Baseler Rathaus

Ein absolutes Highlight ist das Baseler Rathaus. Das prächtige Rathaus wurde nach dem großen Erdbeben zwischen 1504 - 1514 errichtet. Allerdings bestand das mittelalterliche Rathaus nur aus dem heutigen Mittelteil. Der Rathausturm rechts und das Bauwerk mit dem Erker links, wurden erst 1904 hinzugefügt. Das Baseler Rathaus fällt durch seine knallrote Bemalung auf, auf der wiederum Wandgemälde von Hans Bock der Ältere zu sehen sind. Im Innenhof steht eine Statue des römischen Feldherrn Lucius Munatius Plancus von Hans Michel. Plancus gilt als Gründer der römischen Siedlung auf dem heutigen Münsterhügel und der Kolonie Augusta Raurica in der Nähe von Basel.

Das Rathaus von Basel wird noch heute als Parlament der Stadt genutzt.

 

Marktplatz

 

Spalentor

Das Spalentor ist ein Tor in der ehemaligen Stadtmauer von Basel, die um 1356 errichtet wurde. Die Baseler Stadtbefestigung hatte ursprünglich 7 Tore, davon wurde 3 erhalten. Neben dem Spalentor haben das St. Alban-Tor und das St. Johanns-Tor die Niederlegung der Stadtmauer ab 1860 überstanden. Das Spalentor ist das schönste Stadttor Basels und eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Basel hatte bereits seit 1080 eine Stadtmauer, die heute "Innere Stadtmauer" genannt wird. Das Spalentor ist Teil der "Äusseren Stadtmauer", die 1398 fertiggestellt wurde. Ein Teilstück dieser Mauer ist zwischen dem St. Alban-Tor und dem Rhein erhalten.

Das Spalentor war ein repräsentatives Stadttor, weil es an der Straße nach Straßburg lag. Der Name Spalen geht vermutlich auf das Wort Pfahl zurück. Die Vorstadt wurde vor dem Bau der Stadtmauer durch eine hölzerne Palisade geschützt. Die Siedlung zwischen der "Inneren Stadtmauer" und der Palisade wurde Spalenvorstadt genannt. Das Tor stand direkt am Wassergraben, über den eine Zugbrücke führte. Es ist rund 40 m hoch und wird von zwei kleineren Türmen flankiert. Das Dach ist mit grün und gelb glasierten Ziegeln gedeckt. An der Fassade findet man kunstvolle Verzierungen und das Wappen der Stadt Basel.

 

Spalentor

 

Baseler Münster

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Baseler Münster. Die Kathedrale steht auf einem Hügel über dem Rhein und ist weithin sichtbar. Die Hauptfassade mit den zwei 67 m hohen Glockentürmen befindet sich im Süd-Westen, am Münsterplatz. Auf dem Hügel über dem Rhein wurden Siedlungsspuren aus vorrömischer Zeit gefunden. Die Römer bauten hier ein Kastell, ihre Stadt lag allerdings in Augusta Raurica, einem Ort etwa 10 Kilometer östlich von Basel.

Die erste Kirche wurde hier um 820 errichtet. Die erste romanische Kathedrale wurde 1019 eingeweiht, von ihr stammen die hellen Steine in der Fassade. Hier erkennt man auch noch romanische Rundbögen.

Das Baseler Münster wie man es heute sehen kann, entstand zwischen 1180-1500. Das war die Zeit in der sich die Romanik zur Gotik entwickelte. Folglich ist das Münster ein spätromanisches und frühgotisches Bauwerk, da beide Baustil zu erkennen sind. Der größte Teil des Münsters wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet. Die beiden gotischen Türme wurden von Ulrich von Ensingen 1414 entworfen. Der gleiche Baumeister entwarf auch das Ulmer Münster, den Turm des Straßburger Münsters und den Turm des Kaiserdoms in Frankfurt am Main.

Am Georgsturm sieht man den Drachentöter Georg und am Martinsturm den Heiligen Martin, wie er seinen Mantel teilt. Die beiden Türme kann man besteigen und hinter den Dächern von Basel den Schwarzwald oder das Jura Gebirge sehen.

Sehenswert ist auch die Galluspforte an der Nordfassade. Sie gilt wegen der kunstvollen Verzierungen als schönstes romanisches Portal der Schweiz. Das Kirchenschiff ist 65 m lang und 32 m breit. Es wird von gotischen Kreuzrippengewölben überspannt. In der Krypta liegen die Gebeine der Baseler Bischöfe.

Im Südosten des Münsters liegt der doppelte Kreuzgang, der als letzter Teil der Kathedrale im 15. Jahrhundert angebaut wurde. Die beiden Innenhöfe werden durch eine offene Halle getrennt, über der sich der Münstersaal befindet.

Wenn man an der Nord-Westfassade Richtung Rhein läuft, kommt man zu einer Aussichtsterrasse, von der man über den Fluss nach Kleinbasel sehen kann.

 

Münsterplatz

 

Barfüsserplatz

Der Barfüsserplatz ist die Stadtmitte von Basel. Hier kreuzen sich mehrere Straßenbahnlinien, hier befindet sich die Touristeninformation von Basel und das Historische Museum der Stadt. Am Barfüsserplatz beginnt auch die Fußgängerzone, die zum Marktplatz führt. Der Name Barfüsserplatz stammt vom Kloster der Franziskaner, die im deutschsprachigen Raum auch Barfüsser genannt wurden. In der ehemaligen Barfüsserkirche befindet sich heute das Historische Museum. Die Brasserie Zum Braunen Mutz, im Westen des Platzes, ist eines der bekanntesten Restaurants von Basel. 

Barfüsserplatz

 

Gerbergasse

Die Gerbergasse ist die Haupteinkaufsstraße von Basel. Die rund 200 m lange Fußgängerzone verbindet den Barfüsserplatz mit dem Marktplatz. An der Gerbergasse gibt es neben zahlreichen Geschäften auch Cafes und Restaurants. Im Restaurant "Walliser Kanne" bekommt man Schweizer Spezialitäten, wie Käsefondue, Fisch und Raclette. Wer noch Mitbringsel braucht findet in Confiserie Bachmann leckere Backwaren und Schokoladenspezialitäten. Eine kulturelle Institution ist das Unternehmen Mitte in der ehemaligen Schweizer Volksbank. Eine Stiftung hat das Bankhaus gekauft und verpachtet es zum Selbstkostenpreis an verschiedene, dem Gemeinwohl dienliche Betreiber. Im Erdgeschoss, an der Ecke Grünpfahlgasse, befindet sich ein großes Cafe in der ehemaligen Schalterhalle.

 

Gerbergasse

 

Gerbergässlein

Eine Parallelstraße der Gerbergasse ist das Gerbergässlein. Die kleine Seitenstraße ist typisch für die Altstadt. Hier befindet sich der Top Instagram Spot von Basel, ein riesiges Graffiti mit den bekanntesten Rock Legenden der Welt. Das Wandbild WALL OF FAME wurde vom L'Unique gesponster, einer Rock Bar mit Galerie und Museum, die sich gegenüber befindet.

 

Gerbergässlein

 

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Tinguely Brunnen

Der Tinguely Brunnen ist ein Wahrzeichen von Basel. Jean Tinguely war ein Schweizer Künstler, der in Basel aufwuchs und in Paris mit seinen beweglichen Metallskulpturen berühmt wurde. In Paris vor dem Centre Pompidou steht auch sein bekanntestes Werk, die Fontaine Stravinski, die er zusammen mit seiner Frau Niki de Saint-Phalle baute.

Der Tinguely Brunnen in Basel wurde 1977 auf dem Grundstück des ehemaligen Theaters errichtet. Tinguely verwendete für die beweglichen Figuren Materialien aus dem alten Theater. Das kinetische Kunstwerk wird auch "Fasnachts-Brunnen" genannt. Wer mehr Kunstwerke von Tinguely sehen möchte, kann ins Baseler Tinguely Museum gehen.

Auf dem Platz vor dem Theater steht auch noch einen Skulptur von Richard Serra.

 

Steinberg

 

Baseler Fähren

Die Baseler Fähren sind eine bekannte Attraktion der Stadt. Die Fähren haben keinen Motor, sie werden nur durch die Strömung des Flusses bewegt. Die Fähre hängt an einem Stahlseil mit Reiterrolle, durch die schräge Stellung des Boots wird die Fähre ans andere Ufer gezogen. Durch den Bau von Brücken haben sich die Fähren nicht mehr gerechnet und wurden durch einen Verein gerettet, der bis heute die Baseler Fähren betreibt. Es gibt heute noch vier Fähren über den Rhein. Die bekannteste ist die Münsterfähre Leu. Es gibt noch die St. Alban Fähre Wild Maa, die Klingental Fähre Vogel Gryff und die St. Johann Fähre Ueli.

 

Münsterfähre

 

Rhyschwimme

Das Rhyschwimme ist eine sehr sympatische Besonderheit von Basel. Man lässt sich von der Strömung des Rheins durch die Innenstadt treiben. Dafür benötigt man nur einen Wickelfisch. Der Wickelfisch ist zu einem Wahrzeichen von Basel geworden, weil im Sommer tausende Menschen in die Fluten des Rheins steigen und wie buntes Konfetti auf dem Fluss treiben. Der Wickelfisch ist eine bunte Tragetasche in Fischform, die durch 7-faches Wickeln wasserdicht wird. In der Tasche verstaut man seine Kleidung und kann sich nach dem Bad im Fluss wieder anziehen. Zudem gibt die Tasche Auftrieb und macht das Baden sehr entspannt.

Durch die starke Strömung ist es trotzdem anstrengend, weil man ständig seine Position halten muss, um nicht in die Fahrrinne der Schiffe abgetrieben zu werden. Gegen die Strömung zu schwimmen ist nicht möglich. Wenn man wieder raus möchte, sollte man sich rechtzeitig in Ufernähe begeben.

Der Einstiegspunkt fürs Rheinschwimmen liegt am Tinguely Museum an der Schwarzwaldbrücke. Wer zum ersten Mal Rhyschwimme macht, sollte vor der Wettsteinbrücke am Strand aussteigen. An den Brückenpfeilern ist die Strömung gefährlich, man sollte die Mitte zwischen den Pfeilern anpeilen. Der Ausstieg nach der Wettsteinbrücke ist etwas schwieriger, weil es in der Innenstadt nur noch wenige Punkte gibt, an denen man sich an einer Eisenkette aus dem Fluss ziehen kann. Für geübte Schwimmer ist das aber kein Problem.

 

Schwarzwaldbrücke

www.basel.com/de/Rheinschwimmen

 

Baseler Rheinufer

Das Baseler Rheinufer wird vonden Einheimischen auch Riviera genannt. Im Sommer ist das Flussufer das Herz der Stadt. Auf den Treppen am Rhein wird es abends voll, man trinkt einen Wein oder macht ein kleines Picknick mit Blick auf das Münster. Am meisten los ist auf der Kleinbaselerseite zwischen der Johanniterbrücke und der Wettsteinbrücke. Es gibt auch einige Restaurants am Fluss, in denen man das Baseler Rheinufer genießen kann. Das Cafe Spitz an der Mittleren Brücke ist wegen der schönen Aussicht sehr beliebt. Das Cheval Blanc im Grand Hotel "Les Trois Rois" ist das beste Restaurant in Basel, mit Terrasse am Rhein. Sehr schön sitzt man auch im Le Rhin Bleu am St. Alban Rheinweg.

 

Oberer Rheinweg

 

Karte Sehenswürdigkeiten Basel

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Reiseführer Basel

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