Englischer Garten

Der Englische Garten ist mehr als nur ein Park, der Garten ist das grüne Herz Münchens. Hier befinden sich die bekanntesten Biergärten wie der Chinesische Turm und das Seehaus. Der Englische Garten wurde 1789 nach dem Vorbild englischer Gärten angelegt. Der Landschaftsplaner Friedrich Ludwig Sckell hatte zuvor schon den Park Schönbusch in Aschaffenburg entworfen. Der Englische Garten in München folgt dem gleichen Schema, ist jedoch als Volkspark für die Bürger der Stadt gedacht und nicht als privater Garten eines Herrschers.

Der Englische Garten ist mit 375 ha größer als der Central Park in New York (350 ha). Allerdings wird der Englische Garten vom Isarring in einen nördlichen und einen südlichen Park geteilt. Der südliche Teil ist der bekannte Teil vom Englischen Garten, hier befindet sich der Biergarten am Chinesischen Turm, der Biergarten Seehaus, der Monopteros (Foto), der Eisbach und das japanische Teehaus.

Die Nackerten auf der Schönfeldwiese sterben langsam aus. Die jungen Münchner halten nur noch wenig von FKK im Englischen Garten.

Der nördliche Teil wird auch Hirschau genannt. Hier gibt es große Wiesen und Wälder die von Bächen durchzogen werden. Es gibt Pläne der Stadt München den Isarring unter die Erde zu legen und so den Englischen Garten wieder zu einem großen Park zu vereinen.

 

Englischer Garten

 

Olympiapark

Der Olympiapark entstand zu den Olympischen Spiel 1972 auf einem ehemaligen Flugplatz. Hier wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Trümmer der zerstörten Stadt aufgetürmt. Für die Sommerspiele wurde eine neue U-Bahnline gebaut, deren Aushub den Olympiaberg bildet, unter dem sich der Trümmerberg befindet. Der Olympiaberg ist heute rund 95 m hoch und ein beliebter Aussichtspunkt (Foto). 

Das Konzept der Münchner Olympiade waren Spiele in einer grünen Landschaft in einem demokratischen Deutschland. Man wollte sich deutlich unterscheiden von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, die zur Inszenierung der Macht von Adolf Hitler genutzt wurden. In München baute man transparent und innovativ. Das gläserne Dach des Olympiastadions von Günter Benisch und Frei Otto wurde zur weltweiten Architekturikone.

Der Olympiapark wurde von den Landschaftsplaner Günther Grzimek entworfen. Der Bereich nördlich des Georg-Brauchle-Rings wurde von den Landschaftsarchitekten Hans Lutz und Wolfgang Miller geplant. Das Konzept von Grzimek hatte nicht die Gestaltung der Landschaft zum Grundprinzip, sondern die Nutzung der Freifläche für die Bürger. Obwohl für den Olympiapark über 3.000 Bäume gepflanzt wurden besteht der Park zum größten Teil aus Wiesen, die von den Bürgern frei genutzt werden können. Günther Grzimek gab das Motto: "Besitzergreifung des Rasens" aus.

Das Olympiagelände ist von der Station Olympiazentrum der Linie U3 über Fußgängerbrücken zu erreichen. Wer direkt zum Olympiaberg möchte kann den Bus 144 nehmen. Im Park gibt es mehrere Restaurants.

 

Olympiapark, Spiridon-Louis-Ring

 

Eisbach

Am Eingang zum Englischen Garten an der Prinzregentenstraße, haben findige Surfer eine stehende Welle erzeugt. Die Welle im Eisbach wird von den Surfern zum Üben genutzt. Am Wochenende sind zahlreiche Zuschauer versammelt, um die Surfer zu beobachten, die einer nach dem anderen die Welle reiten. Es gibt auch mutige Münchnerinnen, die sich ins eiskalte Wasser wagen. Der Eisbach hat sich durch die Surfer zu eine kleinen Touristenattraktion entwickelt.

 

Prinzregenten Straße

 

Hofgarten

Der Hofgarten befindet sich nördlich der Münchner Residenz. Die barocke Parkanlage wurde 1617 unter Maximilian I. angelegt, der der Renaissancegarten seines Vorgängers erweiterte. In der Mitte des Gartens steht der runde Dianatempel (Göttin der Jagd). Der Hofgarten ist auf drei Seiten von Gebäuden umschlossen, im Osten gibt es eine abfallende Böschung hinter der sich die Bayrische Staatskanzlei befindet. Die barocke Gartenanlage wurde im Krieg zerstört und später wieder im Stil des 17. Jahrhunderts hergerichtet. In den Arkaden an der Westseite des Hofgartens wird die Geschichte der Wittelsbacher anhand von Fresken dargestellt. Die Wandbilder stammen von Peter von Cornelius. Das Tor zum Odeonsplatz hat Leo von Klenze gebaut.

 

Hofgarten

 

Isar

Die 295 Kilometer lange Isar entspringt in Österreich und mündet bei Deggendorf in die Donau. Der Fluss durchquert das Münchner Stadtgebiet von Süden nach Norden. In München hat die Isar ein breites Flussbett mit Kiesflächen am Ufer entstehen lassen. Diese Kiesbänke werden von den Münchnern zum Grillen, Chillen, Angeln und Baden genutzt. Nördlich der Innenstadt gibt es große Auwälder. In der Innenstadt liegen Parks am Flussufer. Die Maximiliansanlagen (Foto) liegen am rechten Ufer und der Englische Garten am linken.

 

Isar

 

Alter Botanischer Garten

Der "Alte Botanische Garten" wurde 1812 von Landschaftsarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell konzipiert. Das Eingangsportal mit einer Inschrift Goethes ist noch erhalten. Nachdem der "Neue Botanische Garten" 1914 in Nymphenburg eröffnet wurde, machte man aus dem Areal 1937 einen Park mit Neptun-Brunnen von NS-Bildhauer Joseph Wackerle. Im Alten Botanischen Garten gibt es zudem einen Biergarten und einen Kunstpavillon. Der Alte Botanische Garten in München liegt zwischen dem Hauptbahnhof und dem Karlsplatz.

 

Elisenstraße

 

Chinesischer Garten München

Zur Internationalen Gartenausstellung IGA 1983 wurde der Chinesische Garten im Westpark errichtet. Der Garten von Duft und Pracht wurde in China entworfen und mit Materialien und Arbeitern aus Guangzhou in München errichtet. Der Westpark ist ein rund 2 Kilometer langer Grünzug, der Chinesische Garten befindet sich im westlichen Teil in der Nähe des Westsees. Der Chinesische Garten wurde als Rundweg um einen Teich angelegt. Pflanzen, Steine, Wasserfälle und Bauwerke orientieren sich an den vier Jahreszeiten, die zugleich das Leben mit seinen Abschnitten symbolisieren. Der Chinesische Garten in München war der erste seiner Art in Deutschland.

Chinesischer Garten Frankfurt

Chinesischer Garten Berlin

Chinesischer Garten Bochum

Chinesischer Garten Duisburg

 

Westpark

 

Nationengärten

Neben dem Chinesischen Garten befinden sich weiter Nationengärten im Westpark rund um den Westsee. Es gibt eine nepalesische Holzpagode, einen Japanischen Garten und einen thailändischen Pavillon. Die Holzpagode wurde in Nepal angefertigt und zeigt sehr schöne Schnitzarbeiten. Der Japanische Garten kann nicht überzeugen, wer schon einmal in Japan war, kann in diesem Garten wenig Zen erkennen. Der Pavillon aus Thailand ist dagegen ein echter Lichtblick, in der Sala befindet sich eine Buddhastatue und der goldene Pavillon spiegelt sich wunderschön im See.

 

Westpark

 

Karte Natur in München

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