Altes Rathaus

Das Renaissance-Rathaus wurde 1556 von Hieronymus Lotter erbaut, er war auch der Bürgermeister der Stadt. Der Entwurf stammt von Baumeister Paul Speck. Die barocke Kupferhaube wurde erst später ergänzt. Im Rathaus befindet sich der Festsaal und die Ratsstube.

Alte Handelsbörse

Die frühbarocke Kaufmannsbörse, wird heute als repräsentativer Veranstaltungssaal genutzt. Um die Handelsbörse zu errichten, schlossen sich 1678 die Kaufleute der Stadt zusammen. 1687 konnte das Gebäude fertiggestellt werden. 

Thomaskirche

Die Thomaskirche ist keine Perle der Architektur. Aber das Gotteshaus hat andere Qualitäten. Hier wirkte Johann Sebastian Bach und die Kirche ist die Heimat des berühmten Thomanerchores.

Mädler Passage

Anton Mädler ließ die Passage von Baurat Theodor Kösser 1914 errichten. Auf dem Grundstück befand sich das weltberühmte Weinlokal "Auerbachs Keller", das gekonnt in den Neubau integriert wurde. Die Mädler-Passage diente noch zu DDR-Zeiten als Messehalle.

Auerbachs Keller

Der legendäre "Auerbachs Keller", wurde 1438 zum ersten Mal erwähnt. Johann Wolfgang von Goethe studierte in Leipzig und war Stammgast in Auerbachs Keller. Er machte das Lokal mit seinem "Faust" weltbekannt. Am Eingang stehen die Figuren Mephisto und Doktor Faustus vom Bildhauer Mathien Molitor. Auerbachs Keller ist wegen Goethe eine der Top-Sehenswürdigkeiten von Leipzig. 

Riquet Haus

Das extravagante Jugendstilhaus, mit asiatischen Elementen von Paul Lange, wurde 1909 für die errichtet. Die Elefantenköpfe waren das Markenzeichen der Firma Riquet, die hauptsächlich mit Kakao, Kaffee und Tee aus Asien handelte.

Neues Rathaus

Leipzigs Neues Rathaus, wurde von Hugo Licht 1905 errichtet. Der 114,5 m hohe Rathausturm, ist der höchste seiner Art in Deutschland. Das historistische Rathaus, beherbergt ca. 600 Räume auf einer Grundfläche von 10.000 qm.

Nikolaikirche

Die evangelische Nikolaikirche entstand ab 1165. Die Anfänge waren romanisch, ab dem 15 Jh. wurde die Kirche im spätgotischen Stil umgebaut. 1989 gingen von hier die Montagsdemonstrationen aus, die zum Umsturz der DDR führten.

Hauptbahnhof

Der Leipziger Hauptbahnhof wurde 1915 als größter Bahnhof Europas eröffnet. Er hat zwar nicht so viele Passagiere wie die Bahnhöfe in Hamburg, Frankfurt am Main und München aber von der Fläche ist er der größte Europas. 

Opernhaus

Die Oper hat in Leipzig eine lange Tradition, schon 1693 gab es hier ein Opernhaus. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1960, da das von Langhans 1868 errichtete Opernhaus, im Krieg zerstört wurde.

Bundesverwaltungsgericht

Das Gerichtsgebäude der Architekten Hoffmann und Dybwad wurde 1895 fertig gestellt. Das Bauwerk in dem sich seit 1992 das Bundesverwaltungsgericht befindet ähnelt sehr dem Reichstag in Berlin von Paul Wallot aus dem Jahr 1894.  

Karl-Liebknecht Straße

Die "KarLi" ist das urbane Herz der Stadt. Hier gibt es unzählige Cafés und Restaurants in schönen Häusern aus der Gründerzeit. Obwohl viel saniert wurde konnte das Viertel seinen Charme bis jetzt erhalten.

Buntgarnwerke

Die Wollgarnfabrik AG wurden 1887 gegründet, 1897 entstanden der repräsentative Hochbau West von Pfeifer & Händel. 1990 wurde die Fabrik des VEB Buntgarnwerke still gelegt. Heute befinden sich in den schönen Backsteingebäuden hochwertige Loft-Wohnungen.

Alte Messe Leipzig

Weil die Messehallen im Zentrum zu klein wurden, errichtete man 1913 das Messegelände. 1965 wurde das Doppel-M aufgestellt. 1996 zog die Messe auf das neue Gelände im Norden der Stadt.   

Gohliser Schlösschen

Das Rokoko Schlösschen im Leipziger Stadtteil Gohlis-Süd wurde ab 1756 vom Kaufmann und Ratsbaumeister Johann Caspar Richter als Sommerpalais errichtet. Durch den Siebenjährigen Krieg verzögerte sich der Innenausbau bis 1780. Da der Bauherr 1770 verstarb, konnte er das Gebäude selbst nicht nutzen. 1793 wurde der Landsitz an die Stadt Leipzig übertragen. 

 

Menckestr. 23

www.gohliser-schloss.de

Russische Kirche

Die Russische Gedächtniskirche wurde 1913 zum hundertjährigen Gedenken der Völkerschlacht, von der Orthodoxen Gemeinde Leipzigs errichtet. Bei der Völkerschlacht kämpften auch 130.000 Russen gegen die Armee Napoleons. 22.000 russische Soldaten wurden bei der Schlacht getötet. Sehenswert ist die 18 m hohe Ikonenwand im Innenraum.

Völkerschlachtdenkmal

Im Jahr 1813 standen sich hier über 500.000 Soldaten aus ganz Europa gegenüber. 120.000 Soldaten starben im Kampf. Das Denkmal wurde 100 Jahre nach dem Sieg über Napoleon errichtet.

Karte Sehenswürdigkeiten in Leipzig

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Leipzig Sehenswürdigkeiten

Leipzig entdecken

Leipzig entstand am Kreuzungspunkt zweier Fernhandelsstraße. Die Via Regia verband Paris mit Nowgorod, die Via imperii führte von Bergen nach Rom. An diesem Schnittpunkt entstand um 1165 ein Marktplatz aus dem sich die Stadt Leipzig entwickelte. Ab 1268 werden Kaufleute unter Schutz gestellt, die zur Messe reisen. In Deutschland hat nur Frankfurt am Main ein älteres Messeprivileg.

 

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Bevölkerungsentwicklung Leipzig 

Durch die Industrialisierung wurde Leipzig zu einem bedeutenden Eisenbahnknoten und es wurden viele Fabriken errichtet. In der Gründerzeit wuchs die Stadt von 100.000 Einwohnern im Jahr 1870 auf über 400.000 Bewohner um 1900. Die größte Einwohnerzahl hatte Leipzig 1938 mit 718.000 Menschen. Die Bevölkerung von Leipzig ist nach der Wende auf 440.000 gesunken und liegt derzeit bei ca. 550.000 Bewohnern.

 

 

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