Frauenkirche

Die 1488 errichtete Kirche wurden im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, der Innenraum brannte aus aber die Türme blieben stehen. Die Frauenkriche wurde wieder aufgebaut und ist heute das Wahrzeichen von München. Beide Türme sind rund 98,5 m hoch und seit 2004 dürfen in München keine höheren Gebäude mehr errichtet werden.

Altes Rathaus München

Das Alte Rathaus wurde errichtet, nachdem das erste Münchner Rathaus durch ein Feuer im Jahr 1460, zerstört wurde. Nach den Plänen des Dombaumeisters Jörg von Halsbach, wurde um 1490, das spätgotische Rathaus vollendet. 1938 plante die NSDAP im Rathaussaal die "Reichskristallnacht". Im Zweiten Weltkrieg wurde das Alte Rathaus zerstört. Der Wiederaufbau dauerte bis 1977.

Neues Rathaus

Die 100 m lange Fassade am Marienplatz entstand in zwei Bauabschnitten. Der östliche Teil wurde 1867-1874 errichtet, der westliche Teil, mit dem 85 m hohen Rathausturm entstand 1898-1908. Berühmt ist das Glockenspiel im Turm. 

Stachus

Der Platz am Ende der Neuhauser Straße heißt eigentlich Karlsplatz wird aber "Stachus" genannt. Der Name "Stachus" stammt von einem Lokal, dass sich früher hier befand. Das alte Stadttor wurde zerstört und 1861 neu errichtet. Die Rondellbauten vor dem Tor kamen 1902 dazu.

Feldherrenhalle

Die 1844 entstandene Feldherrnhalle hat die Loggia dei Lanzi in Florenz zum Vorbild. Hier wird unter anderem dem Kriegstreiber Tilly aus dem Dreißigjährigem Krieg gedacht. An der Feldherrenhalle scheiterte 1923 der Putschversuch von Adolf Hitler. Die Münchner Polizei stoppte die Putschisten am 9. November mit Waffengewalt, dabei kamen 16 Nationalsozialisten ums Leben. Adolf Hitler wurde als Anführer verhaftet und kam ins Gefängnis. Städtebaulich ist die offene Arkadenhalle ein gelungener Abschluss der Ludwigstraße, die hier Odeonsplatz heißt.

Theatinerkirche

Anlass zum Bau der Theatinerkirche, war die Geburt des Erbprinzen Max Emanuel im Jahr 1662. Der unvollendete Bau wurde 1675 geweiht.  Der Name Theatinerkirche stammt vom Orden der Theatiner auf deren Grund die Kirche errichtet wurde. Der römisch-katholische Männerorden wurde in Italien vom Bischof von Theate gegründet. Die Kirche steht am Odeonsplatz, gegenüber der Residenz. Kurfürst Ferdinand Maria errichtete die Kirch an dieser Stelle, um die Theatinerkirche zur Hofkirche zu machen. Die Mutter des Erbprinzen Henriette Adelheid von Savoyen legte vor ihrer Geburt das Gelübde ab, zum Dank die schönste Kirche der Stadt errichten zu lassen. Für dieses ambitionierte Unterfangen wurde der italienische Architekt Agostino Barelli verpflichtet. Barelli hatte zuvor die Theatinerkirche San Bartolomeo e Gaetano in Bologna errichtet. Die Theatinerkirche in München wurde jedoch nach dem Vorbild der Kirche Sant' Andrea della Valle in Rom entworfen. Die überladen wirkende Innenausstattung wurde 1688 vollendet. Die barocke Fassade mit Rokoko-Elementen wurde erst 1767 unter François de Cuvilliés dem Jüngeren fertiggestellt. Die in gelbem Farbton gehaltene Theatinerkirche ist tatsächlich die schönste Kirche der Stadt geworden und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von München. 

Hofbräuhaus

Das Hofbräuhaus wurde auf betreiben des Herzogs Wilhelm V 1589 in Auftrag gegeben. Vor der Gründung des Hofbräuhauses, wurde Bier nach München importiert. Gute Braumeister wurden aus anderen Landesteilen angeworben. Die Produktion stieg und wurde ausgelagert. Auf dem freien Grundstück wurde 1887 der neue Bierpalast am Platzl eröffnet.

Viktualienmarkt

Auf Befehl des Königs, wurde 1807 der Markt vom Marienplatz an die Heilig-Geist Kirche verlegt. Dort expandierte der Markt und 1870 wurden feste Verkaufsstände errichtet. Um 1890 erreichte der Viktualienmarkt seine derzeitige Größe. Der "Viktualienmarkt" ist täglich (Mo-Sa) zu den in München üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Auf dem "Viktualienmarkt" gibt es auch einen Biergarten.

Residenz

Aus einer Festung gegen aufständische Bürger, entstand hier das größte Stadtschloss Deutschlands. Von 1508-1918 diente die Residenz als Palast der bayerischen Könige, Herzöge und Fürsten. In der großartigen Schlossanlage gibt es 8 schöne Innenhöfe und einen kleinen Garten. Auch wenn die Residenz von außen eher bescheiden aussieht, in den Innenräumen herrscht opulenter Luxus.

Schloss Nymphenburg

Kurfürst Ferdinand Maria ließ die Sommerresidenz für seine Frau errichten, die ihm 1662 einen Thronfolger geschenkt hatte. Mit dem Bau wurde der Italiener Agostino Barelli beauftragt. Die Anlage wurde in den folgenden Jahren erweitert.

Friedensengel

Der Friedensengel wurde 1899 errichtet, zum Gedenken an 25 Jahre Frieden, nach dem Krieg gegen Frankreich 1871. Die 6 m hohe, goldene Siegesgöttin Nike, auf der 38 m hohen Säule, bildet den Abschluss der Prinzregentenstraße in Bogenhausen.

 

Europaplatz

Siegestor

Das Siegestor wurde 1850 als Abschluss der Ludwigstraße errichtet. Der Triumphbogen erinnert an die Siege der Bayerischen Soldaten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Monument zerstört und nach dem Krieg, mit sichtbaren Kriegsspuren wieder aufgebaut. Auf dem Siegestor steht :"Dem Sieg geweiht, im Krieg zerstört, zum Frieden mahnend."

Bavaria

Die 30 m hohe Bavaria des Bildhauers Ludwig Schwanthaler wurde 1850 aus Bronze gegossen. Sie gilt ähnlich der Athene, als Schutzgöttin der Bayern. Eine Wendeltreppe für zu einer Aussichtsebene im Kopf der Statue. Zu ihren Füßen befindet sich die Ruhmeshalle von Leo von Klenze. Hier werden die "Großen Bayern" aller Stände und Berufe, mit einer Büste geehrt.

Propyläen

Die Toranlage von Leo von Klenze, wurde 1862 eröffnet. Der Name ist griechisch und wird üblicherweise, für Tore vor einem heiligen Bezirk verwendet. Griechenland wurde damals vom bayerischen König Otto regiert, was an der Isar zu einem klassizistischen Rausch führte.

Monopteros

Der Monopteros steht weithin sichtbar, auf einem kleinen Hügel im Englischen Garten. Vom Monopteros hat man einen sehr schönen Blick auf die Silhouette der Stadt. Errichtet wurde er 1836 von Hofarchitekt Leo von Klenze.

Chinesischer Turm

Die 25 m hohe Holzpagode im chinesischen Stil wurde erstmals 1870 im Englischen Garten errichtet. Das Holzbauwerk brannte mehrfach ab, der heutige Turm wurde 1952 erbaut. Der "Chinesische Turm" ist einer der bekanntesten Biergärten in München.

Karte Sehenswürdigkeiten München

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Sehenswürdigkeiten München

Willkommen in München

Die Stadt an der Isar hat den höchsten Freizeitwert aller deutschen Großstädte. Das Umland bietet hohe Berge und schöne Seen, wie den Walchensee oder den Schliersee. München ist entspannt, mit unzähligen Biergärten und dem Englischen Garten. Die Münchner Innenstadt wirkt gemütlich, manchmal wie ein Dorf. Hat aber auch moderne Einkaufszentren wie die FÜNF HÖFE oder große Einkaufsstraßen wie die "Neuhauser Straße" zu bieten.

Der hohe Freizeitwert und die Ansammlung großer Industrieunternehmen, machen München zur teuersten Stadt des Landes. Die wirtschaftliche Stärke lässt die Bevölkerung kontinuierlich steigen. Die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren auf ca. 1,5 Millionen gestiegen. München wird Hamburg (1,8 Mio.) bald als zweitgrößte Stadt des Landes ablösen.

 

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München entdecken

In München gibt es viele Touristen aber die Stadt ist groß genug, um noch reichlich interessante Orte zu bieten, die nicht von Reisegruppen bevölkert werden. Selbst im Englischen Garten kann man ruhige Orte zum Entspannen finden. Ein paar Schritte vom Stachus entfernt liegt der Alte Botanische Garten, in der Grünanlage befindet sich ein netter Biergarten. 

 

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