Plais Longchamps

Der breite Boulevard Longchamp führt vom Stadtzentrum von Marseille auf den Hügel über der Stadt. Als monumentaler Abschluss des Boulevards wurde das Palais Longchamp errichtet. Das Palais wurde errichtet, um den Canal de Marseille zu feiern, der ab 1847 Wasser aus dem Fluss Durance nach Marseille brachte und auf dem Plateau de Longchamp ankam. Zwei halbkreisförmige Säulengalerien mit einem Triumphbogen in der Mitte verbinden die beiden Museen die zusammen einen Platz mit Brunnen und Figurengruppen bilden. Das Palais Longchamp beherbergt das Musée des Beaux-Arts und das Musée d'hisoire naturelle. Errichtet wurde der historistische Gebäudekomplex 1869 von Architekt Henri-Jacques Espérandieu. Vom Palais Longchamp hat man einen sehr schönen Blick über das Zentrum von Marseille. Hinter dem Palais beginnt der Parc Longchamp.

Porte d'Aix

Der Arc de Triomphe Porte d'Aix ist ein Triumphbogen der 1839 errichtet wurde. Ursprünglich sollte er schon 1784 zu ehren von Louis XIV und der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten errichtet werden, das Projekt wurde aber immer wieder verschoben. Der Bürgermeister von Marseille startete 1823 einen neuen Versuch einen Triumphbogen an der Porte d'Aix zu errichten. Diesmal sollte der Bogen dem Sieg des Herzogs von Angouleme gewidmet werden, der 1823 durch die Eroberung von Trocadero (eine Insel vor Cadiz) die spanische Revolution beendete. In Paris gibt es einen Platz und eine Metro-Station die nach dem Sieg von Trocadero benannt wurden. Der Arc de Triomphe Porte d'Aix wurde dem Konstatinsbogen in Rom nachempfunden.

Notre Dame de la Garde

Die auf dem 161 m hohen Festungshügel "La Garde" errichtete Basilika wurde 1864 eingeweiht. Sie ist eine Wallfahrts- und Dankeskirche der Seeleute. Im prächtigen Innenraum hängen viele Schiffsmodelle. Notre Dame de la Garde wurde von Architekt Henri-Jaques Espérandieu im neu-byzantinischen Stil entworfen. Pfeiler und Bögen werden durch abwechselnd helle und dunkle Steinen betont. An der Außenfassade sind dies grau-blaue und weißen Kalkstein, im Innenraum wird es deutlich üppiger, hier entsteht das Streifenmuster durch weißen und roten Marmor. Die Joche des Kirchenschiffs werden von vergoldeten Kuppeln gekrönt. Auf dem 65 m hohen Glockenturm steht eine vergoldete Marienstatue, die zum Wahrzeichen von Marseille geworden ist. Auf dem Plateau von Notre Dame de la Garde stehen noch Reste der Festungsanlage, die bis zum Ende des Ersten Weltkriegs militärisch genutzt wurde. Von hier bietet sich heute der schönste Blick über Marseille.

Wie kommt man zu Notre Dame de la Garde?

Vom Vieux Port fährt der Bus Nr. 60 bis zur Kathedrale auf dem Hügel.

Chateau d'If

Zum Schutz des Hafens, wurde 1531 auf der Ile d'If eine Festung errichtet. Sie diente gleichzeitig als Gefängnisinsel. Berühmt wurde sie durch Alexandre Dumas Roman "Der Graf von Monte-Christo". Das Chateau d'If ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Marseille. Vom Vieux Port fahren Ausflugsboot zur Insel, auf der man die Festung besichtigen kann. Die Insel liegt nur 1,5 Kilometer vor der Küste, von hier hat man das schönste Panorama von Marseille.

Cathedrale de la Major

Die "Cathedrale de la Major" wurde zwischen 1852-1896 erbaut. Die Rundbögen und Kuppeln geben der Kirche einen neoromanisch-byzantinischen Look. Das Design stammt von Henri-Jacques Espérandieu, der zuvor schon Notre-Dame de la Garde geplant hatte und Leon Vaudoyer

Vieux Port

Der Vieux Port ist der schönste Ort der Stadt, hier schlägt das Herz der von Marseille. Der Hafen natürliche Hafen war auch der Grund warum die Griechen hier eine Stadt gründeten. Der Vieux Port ist also der Ursprung von Marseille. Zur Kulturhauptstadt wurde der Bodenbelag erneuert und ein spiegelnder Pavillon von Sir Norman Foster errichtet. Von hier legen auch die Schiffe zur Ile d'If ab. Durch die Umgestaltung wurde auch der Verkehr reduziert und man kann ganz entspannt in den Cafes am alten Hafen in der Sonne sitzen und aufs Meer starren. 

La Vieille Charite

Die Charité wurde 1671 als Armenhaus von Architekt Pierre Puget begonnen. Die dreigeschossige Anlage besteht aus einem U-förmigen Hauptgebäude mit Arkadengängen und einer Kapelle im Innenhof. 1745 konnte die Charité fertig gestellt werden.

Palais de la Bourse

Die Handelskammer (Chambre de Commerce) wurde bereits 1599 gegründet und ist die älteste in ganz Frankreich. Mitte des 19 Jh. beschloss man einen neues Gebäude zu errichten, das der Bedeutung der Stadt angemessen erscheint. 1860 konnte das Palais de la Bourse eröffnet werden.

Hotel de Ville

Das barocke Rathaus von Marseille steht direkt am nördlichen Hafenbecken. Erbaut wurde es 1673 von Gaspard Puget, dem Bruder von Pierre Puget dem Architekten der Vieille Charité.

Gare Saint-Charles

Der Bahnhof Gare Saint-Charles wurde auf einer Anhöhe erbaut, der Zugang von der Stadt erfolgt über eine großzügige Treppenanlage die von sehenswerten Figurengruppen gesäumt wird. Der Kopfbahnhof von Marseille entstand 1848 und verfügt über 16 Gleise. Von Marseille Saint-Charles fahren TGV Züge unter anderem nach Paris, Lyon und Frankfurt. Vom Gare Saint-Charles kann man auch in andere Städte der Region fahren, wie Nizza, Nimes, Avignon oder Aix-en-Provence.

Opera Municipal

Die Oper wurde 1787 erbaut, brannte jedoch 1919 komplett aus. 1924 wurde die Oper bis auf wenige erhaltene Elemente neu errichtet, behielt jedoch ihr neo-klassizistisches Erscheinungsbild.

Carré Thiars

Das Carré Thiars ist das Ausgehviertel von Marseille, um den kleinen Platz scharen sich Restaurants und Cafés. Wer hier keinen Platz mehr findet kann auf den Cours Honore d'Estienne d'Orves ausweichen.

Les Docks

Das 400 m lange ehemalige Dockgebäude wurde 2013 saniert und zu Bürolofts umgebaut. Im Erdgeschoss befinden sich Geschäfte und Restaurants. Die vier Lichthöfe sind alle unterschiedlich gestaltet. Gegenüber direkt am Hafenbecken wurde ein weiteres Einkaufszentrum gebaut, hier gibt es eine Dachpromenade mit Cafes und Restaurants mit Blick über das Meer. (Siehe Link airdemarseille)

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Karte Sehenswürdigkeiten Marseille

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Sehenswürdigkeiten Marseille

Marseille entdecken

Marseille ist die größte Hafenstadt Frankreichs und mit 850.000 Einwohnern die zweit größte Stadt des Landes. Durch den Hafen hat die Stadt auch einen sehr hohen Anteil ausländischer Mitbewohner, was zu Konflikten in der Stadt führt. Besonders nach dem Algerienkrieg im Jahr 1962, flohnen viele Menschen aus Nordafrika nach Marseille. Die Stadt wuchs innerhalb von 5 Jahren nach dem Krieg um 100.000 Bewohner. Die Algerier sind seit dem ein Bestandteil von Marseille. Der berühmteste unter ihnen ist der Fußballer "Zinedine Zidanne", der 1998 mit Frankreich Weltmeister wurde.

Marseille ist eine alte Hafenstadt, die schon von den Griechen genutzt wurde. Die Stadt liegt eingerahmt von Bergen am Meer. Die auf einem Berg am Hafen errichtete Kirche "Notre Dame de La Garde" überragt die ganze Stadt und ist das Wahrzeichen von Marseille. Am "Vieille Port" befindet sich auch das Zentrum der Stadt, die 2013 Kulturhauptstadt Europas war und für dieses Ereignis renoviert wurde. Im Rahmen der Kulturhauptstadt wurden auch das Museum MuCEM errichtet.

 

 

 

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Die Marseillaise

Die französische Nationalhymne wurde von Claude Joseph Rouget de Lisle im Jahr 1792 komponiert. Das Lied hieß ursprünglich "Chante de guerre pour l'armée du Rhin" (Kriegslied für die Rheinarmee). Lisle verfasste das Lied in Straßburg, um den Kampfeswillen seiner Soldaten zu erhöhen.

Den Namen "Marseillaise" erhielt das Lied, weil Soldaten aus Marseille das Lied sangen, als sie in Paris einmarschierten. Seit 1795 ist die "Marseilleaise" die französische Nationalhymne. 

 

 

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