Parco Reale Reggia di Caserta

Rund 25 km nördlich von Neapel ließ sich König Karl III. das Schloss von Caserta bauen. Hinter dem monumentalen Palast liegt der unfassbar große "Parco Reale Reggia di Caserta", der um 1770 angelegt wurde. Aus einem Berg am Horizont stürzt ein künstlicher Wasserfall in ein großes Becken mit barocken Figurengruppen. Über drei langgestreckte Basins fließt das Wasser in Kaskaden Richtung Schloss. Die endlosen Wasserbecken werden immer wieder von Bauwerken mit barocken Skulpturen begleitet. Die Gartenanlage führt in einer geraden Achse auf das Schloss zu. Zwischen den Wasserbecken erstrecken sich Rasenflächen die den endlos erscheinenden Schlosspark von Caserta unterteilen. Der Schlosspark ist etwa 3 km lang, man kann vom Schloss mit einem Shuttlebus bis zum oberen Ende an der Fontana di Diana e Atteone fahren oder von dort zurück zum Schloss.  

Giardino Inglese Caserta

Der "Giardino Inglese" befindet sich neben dem Parco Reale Reggia di Caserta. Der Eingang befindet sich im oberen Teil des barocken Schlossparks, seitlich neben der Fontana di Diana e Atteone. Der Englische Garten wurde für Maria Carolina Königin von Neapel am Ende des 18. Jahrhunderts angelegt. Der Garten wurde vom englischen Gartenarchitekt und Botaniker John Andrew Graefer entworfen. Der Englische Landschaftsgarten ist ein Gegenentwurf zum streng geometrischen Barockgarten neben an. Im Garten stehen kleine Bauwerke die schon als Ruinen errichtet wurden. Grotten und Wasserfälle lassen romantische Landschaften entstehen. Im westlichen Teil des 23 Hektar großen Parks befinden sich Gewächshäuser für seltene Pflanzen. Der schönste Teil befindet sich in der Mitte des Englischen Gartens. Das "Venusbad" betritt man durch Hohlwege, die von moosüberwucherten Felsen gebildet werden. Eine kniende Venus-Statue wäscht sich hier an einer Quelle. Am felsigen Teichrand befinden sich hohe Gänge mit eingestürzten Gewölben, durch die das Licht in die dunklen Hallen fällt. Der Englische Garten gehört zum UNESCO Welterbe der Reggia di Caserta.

Real Bosco di Capodimonte

Der Park Capodimonte ist der größte Park Neapels. Er liegt oben auf einem Berg, in der Verlängerung der Via Toledo. Im Park befindet sich der "Palazzo Reale" in dem sich das Museo di Capodimonte befindet. Der "Real Bosco di Capodimonte" liegt auf einem Plateau, an der Hangkante zur Innenstadt gibt es schöne Aussichtspunkte. Wer dem Gedränge und Lärm in der Altstadt entfliehen möchte ohne Neapel zu verlassen kann hier einen Waldspaziergang machen oder sich auf eine Wiese legen.   

La Mortella

"La Mortella" ist ein Garten in der Stadt Forio auf der Insel Ischia. Der Garten wurde in einem Steinbruch von Susana Walton angelegt. Sie war die Frau des britischen Komponisten Sir William Walton. Die beiden kauften das Land und legten mit Unterstützung des englischen Landschaftsarchitekten Russell Page den Garten La Mortella an. Der Garten ist nach Myrte (italienisch Mortelle) benannt, da die Pflanze hier schon wuchs bevor der Garten angelegt wurde. Das Besondere an "La Mortella" ist, dass der Garten zwei unterschiedliche Klimazonen hat. Im Tal "Valley Garden" wachsen tropische Pflanzen, während auf den steinigen Hängen "Hill Garden" mediterrane Gewächse heimisch sind. 1991 wurde der private Garten in eine Stiftung übertragen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Um das Erbe von Sir William Walton zu pflegen, werden im Garten regelmäßig Konzerte veranstaltet. 

Der Garten "La Mortella" ist Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag geöffnet. Der Eintritt beträgt rund 12 € für Erwachsene. (Stand 7.2018) Aktuelle Informationen siehe Link. Es gibt eine Haltestelle der Insel-Buslinie CS/CD in der Nähe. 

Cratere del Vesuvio

Der 1.281 Meter hone Vulkankegel des Vesuv kann besichtigt werden. Man sollte sich einen Tag mit guter Sicht aussuchen, da man sonst vom Gipfel nicht viel sieht. An klaren Tagen kann man Capri und Ischia gut erkennen. Seit 1990 ist der Vulkan ein Nationalpark. Der Vesuv ist der einzige aktive Vulkan auf dem europäischen Festland und eine ständige Gefahr für Neapel. Sein Ausbruch im Jahr 79 n. Chr. zerstörte Pompeji, Herculaneum und Stabiae. Auch heute ist der Vesuv eine tödliche Gefahr für Neapel. Bei einem Ausbruch des Vesuvs wäre es unmöglich die 3 Millionen Menschen die in der Region leben zu evakuieren.

Wie kommt man auf den Vesuv?

Am Bahnhof von Ercolano-Scavi fahren Busse (ca. 10 € p.P. hin und zurück) zu "Quota Mille", der Bergsation auf 1.000 m Höhe. Hier bezahlt man 10 € Eintritt für den Parco Nazionale del Vesuvio. Von hier kann man die restlichen 281 Höhenmeter zu Fuß in rund 30 Minuten auf den Gipfel schaffen. Festes Schuhwerk und warme Kleidung nicht vergessen. Auf dem Vesuv ist es oft 10°C kälter als in Neapel und windiger.

Costiera Amalfitana

Die Amalfiküste ist die Südküste der Sorrentinischen Halbinsel, benannt nach der Stadt Amalfi. Besonders sehenswert ist die felsige Steilküste, Die Grotta di Smeraldo, das Fischerdorf Positano, Amalfi und der Garten der Villa Cimbrone in Ravello.

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Küstenwanderung auf Capri

Einer der schönsten Küsten-Wanderwege der Welt, schlängelt sich entlang der Ostküste von Capri. Von Capri Stadt folgt man der Via Tragara, die zum Belvedere Tragara führt. Von hier sieht man auf die berühmten Fraglioni (Leuchtfeuer) Felsen, die über 100 m aus dem Meer ragen. Weiter entlang der Via Tragara kommt man an eine Kreuzung hier wechselt man auf die Via del Pizzolungo. Der Weg wird steiler und viele Treppen überwinden die felsige Küstenlandschaft. Das azurblaue Meer ist immer in Sichtweite und hinter jeder Biegung öffnen sich neue Perspektiven. Man kommt an der Villa Malaparte vorbei und gelang über die Via Arco Naturale zum Aussichtspunkt "Arco Naturale". Der Weg führt direkt an den Felsbogen, durch den man einen spektakulären Blick auf die Küstenline hat. Über die Via Arco Naturale und die Via Matermania gelangt man wieder zurück ins Zentrum von Capri Stadt.

Karte Gärten Neapel

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Reiseführer Neapel

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