Englischer Garten

Der Englische Garten ist mehr als nur ein Park, der Garten ist das grüne Herz Münchens. Hier befinden sich die bekanntesten Biergärten wie der Chinesische Turm und das Seehaus. Der Englische Garten wurde 1789 nach dem Vorbild englischer Gärten angelegt. Der Landschaftsplaner Friedrich Ludwig Sckell hatte zuvor schon den Park Schönbusch in Aschaffenburg entworfen. Der Englische Garten in München folgt dem gleichen Schema, ist jedoch als Volkspark für die Bürger der Stadt gedacht und nicht als privater Garten eines Herrschers.

Der Englische Garten ist mit 375 ha größer als der Central Park in New York (350 ha). Allerdings wird der Englische Garten vom Isarring in einen nördlichen und einen südlichen Park geteilt. Der südliche Teil ist der bekannte Teil vom Englischen Garten, hier befindet sich der Biergarten am Chinesischen Turm, der Biergarten Seehaus, der Monopteros (Foto), der Eisbach und das japanische Teehaus.

Die Nackerten auf der Schönfeldwiese sterben langsam aus. Die jungen Münchner halten nur noch wenig von FKK im Englischen Garten.

Der nördliche Teil wird auch Hirschau genannt. Hier gibt es große Wiesen und Wälder die von Bächen durchzogen werden. Es gibt Pläne der Stadt München den Isarring unter die Erde zu legen und so den Englischen Garten wieder zu einem großen Park zu vereinen.

 

Englischer Garten

 

Eisbach

Am Eingang zum Englischen Garten an der Prinzregentenstraße, haben findige Surfer eine stehende Welle erzeugt. Der Welle im Eisbach wird von den Surfern zum üben genutzt. Am Wochenende sind zahlreiche Zuschauer versammelt, um die Surfer zu beobachten, die einer nach dem anderen die Welle reiten. Es gibt auch mutige Münchnerinnen, die sich ins eiskalte Wasser wagen. Der Eisbach hat sich durch die Surfer zu eine kleinen Touristenattraktion entwickelt.

 

Prinzregenten Straße

 

Hofgarten

Der Hofgarten befindet sich nördlich der Münchner Residenz. Die barocke Parkanlage wurde 1617 unter Maximilian I. angelegt, der der Renaissancegarten seines Vorgängers erweiterte. In der Mitte des Gartens steht der runde Dianatempel (Göttin der Jagd). Der Hofgarten ist auf drei Seiten von Gebäuden umschlossen, im Osten gibt es eine abfallende Böschung hinter der sich die Bayrische Staatskanzlei befindet. Die barocke Gartenanlage wurde im Krieg zerstört und später wieder im Stil des 17. Jahrhunderts hergerichtet. In den Arkaden an der Westseite des Hofgartens wird die Geschichte der Wittelsbacher anhand von Fresken dargestellt. Die Wandbilder stammen von Peter von Cornelius. Das Tor zum Odeonsplatz hat Leo von Klenze gebaut.

 

Hofgarten

 

Isar

Die 295 Kilometer lange Isar entspringt in Österreich und mündet bei Deggendorf in die Donau. Der Fluss durchquert das Münchner Stadtgebiet von Süden nach Norden. In München hat die Isar ein breites Flussbett mit Kiesflächen am Ufer entstehen lassen. Diese Kiesbänke werden von den Münchnern zum grillen, chillen, angeln und baden genutzt. Nördlich der Innenstadt gibt es große Auwälder. In der Innenstadt liegen Parks am Flussufer. Die Maximiliansanlagen (Foto) liegen am rechten Ufer und der Englische Garten am linken.

 

Isar

 

Alter Botanischer Garten

Der "Alte Botanische Garten" wurde 1812 von Landschaftsarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell konzipiert. Das Eingangsportal mit einer Inschrift Goethes ist noch erhalten. Nachdem der "Neue Botanische Garten" 1914 in Nymphenburg eröffnet wurde, machte man aus dem Areal 1937 einen Park mit Neptun-Brunnen von NS-Bildhauer Joseph Wackerle. Im Alten Botanischen Garten gibt es zudem einen Biergarten und einen Kunstpavillon. Der Alte Botanische Garten in München liegt zwischen dem Hauptbahnhof und dem Karlsplatz.

 

Elisenstraße

 

Chinesischer Garten München

Zur Internationalen Gartenausstellung IGA 1983 wurde der Chinesische Garten im Westpark errichtet. Der Garten von Duft und Pracht wurde in China entworfen und mit Materialien und Arbeitern aus Guangzhou in München errichtet. Der Westpark ist ein rund 2 Kilometer langer Grünzug, der Chinesische Garten befindet sich im westlichen Teil in der Nähe des Westsees. Der Chinesische Garten wurde als Rundweg um einen Teich angelegt. Pflanzen, Steine, Wasserfälle und Bauwerke orientieren sich an den vier Jahreszeiten, die zugleich das Leben mit seinen Abschnitten symbolisieren. Der Chinesische Garten in München war der erste seiner Art in Deutschland.

Chinesischer Garten Frankfurt

Chinesischer Garten Berlin

Chinesischer Garten Bochum

Chinesischer Garten Duisburg

 

Westpark

 

Nationengärten

Neben dem Chinesischen Garten befinden sich weiter Nationengärten im Westpark rund um den Westsee. Es gibt eine nepalesische Holzpagode, einen Japanischen Garten und einen thailändischen Pavillon. Die Holzpagode wurde in Nepal angefertigt und zeigt sehr schöne Schnitzarbeiten. Der Japanische Garten kann nicht überzeugen, wer schon einmal in Japan war, kann in diesem Garten wenig Zen erkennen. Der Pavillon aus Thailand ist dagegen ein echter Lichtblick, in der Sala befindet sich eine Buddhastatue und der goldene Pavillon spiegelt sich wunderschön im See.

 

Westpark

 

Chiemsee

Der Chiemsee ist der größte See Bayerns und bietet mit seinen Inseln und Ausflugsbooten ein beliebtes Freizeitziel für erholungssuchende Münchner. Mit der Fraueninsel und dem Schloss Herren-Chiemsee, hat der See auch Top-Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Chimsee ist mit einer Fläche von fast 80 km² nach dem Bodensee (536 km²) und der Müritz (112 km²) der drittgrößte See in Deutschland. Die größte Insel im Chimsee ist die Herreninsel mit dem Schloss, die Fraueninsel mit der Abtei Frauenwörth ist deutlich kleiner. Es gibt mehrere Häfen von denen Passagierschiffe zu den Inseln fahren. Der Hafen von Prien am Chimsee liegt von München aus am nächsten und ist auch mit der Bahn zu erreichen. Weitere Häfen sind Gstadt, Seebruck, Pfaffing und Feldwies. Der Hafen von Gstadt liegt am nächsten zu den Inseln.

 

Chiemsee

www.chiemsee-schifffahrt.de

 

Walchensee

Wer von Kochel am See die kurvenreiche Straße zum Walchensee hoch fährt gelangt plötzlich in eine andere Welt. Hier oben ist man auf einmal von grandioser Natur umgeben und unter der Woche auch fast alleine. Der Walchensee liegt auf einer Höhe von 800 m und ist rund 16,5 km² groß. Die maximale Tiefe betragt 190 m. Der See ist fast komplett von Wald und hohen Bergen umgeben. Der Ort Walchensee liegt an einer kleinen Bucht, hier findet man Pensionen und Gaststätten direkt am Wasser. Es gibt auch eine Seilbahn die zum 1.600 m hohen Berg Herzogstand hinauf fährt (siehe Link). Der Ort Urfeld besteht aus wenigen verstreuten Häusern am Nordrand des Sees.

Folgt man der Landstraße 11 Richtung Süden, kommt man ins Skigebiet Mittenwald. Fährt man vom See nach Norden, kommt man zum Kochelsee, der über das Wasserkraftwerk mit dem Walchensee verbunden ist. 

 

Walchensee

www.herzogstandbahn.de

 

Schliersee

Der rund 50 km südlich von München gelegene Schliersee bietet auch ein schönes Alpenpanorama im Hintergrund. Der Schliersee ist mit einer Wassrfläche von etwas über 2 km² relativ klein. Der See ist rund 2,5 km langund etwa 1 Kilometer breit. Auf dem See verkehren Schiffe, die auch die Insel Wörth ansteuern. Am südlichen Ende des Sees befindet sich das Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Das museale Alpendorf wurde von einem bekannten Skifahrer gegründet. Es hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel mit Gastwirtschaft entwickelt. Im Ort Neuhaus befindet sich die Slyrs Destillerie, die Single Malt Whisky produziert. Auf einer Führung bekommt man den Herstellungsprozess von Whiskey erklärt.

Wer etwa 5 Kilometer weiter Richtung Süden fährt kommt an den Spitzingsee. Der Alpensee liegt auf einer Höhe von 1084 m und ist im Winter ein beliebtes Skigebiet, im Sommer kann man den kleinen See auf einem Rundweg umwandern.

 

Schliersee

www.schliersee.de

www.wasmeier.de

 

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