A'DAM Toren

Das ursprüngliche Hochhaus wurde 1971 für Royal Dutch Shell vom Architekten Arthur Staal errichtet. Nachdem der Ölkonzern 2009 auszog, wurde der Turm von Claus & Van Wageningen Architekten zu einem multifunktionalen Gebäude umgestaltet. 2016 wurde der "A'DAM Tooren" neu eröffnet. Auf dem Turm befindet sich jetzt eine Aussichtsplattform, zudem gibt es ein Restaurant, einen Musik-Club und ein Hotel. Der Rest wird als Büro genutzt.

Paleis van Justitie

Der Justizpalast "Paleis van Justitie" von Felix Claus Architekten wurde 2013 eröffnet. Das auch "Magistrat's Court" genannte Bauwerk besteht aus zwei Baukörpern, die mit einer Brücke verbunden sind, es hat eine Fläche von 34.000 m² für rund 700 Mitarbeiter. Der Einschnitt "Canyon" im oberen Bereich der Fassade ist begrünt.

IJ Dok Marina

Das "IJ Dok" ist eine künstliche Insel im Fluss, die durch einem Damm mit dem Festland verbunden ist. Es ist Teil des Amsterdamer Projekts die Stadt an den Fluss IJ zu holen und hier eine neue urbane Qualität zu entwickeln. Den städtebaulichen Entwurf lieferten Mastenbroek und van Gameren. Auf der Insel entstanden 2013 neben dem "Paleis van Justitie" ein Design-Hotel (Room Mate Aitana) von Bakers Architekten und ein spitz zulaufendes Wohngebäude mit 56 Luxus-Appartements von Zeinstra van Gelderen Architekten. Am "IJ Dok" gibt es auch noch eine kleine City-Marina.

EYE Film Institute Netherlands

Neben dem "A'DAM Tooren" steht das "EYE Film Institute Netherlands" von Delugan Meissl Architekten. Das weiße Gebäude mit seine geschwungenen Form steht direkt an der IJ. Das Konzept der Architekten war es Licht in Bewegung zu setzen, wie in einem Film. Das Haus wurde 2012 eröffnet und beinhaltet das Filmmuseum, Kinos und ein Restaurant.

Stedelijk Museum

Das "Stedelijk Museum" wurde 2012 durch einen Neubau von Benthem Crouwel Architects erweitert. Die weiße Fiberglas-Wanne hebt sich deutlich vom historischen Altbau ab. Das umlaufende, auskragende Dach schafft eine Fuge zum Altbau und einen überdachten Platz vor dem neuen Eingang.

Inntel Hotel

Sehr ungewöhnlich ist das 2010 eröffnete "Inntel Hotel" im Vorort Zaandam. Kleine Häuschen aus der Region wurden zu einem 12-stöckigen Hotelturm gestapelt. Der Entwurf stammt von Molenaar & Van Winden zusammen mit WAM Architekten.

Silodam

MVRDV haben auf einem "Silodam" 2003 ein Wohngebäude mit 157 Wohnungen errichtet. Das Gebäude ist der Länge nach in 4 Abschnitte unterteilt und bietet neben unterschiedlichsten Wohntypen auch ein öffentliche Terrasse am Fluss und Bootsanlegestellen. Führungen (Guided Tours) werden von "silodam" (siehe Link) angeboten.

The Whale

Das Wohnhaus "The Whale" von Cie Architekten wurde 2000 auf einer ehemaligen Hafenmole realisiert. Der Block mit 214 Wohnungen lässt durch Knicke im Erdgeschoss und in der Dachfläche Licht in den Innenhof fallen. "The Whale" ist einer von zwei "Meteoriten" des städtebaulichen Konzepts von "West 8", das für eine hohe Wohndichte im Quartier sorgt.

IJ Tower

Der "IJ Tower" steht in den ehemaligen Docklands von Amsterdam. Der 70 m hohe Wohnturm von Neutelings & Riedijk Architekten wurde 1998 fertiggestellt. Der "IJ Tower" steht direkt am Verbindingsdam zum "Java-Eiland" und markiert damit einen zentralen Punkt im neuen Wohnquartier "Borneo-Sporenburg" von "West 8". Die Fassade besteht aus einem horizontalen Fensterraster, dass durch vertikale Einschnitte unterbrochen wird. Im angeschlossenen Flachbau befindet sich ein Supermarkt, ein Fitnesscenter und eine Tiefgarage. 

Van Gogh Museum

Der Anbau des Van Gogh Museums wurde 1998 von Kisho Kurokawa auf dem Museumsplein errichtet. Der halbrunde Baukörper wurde 2015 vom gleichen Architekturbüro durch einen gläsernen Erweiterungsbau ergänzt. Kisho Kurokawa starb leider schon 2007. Er gehörte zu den besten Architekten der Welt.

KNSM Eiland

Als eines der ersten Wohnungsbauprojekte im ehemaligen Hafengelände wurde das Wohnhaus von Kollhoff Architekten 1994 realisiert. Der 170 x 60 m große Wohnblock liegt direkt am Hafenbecken. Das Gebäude knickt in der Mitte nach innen, um ein altes Haus zu erhalten. Dadurch entsteht ein kleiner Platz am Wasser und ein Weg durch den Block. Das Haus ist mit blaubunten Klinkern verkleidet.

Jeruzalemkerk

Die protestantische "Jeruzalemkerk" wurde 1929 errichtet und ist eines der letzten Bauwerke der "Amsterdamse School" (Amsterdamer Schule) die zwischen 1903 bis 1931 viele expressionistische Gebäude verwirklichte. Der Architekt Ferdinand Jantzen setzte viele religiöse Symbole in der Kirche um, sowie die Buntglasscheiben mit der Schöpfungsgeschichte der Erde. Die streng symmetrische Kirche steht in Nord-Süd Richtung. Die meisten Kirch sind nach Osten orientiert, da Jerusalem im Osten liegt.

De Dageraad

Die Wohnsiedlung "De Dageraad" (die Dämmerung) zählt zu den bekanntesten Beispielen der "Amsterdamer Schule". Die sozialistische Siedlung mit 294 Wohnungen entstand 1920 unter der Führung der Architekten Michel de Klerk und Piet Kramer. Am zentralen Platz stehen sich zwei gleiche Gebäude, mit geschwungener Ecke gegenüber (Foto).

Het Schip

Das Schiff "Het Schip" ist ein Musterbeispiel der expressionistischen Amsterdamer Schule. Der Häuserblock wurde vom Architekten Michel de Klerk zwischen 1917-1921 errichtet. In der ehemaligen Postfiliale befindet sich heute ein Museum mit Musterwohnung. Sehenswert sind die Details von Hildo Krop.

Karte Architektur Amsterdam

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