröffnete Designzentrum MBM Architectes aus Barcelona

 

Plaça de les Glòries Catalanes 

www.dissenyhubbarcelona.cat

 

Edificio INDRA

Das Bürogebäude INDRA entstand 2006 als eines der ersten Projekte im "Distrito 22@ de Barcelona", einem städtebaulichen Umwandlungsprozess im Poblenou. Die ehemaligen Industriehallen wurden abgerissen und durch neue Bürogebäude ersetzt. Das 10-geschossige Bürohaus steht auf einem Sockel, in dem sich die Gebäudetechnik befindet. Der Entwurf stammt von b720 Architekten. Vor der Fassade liegt eine Schicht aus Edelstahlgewebe, das die Sonneneinstrahlung um 50% reduziert.  

 

Carrer de Roc Boronat 133

http://b720.com/es

 

Museu Blau

Herzog & de Meuron entwarfen das Gebäude 2004 für das Universal Forum of Cultures. Später änderte man die Nutzung zum Museum und die Baseler Architekten planten auch noch das Ausstellungs-Konzept, des 2011 eröffneten Museums.

Weitere Gebäude von Herzog & de Meuron:

Elbphilharmonie   Tate Modern   Olympia Stadion Beijing   Leonard St New York   De Young Museum   Vitra Haus   St. Jakob Park   Roche Türme   Zentralstellwerk  Museum der Kulturen  Messehalle 1

 

Plaza Leonardo da Vinci

 

Placa de Toros Las Arenas

Die ehemalige Stierkampfarena aus dem Jahr 1900 wurde von Richard Rogers zu einem 6 -geschossigen Einkaufszentrum umgebaut. In der Mitte befinden sich Rolltreppen, Stege und Aufzüge. Die eigentlichen Verkaufsflächen liegen am Rand der alten Arena. Das 2011 eröffnete Zentrum bietet eine umlaufende Aussichtsplattform auf der obersten Etage.

 

Plaça d'Espanya

www.rsh-p.com

 

Mercat Santa Caterina

Die Markthalle von 1848 wurde zwischen 1997-2005 von Enric Miralles umgebaut. Markant ist das geschwungene Dach mit bunten, achteckigen Fliesen. Miralles verstarb jedoch im Jahr 2000 und konnte die Eröffnung des Mercat Santa Caterina nicht mehr miterleben. Das Gebäude ist eine gelungene Mischung aus alter Bausubstanz und neuer Architektur.

 

Av. Francesc Cambó

 

Torre Agbar

Der 142 m hohe Torre Agbar wurde 2005 von Jean Nouvel errichtet. Inspiriert wurde der französische Stararchitekt, von den Montserrat Bergen in der Nähe von Barcelona. Der Turm soll aber auch an die Kraft und Helligkeit eines Geysirs erinnern. Mit dem Bau des Turms wurde 1999 begonnen, nach sechs Jahren war das Bürogebäude von Agbar, dem Wasserversorger von Barcelona fertig.

 

Plaça de les Glòries Catalanes

www.torreagbar.com

 

Auditori

Das Auditori (Auditorium) ist der Musikkomplex in Barcelona. Hier befinden sich das Nationalorchester von Katalonien, das Musikmuseum und die Hochschule für Musik. Von außen empfängt den Besucher eine Betonkonstruktion mit einer Fassadenverkleidung aus rostigen Metallplatten. Innen wird das Haus von einem gläsernen Atrium erhellt. Architekt war Rafael Moneoaus Madrid. Eröffnet wurde das "Auditori" im Jahr 1999.

 

Calle de Lepant / Av. Meridiana

www.auditori.cat

 

Torre de Collserola

Der Torre de Collserola steht auf dem 425 m hohen Berg Turó de Vilana, der zum Höhenzug der Sierra de Collserola gehört. Der zu den olympischen Spielen 1992 errichtete Fernsehturm ist 288 m hoch. Der Entwurf stammt vom britischen Architekten Sir Norman Foster. Der Turm von Foster ist ein Mast, der durch abgespannte Stahlseile gehalten wird. In der Mitte des Turms befinden sich mehrere Technikebenen und auf 135 m Höhe, gibt es eine öffentliche Aussichtsplattform. Die Ebenen haben eine abgerundete Dreiecksform, dadurch ist der Turm steif und trotzdem bietet er wenig Angriffsfläche für den Wind. Wenn man den Torre de Collserola betritt, kommt man erst in ein Gebäude und dann zu einem Schacht aus Sichtbeton, von dem man einen spektakulären Blick nach oben hat.

 

Ctra. de Vallvidrera al Tibidabo

www.torredecollserola.com

 

Karte Architektur Barcelona

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