NS-Dokumentationszentrum München

Den Realisierungswettbewerb für das NS-Dokumentationszentrum gewann das Architekturbüro Georg Scheel Wetzel 2009. Der weiße Kubus wurde 2015 eröffnet. Der quadratische Baukörper steht zwischen den beiden NS-Bauten am Königsplatz, nimmt aber bewusst keinen Bezug zur Umgebung auf.

Joseph Pschorr Haus

Das "Joseph Pschorr Haus" liegt direkt an der Neuhauser Straße. Daher besteht die Nutzung überwiegend aus Einzelhandelsflächen. Es wurden aber auch 25 exklusive Wohnungen errichtet. Das Gebäude von Kühn Malvezzi Architekten wurde 2014 eröffnet.

Lenbachhaus

Das Lenbachhaus entstand 1891 unter Gabriel von Seidel, als Atelier und Wohnhaus für den Maler Franz von Lenbach. 1926 wurde das Haus zur Städtischen Galerie umgebaut. Die Erweiterung und Neuorganisation des Eingangsbereichs wurde 2012 von Foster + Partners abgeschlossen.

Medienbrücke München

Die "Medienbrücke" von Seidle Architekten wurde 2010 eröffnet. Ziel war es möglichst große, helle Büroflächen für ein Medienunternehmen zu schaffen. Die drei Geschosse in der "Medienbrücke" stehen auf zwei 45 m hohen Betonstützen. Die 90 m lange Brücke wird von zwei Fachwerk-Konstruktionen getragen. Das Bauwerk hat eine Fläche von 9.000 m² BGF.

Museum Brandhorst

Für die Sammlung Brandhorst, wurde 2009 dieses neue Kunstmuseum errichtet. Sauerbruch Hutton, entwarfen das drei geschossige Gebäude, mit der bunten Keramikfassade.

BMW-Welt

Die BMW Welt von den Architekten Coop Himmelb(l)au wurde 2007 eröffnet. Baubeginn des 500 Mio. € Projekts war 2003. Die Wiener Architekten sind für ihr futuristisches Design bekannt.

Jüdisches Zentrum München

Die Synagoge von Wandel Hoefer Lorch Architekten, wurde am 9. November 2006 geweiht. Der Sockel erinnert an die Klagemauer in Jerusalem, die Innenverkleidung ist aus libanesischem Zedernholz gefertigt.

Telekom Center

Das "Telekom Center München" besteht aus 10 Bürotürmen, die durch einen "Skyway" auf der obersten Ebene verbunden sind. Die Türme sind 50 m hoch und gegeneinander versetzt angeordnet. Der Bürokomplex von Kiessler + Partner wurde 2005 eröffnet.

Allianz Arena

Die Heimspielstätte des FC Bayern München und der Münchner Löwen wurde von Herzog de Meuron entworfen. Die schweizer Architekten bauten auch die "Elbphilharmonie" und das Olympiastadion in Beijing. Das 2005 eröffnete Stadion fasst 75.000 Zuschauer.

FÜNF HÖFE

Die Einkaufspassage FÜNF HÖFE entstand zwischen 1998 und 2003. Die Schweizer Herzog & de Meuron lieferten den Masterplan, der Tessiner Ivano Gianola entwarf den Maffeihof und Hilmer und Sattler aus München, den Amirahof. Die "Hängenden Gärten" in der Salvator-Passage, stammen von Tita Giese. In den 5 Höfen befindet sich auch die "Kunsthalle München" der Hypo-Kulturstiftung.

Olympia Stadion

München bekam den Zuschlag für Olympia 1972 und ein spektakuläres Stadion wurde errichtet. Frei Otto plante die Zeltdachkonstruktion und Behnisch das Gebäude. Zu dem Ensemble gehören noch zwei Hallen und der Fernsehturm.

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Führerbau und NSDAP Verwaltung

Der Königsplatz wurde zwischen 1934 und 1939 zum "Forum der Partei" umgestaltet. Der Architekt Paul Ludwig Troost errichtete die beiden fast identischen Bauwerke für die NSDAP im nationalsozialistischen Stil. Der nördliche Baukörper diente als "Führerbau" von Adolf Hitler. Der südliche war ein Verwaltungsbau für die NSDAP. Im Inneren unterscheiden sich beide Bauwerke. Im Führerbau befindet sich ein großer Tagungssaal, im Verwaltungsgebäude befinden sich zwei große Lichthöfe.

Karte Architektur in München

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Architekturführer München

Der REGIOPIA Architekturführer stellt die wichtigsten Gebäude Münchens vor. Die Projekte sind nach der Fertigstellung der Bauwerke sortiert. In der Liste werden nur Gebäude aufgeführt, die nach 1900 errichtet wurden. Ältere Gebäude von Bedeutung sind unter Sehenswürdigkeiten München zu finden. 

 

 

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