Zermatt

Zermatt ist der bekannteste Wintersportort der Schweiz, sehr wahrscheinlich sogar der ganzen Welt. Zermatt ist behrühmt für das Matterhorn, welches den Ort überragt. Zermatt liegt auf einer Höhe von rund 1.600 m, am oberen Teil des Mattertals. Durch Zermatt und durch das Tal fließt die Mattervispa, die sich rund 8 Kilometer vor nach Visp mit der Saaservispa zur Vispa vereint.

Zermatt wurde schon früh besiedelt, weil man von hier über den Theodulpass nach Italien gelangen konnte. Um das Jahr 1.000 war es wärmer als heute und man konnte im Sommer eisfrei über die Berge steigen. Zermatt diente damals als Station auf der Alpenüberquerung. Heute lebt der Ort vom Tourismus, der um 1852 mit dem ersten Hotel begann. Im Winter kommen Skifahrern und im Sommer Wanderer und Bergsteiger. Durch die Gletscher ist Wintersport auch im Sommer möglich. Zermatt hat heute rund 6.000 Einwohner. Das Zentrum liegt am Kirchplatz mit der Pfarrkirche St. Mauritius.

 

Kirchplatz

 

Bahnhofstraße

Die Haupteinkaufsstraße von Zermatt ist die Bahnhofstraße. Hier befinden sich die meisten Restaurants, Geschäfte und Hotels. Die Bahnhofstraße führt vom Bahnhofsplatz zum Kirchplatz. Am Bahnhofsplatz gibt es zwei Bahnhöfe. Vom Bahnhof der Schweizer Eisenbahn gelangt man nach Täsch und Visp. Von Visp gibt es Anschlussmöglichkeiten durch das Rhonetal bis nach Genf. In Täsch befindet sich der große Parkplatz, von hier fahren die Shuttelzüge nach Zermatt.

Der zweite Bahnhof gehört zur Gornergrad Bahn. Die Fahrt zum Gornergrad ist ist eine der Sehenswürdigkeiten von Zermatt. Von hier hat man ein grandioses Bergpanorama auf das Monte Rosa Massiv, den Gornergletscher und das Matterhorn. Die Bergbahn ist jedoch sehr teuer (siehe Link), man sollte sich daher einen Tag mit guter Fernsicht aussuchen.

 

Bahnhofstraße

www.gornergrat.ch/de

 

Matterhorn

Das Matterhorn ist die Attraktion von Zermatt. Der 4478 m hohe Berg ist das Wahrzeichen der Schweiz und einer der bekanntesten Berge der Welt. Der steile Felsen ragt wie eine dreieckige Pyramide in den Himmel und da rings herum keine weiteren hohen Berge stehen wirkt das Matterhorn sehr majestätisch und einzigartig. Im Sommer hebt sich der weiße Berg von den grünen Wiesen und Wälder deutlich ab. Weil das Matterhorn einzeln aus der Umgebung empor ragt, bildet sich oft eine Wolke an der windabgewandten Seite. Warme feuchte Luft wird aus dem Tal angesaugt und eine Wolken entsteht, die am Berg aufsteigt und oben wieder verweht. 

Das Matterhorn steht auf der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Auf schweizer Seite im Kanton Wallis und auf italienischer Seite im Valle d'Aosta. Auf italienisch  heißt das Matterhorn Monte Cervino auch die Franzosen nennen es Mont Cervin.

Die Erstbesteigung des Matterhorns gelang 1865 einer Seilschaft um den Briten Edward Whymper über den Hörnligrad. Allerdings stürzten vier der sieben Bergsteiger auf dem Rückweg ab. Das Unglück sorgte für weltweites Medieninteresse und machte den Ort Zermatt berühmt. Das Matterhorn zieht jedes Jahr mehrere tausend Bersteiger an, die versuchen den Gipfel zu erreichen. Dabei kommen jedes Jahr einige ums Leben.

 

 

Matterhorn

 

Wanderung am Zmuttbach

In den Sommermonaten kann man von Zermatt Wanderungen unternehmen, bei denen man ständig das grandiose Bergpanorama vor Augen hat. Eine der bekanntesten Routen führt am Zmuttbach entlang Richtung Matterhorn. Die Wanderung führt durch Wälder und Wiesen nach Zmutt.

 

Zmuttbach

 

Zmutt

Das kleine Bergdorf Zmutt liegt auf einer Höhe von 1936 m. Der Ort befindet sich rund 3 Kilometer von Zermatt entfernt. Wer fitt ist schafft die Strecke in rund einer Stunde. In Zmutt gibt es mehrere Restaurants mit für die Region typischen Gerichten. Der malerische Ort besteht aus alten Holzhäusern und ist von Bergwiesen umgeben. Im Hintergrund sieht man die Schneebedeckten Gipfel der Alpen.

 

Zmutt

 

Bergwiesen und Holzschober

Wenn man von Zermatt den Kulturweg nach Zmutt wählt, sieht man etwas mehr von der Natur rund um Zermatt. Der Weg ist schmaler und steiler als der Edelweißweg am Zmuttbach entlang. Dafür sind hier nicht so viele Touristen unterwegs. Auf dem Weg sieht man auch die typischen Holzschober (Foto) mit den runden Steinplatten an den Auflagerpunkten. Diese sollen verhindern, dass sich Ratten im Heu einnisten. Auch dieser Weg führt nach Zmutt, ist aber etwas anstrengender, weil er weiter nach oben führt. Wer möchte kann noch weiter zum Stausee laufen aber der kleine See ist kein lohnendes Ziel.

Von Zermatt gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Durch die guterschlossene Bergregion kann man mit Hilfe der Seilbahnen auch weiter oben starten. Für weitere Informationen siehe Touristeninformation Zermatt (Link).

 

Heuschober

www.zermatt.ch

 

Karte Zermatt

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Reiseführer Zermatt

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