Rynek Starego Miasta

Die Altstadt von Warschau wurde im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen komplett zerstört. Nach dem Krieg wurde die Altstadt liebevoll wieder aufgebaut. Als die Warschauer Altstadt 1955 wieder stand, bewunderte die ganze Welt die Leistung der polnischen Restauratoren. Rund um den Rynek, den Marktplatz der Altstadt, schlägt das Herz der polnischen Hauptstadt. 1980 wurde die Warschauer Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Häuser wurden nach alten Fotos und Plänen so gut errichtet, dass man heute nicht mehr erkennt, dass die Altstadt 1945 in Trümmern lag. Heute ist die Altstadt die Top-Sehenswürdigkeit von Warschau.

Plac Zamkowy

Der Platz Zamkowy ist der Eingang zur Altstadt (Stare Miasto). Auf der östlichen Platzseite befindet sich das Schloss. Auf dem Schlossplatz steht die Sigismundssäule, die an Sigismund III Wasa erinnert, der als König von Polen-Litauen, Warschau 1596 zur Hauptstadt machte.

Zamek Krolewski

Nachdem der König die Hauptstadt von Krakau nach Warschau verlegte, wurde ab 1598 mit dem Bau einer neuen Residenz begonnen. 1619 wurde das Königsschloss fertig gestellt. 1944 wurde das Schloss zerstört und ab 1970 wieder aufgebaut. 

Lazienki Palast

Errichte wurde der Palast für den Fürsten Lubomirski im 17. Jh., vom Hofarchitekten Tylman van Gameren. 1795 wurde der Palast vom Italiener Domenico Merlini im klassizistischen Stil umgebaut. König Stanislaus II August Poniatowski nutze den Palast als Residenz.

Barbakane

Die Barbakane, eine vorgelagerte Kanonenbastion, diente zur besseren Verteidigung der Stadttore. In Warschau sind noch Teile der alten Stadtbefestigung erhalten oder wurden nach dem Krieg wieder aufgebaut. Die Barbakane in Warschau entstand 1548.

Kosciol Swieta Kazimierza

Die Sankt-Kasimir-Kirche auch Kloster der Sakramentsschwestern genannt, war ursprünglich eine Adelsresidenz. Die Königin Maria Kazimira Sobieska kaufte das Anwesen und verwandelte es in eine Kirche. Im Krieg gegen die deutsche Besatzung, diente es als Krankenhaus für Aufständische.

Kosciol Sw. Aleksandra

Die Alexander Kirche entstand 1825 zu Ehren des russischen Zaren und damaligen König von Polen Alexander I. Der Bau erinnert stark an das Pantheon in Rom. Entworfen wurde die neoklassizistische Kirche vom polnischen Architekten Chrystian Piotr Aigner.

Palc Kultury i Nauki

Der Kulturpalast wurde 1955 als Geschenk von Joseph Stalin, dem Diktator der UDSSR errichtet. Der stalinistische Palast ist 187 m hoch, mit Spitze erreicht der Turm 237 m. Geplant wurde das Hochhaus vom russischen Architekten Lew Rudniew. Die Stalingotik wird offiziell "Sozialistischer Klassizismus" genannt. Ein sehr schönes Gebäude, das zurecht unter Denkmalschutz gestellt wurde.

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Reiseführer Warschau

Willkommen in Warschau

Die polnische Hauptstadt hat sich in den letzen Jahren in eine internationale Wirtschaftsmetropole verwandelt. Neben dem Kulturpalast ist eine neue Skyline aus vielen Hochhäusern entstanden. Im Zweiten Weltkrieg wurde Warschau von der deutschen Wehrmacht systematisch zerstört und die jüdische Bevölkerung in Konzentrationslagern vernichtet. Nach dem Krieg wurde die komplett zerstörte Altstadt wieder aufgebaut. Dieser Wiederaufbau fand weltweite Beachtung und wurde mit dem Titel Weltkulturerbe belohnt.

 

 

 

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Warschau entdecken

In Warschau haben viele Könige großzügige Paläste errichtet, die heute als Park der Bevölkerung offen stehen, wie der wunderschöne Lazienki Park. In Warschau befindet sich auch das sehenswerte Nationalmuseum Muzeum Norodowe.

 

 

 

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