Wiener Schnitzel

Das Wiener Schnitzel ist die bekannteste Wiener Spezialität. Das traditionelle Wiener Schnitzel ist aus Kalbsfleisch, es wird aber auch aus Schweinefleisch angeboten. Ob das Wiener Schnitzel vom Cotoletta alla Milanese inspiriert wurde ist nicht belegt. Allerdings ist die Zubereitung ähnlich.

Zubereitung:

Das Kalbsfleisch wird eingeschnitten und aufgefaltet, dadurch ist es flach und groß. Dann wird das Fleisch geklopft, wodurch es noch etwas dünner wird. Das Fleisch wird gesalzen und mit Mehl gestäubt. Jetzt zieht man es durch verrührte Eier und legt es auf beiden Seiten in Semmelbrösel. Das Wiener Schnitzel wird in einer Pfanne mit Butterschmalz gebraten und dabei von beiden Seiten goldbraun frittiert. Der fertige Schnitzel wird auf kurz auf Küchenpapier gelegt, um überschüssiges Fett abtropfen zu lassen. Das Wiener Schnitzel kommt mit Zitrone und Petersilie auf den Teller. Als Beilagen kommen Kartoffelsalat und Preiselbeerkonfitüre auf den Teller. Im Restaurant sollte man fragen, welche Beilagen zum Schnitzel gereicht werden. In guten Restaurants kann man sich seine Beilage selbst wählen oder das Schnitzel ohne Beilage bestellen.

Das Wiener Schnitzel findet man auf jeder Speisekarte mit Wiener Küche. Berühmt für ihr Wiener Schnitzel sind die Restaurants von Figlmüller und s'Müllerbeisl.

 

 

Krenfleisch

Kren ist das Österreichische Wort für Meerrettich. Krenfleisch ist gekochtes Schweinefleisch mit einer Soße aus Meerrettich. 

Zubereitung:

Das Bauchfleisch wird zusammen mit Karotten, Gelber Rübe, Sellerie und Zwiebel in einem Leinensäckchen in Essig-Wasser gekocht. Nach dem Kochen wird das Fleisch in Scheiben geschnitten und mit Meerrettichsoße serviert. Die Soße wird aus Butter, Mehl, Meerrettich und Sahne mit Pfeffer und Salz gekocht. Als Beilagen gibt es üblicherweise Kartoffeln oder Klöße.

Tafelspitz

Der Wiener Tafelspitz wird ähnlich zubereitet, als Fleisch wird aber gekochte Ochsenbrust verwendet und der geriebene Meerrettich ist nur eine kleine Beilage.

 

 

Kaiserschmarrn

Der Kaiserschmarrn ist eine sehr gehaltvolle Nachspeise, die in Österreich und Bayern weit verbreitet ist. Das Wort "Schmarrn" bedeutet zerreiben wird aber auch als "Unsinn" verwendet. Wie der Kaiser dazukam, ist nicht eindeutig belegt, hierzu gibt es viele unterschiedliche Geschichten. Als sicher gilt, dass der Österreichische Kaiser Franz Joseph dieses Gericht sehr gerne gegessen hat. Vermutlich wurde es deshalb nach ihm benannt.

Der Kaiserschmarrn ist ein zerrupfter Eierpfannkuchen mit Zwetschgenröster und Puderzucker.

Zubereitung:

Mehl, Eigelb und Milch werden zu einem Teig verrührt. Das Eiweiß wird mit Zucker und Salz zu Schnee geschlagen und vorsichtig in den Teig gerührt. Der Teig wird in einer Pfanne mit Butter und Rosinen von beiden Seiten angebraten und anschließend mit zwei Gabeln zerteilt. 

Zwetschgenröster ist ein Pflaumenkompott. Entkernte Zwetschgen werden mit Wasser und Zucker gekocht. Als Gewürze werden Nelken, Zimt und Zitrone verwendet.

 

 

Wiener Apfelstrudel

Der Apfelstrudel ist ein Österreichisches Gebäck, dass sich in ganz Mitteleuropa verbreitet hat. Es ist eine Blätterteigrolle, mit einer Füllung aus Apfelstücken und Rosinen. Zum Apfelstrudel gibt es Schlagsahne (Schlagobers), Vanillesoße oder Vanille-Eiscreme. In Österreich isst man den Apfelstrudel aber meistens ohne Extras. Das Café Landtmann ist berühmt für seinen Original Wiener Apfelstrudel (Foto).

Zubereitung:

Der Strudelteig wird aus Weizenmehl, Wasser und Speisefett hergestellt. Durch ständiges Walken und eine längere Ruhezeit wird der Teig extrem dehnfähig und lässt sich sehr dünn ausrollen. Auf den Teig werden die kleingeschnittenen Apfelstücke mit Rosinen, Zimt und Zucker zu einer langen Füllung geformt. Die Füllung befindet sich jetzt am Rand des Teigs und wird dann gerollt, bis der Teig mehrfach umwickelt wurde. Durch das Backen entsteht ein dünner Blätterteig um die Apfelfüllung.

Der lange Apfelstrudel wird nach dem Backen mit Puderzucker bestreut und in etwa 5 cm breite Streifen geschnitten.

Im Café Residenz kann man zusehen, wie der Apfelstrudel hergestellt wird siehe Link.

 

www.cafe-residenz.at

 

Buchteln

Buchteln sind ein Hefegebäck, das mit Vanillesoße serviert wird. Buchteln gibt es mit und ohne Füllung. Als Füllung wird normalerweise Powidl (Zwetschgenmus) verwendet.

Zubereitung:

Hefe zusammen mit Zucker und Milch verrühren, dann etwas Mehl hinzufügen. Den Teig etwa eine Stunde aufgehen lassen. Butter schmelzen und mit Milch, Zucker, Ei, Salz, Vanillezucker und einer geriebenen Zitronenschale vermischen. Dann zusammen mit dem Hefeteig verkneten und erneut aufgehen lassen, bis er sich vom Volumen verdoppelt hat. Den Teig ausrollen und in quadratische Stücke schneiden. Ein Backblech mit Butter einstreichen und die Buchteln nebeneinander legen. Bei 180 °C etwa 30 Minuten backen, bis die Buchteln goldbraun sind.

Mit etwas Übung sehen die Buchteln dann aus, wie im Café Schwarzenberg (Foto).

 

 

Sachertorte

Der Klassiker unter den Wiener Torten ist die weltberühmte Sachertorte. Das Original findet man im Café Sacher im Hotel Sacher an der Wiener Staatsoper.

Zubereitung:

Butter mit Puderzucker, Vanillezucker und Eigelb verrühren. Dunkle Kuvertüre schmelzen und dazugeben. Eiweiß mit Zucker steif schlagen. Eischnee und Mehl mit dem Butterteig verrühren. Den Teig etwa eine Stunde in einer runden Kuchenform backen. Den fertigen Kuchen abkühlen lassen und horizontal in zwei gleichgroße Teile schneiden. Beide Teile mit Marillenmarmelade bestreichen und aufeinanderlegen. Die Glasur besteht aus Kuvertüre, die zusammen mit Wasser und Puderzucker eingeschmolzen wird. Die Glasur gut verrühren und etwas abkühlen lassen. Dann auf die Torte streichen und gleichmäßig verteilen.

 

 

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