Kronplatz - Plan de Corones

Der Kronplatz ist ein 2.275 m hoher Berg südlich von Bruneck. Aus mehreren Richtungen treffen auf dem Gipfel Seilbahnen und Skilifte zusammen. Das Plateau ist im Sommer eine große Wiese mit einigen Attraktionen. Der Kronplatz ist beliebter Startpunkt für Gleitschirmflieger. Die Hauptattraktion ist das Messner Mountain Museum MMM (Foto) von der britischen Architektin Zaha Hadid, die auch die Skisprungschanze in Innsbruck entworfen hat. Ein weiteres Museum auf dem Kronplatz ist das LUMEN Museum of Mountain Photography mit Aussichtsrestaurant. Auf dem Gipfel gibt es zudem Berghütten mit weiteren Restaurants. Ganz umsonst ist der grandiose Ausblick auf die Bergkulisse der Südtiroler Alpen.

 

Kronplatz

www.messner-mountain-museum.it

www.lumenmuseum.it/de-de

 

Karersee

Der Karersee (Largo di Carezza) ist so schön, dass die Fotos unecht wirken aber der See sieht wirklich so aus. Der traumhafte Bergsee liegt an der Landstraße SS 241 zwischen Bozen und Vigo di Fassa, rund 25 Kilometer von Bozen entfernt. Am Karersee gibt es einen großen kostenpflichtigen Parkplatz mit Besucherzentrum, Restaurants und Geschäften. Durch einen unterirdischen Gang gelangt man zum See. Hier gibt es eine Terrasse, von der man den Ausblich auf das grün schimmernde Wasser mit Bergen im Hintergrung genießen kann. Auf der Terrasse kann man zahlreiche Instagram-Models beim duckfacing beobachten.

Der Karersee liegt auf einer Höhe von 1.519 m, ist rund 300 m lang und etwa 140 m breit. Um den See gibt es einen Wanderweg, den man in einer halben Stunde umrunden kann. Das beste Licht hat man am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Berge des Lattemarmassivs anstrahlt.

 

Karersee

 

Cortina d'Ampezzo

Das Städtchen Cortina d'Ampezzo ist der bekannteste Skiort der Dolomiten, hier finden im Winter regelmäßig Abfahrtsrennen statt. Cortina d'Ampezzo liegt auf einer Höhe von 1200 m und hat rund 6.000 Einwohner. Der berühmte Wintersportort liegt in einem Tal, welches an allen Seiten von hohen Bergen umgeben ist. Dadurch gibt es hier viele unterschiedliche Skipisten. In Cortina d'Ampezzo fanden 1956 die Olympischen Winterspiele statt. 

Das Stadtzentrum ist recht klein, die Haupteinkaufsstraße ist der Corso Italia. Hier findet man bekannte Modeläden und Wintersportbekleidung. Der 70 m hohe Kirchturm der Basilika Santi Filippo e Giacomo überragt die Innenstadt. In Cortina gibt es auch ein paar sehenswerte Museen, wie das Museo d'Arte Moderna Mario Rimoldi oder das Museo Paleontologico Rinaldo Zardini.

Aber die vielen Besucher kommen wegen der grandiosen Bergkulisse nach Cortina. Der höchste Berg rund um den Ort ist der 3244 m hohe Tofana di Mezzo. Berühmt sind die steil aufragenden Cique Torri und die Berggruppe Croda da Lago.

 

Cortina d'Ampezzo

 

Drei Zinnen

Die "Drei Zinnen" sind die bekannteste Felsformation der Dolomiten. Sie sind das Wahrzeichen der Region und gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe der Dolomiten. Die "Drei Zinnen" bestehen aus der Großen Zinne (2.999 m), der Westlichen Zinne (2.973 m) und der Kleinen Zinne 2.857 m). Die Umrundung der "Drei Zinnen" ist die beliebteste Wanderung in den Dolomiten. Selbst ungeübte Wanderer können die Felsgruppe in etwa 4-5 Stunden umrunden. Wer fit ist und wenige Pausen macht, schafft es in rund 3 Stunden.

An der Auronzo Hütte (2.320 m) gibt es einen großen Parkplatz, den man über eine mautpflichtige Straße erreicht, die am Lago di Misurina abzweigt. Von der Aronzo Hütte (siehe Ortsmarker) führt ein Weg mit geringer Steigung an den Drei Zinnen entlang zur Lavaredohütte. Ab hier geht es bergauf zum Paternsattel (Foto). Dieser Bergkamm ist die Grenze zwischen Venetien und Südtirol. Hat man den Paternsattel erklommen, bietet sich ein spektakulärer Blick in den Naturpark Drei Zinnen. Vom Paternsattel führt der Weg parallel zum Paternkofel zur Dreizinnenhütte. Von hier blickt man ins Fischleintal, das nach Sexten führt. Von der Dreizinnenhütte hat man auch den besten Blick auf die drei berühmten Felsen. Wer die "Drei Zinnen" umrunden möchte, steigt von der Dreizinnenhütte in ein kleines Tal ab, um dann eine sehr steile und lange Strecke zur Langalm Hütte aufzusteigen. Das ist der anstrengendste Teil der Wanderung. Hat man die Langalm erreicht, muss man noch über mehrere kleinere Buckel steigen, bis man wieder am Parkplatz ist. Zahlreiche spektakuläre Ausblicke entlohnen reichlich für die Anstrengung.

Man kann die "Drei Zinnen" auch ohne Auto erreichen, dann sollte man jedoch top fit sein, weil ein erheblicher Höhenunterschied zu überwinden ist. Von Sexten durch das Fischleintal zur Dreizinnenhütte und zurück ist in etwa 8 Stunden zu schaffen.

 

Drei Zinnen / Tre Cime

www.dreizinnenhuette.com

 

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee (Lago di Braies) ist einer der schönsten Seen der Dolomiten. Da er durch eine Straße, ein großes Hotel und Parkplätze gut erschlossen ist, zählt er zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Um den See führt ein etwa 3 Kilometer langer Rundweg immer am Ufer entlang. Der Pragser Wildsee liegt auf einer Höhe von 1.494 m über dem Meer und wird vom 2.810 m hohen Seekofel überragt. Im Restaurant des Hotels Pragser Wildsee Hotel Lago di Braies bekommt man ausgezeichnetes Essen. Das Hotel wurde 1899 errichtet und war am Ende des Zweiten Weltkriegs Schauplatz einer SS-Geiselbefreiung.

 

Pragser Wildsee

www.lagodibraies.com/de

 

Sexten

Von Sexten (1.300 m) kann man durch das Fischleintal zur Talschlusshütte (1.548 m) wandern. Der etwa 6 Kilometer lange Weg führt durch Wiesen und Wälder, bis man am breiten Kiesufer des Baches steht und die gewaltigen Berge am Ende des Tals erblickt. Hier befindet sich die Talschlusshütte mit sehr guter Küche. Von hier führt der Weg steil nach oben zur Dreizinnenhütte. Diesen Weg sollte man nur in Angriff nehmen, wenn man die entsprechende Ausrüstung und Fitness mitbringt.

 

Fischleinbachtal, Sexten

www.talschlusshuette.com

 

Bletterbachschlucht

Die Bletterbachschlucht wird gerne als der Grand Canyon der Dolomiten bezeichnet. Der Vergleich ist sicherlich gewagt aber die Bletterbachschlucht ist auf jeden Fall eine beeindruckende Kulisse. Die Schlucht ist rund 8 Kilometer lang und etwa 400 m tief. Da es hier häufig zu Steinschlag kommt sollten alle Besucher aus Sicherheitsgründen einen Helm tragen. Den Helm kann man sich im Besucherzentrum GEOPARC Bletterbach gegen eine Gebühr (siehe Link) ausleihen.

Die Tour vom Besucherzentrum zum Wasserfall und zurück dauert ungefähr 2 Stunden. Da das Besucherzentrum im Sommer gegen 18 Uhr schließt, sollte man spätestens um 15:30 starten. Das Besucherzentrum liegt oben am Berg und man steigt zunächst in das Tal ab. In der Schlucht schlängelt sich der Bach durch das Geröll und man steigt von einem Stein zum nächsten, den Bach entlang nach oben. Am Wasserfall angelangt ist der Weg zu ende und man dreht um. Auf der rechten Seite führt eine steile Treppe wieder nach oben zur Hangkante. Das ist ein anstrengender Aufstieg, nachdem man einen relativ horizontalen Weg zurück zum Besucherzentrum läuft.

Aktuelle Öffnungszeiten und Preise siehe Link.

 

Geoparc Bletterbach

www.bletterbach.info

 

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