Kranhäuser

Die Hamburger Architekten Bothe Richter Teherani entwarfen die Kranhäuser auf der Rheinauhalbinsel 1992. Fertggestellt wurden die drei Gebäude mit Wohn- und Büronutzung 2009. Die 17-stöckigen Häuser sind ca. 62 m hoch und erinnern an überdimensionale Hafenkräne am Rhein.

Kolumba

Auf die im Krieg zerstörte, spätgotische Kirche St. Kolumba, setzt Peter Zumthor flache, graue Ziegelsteine, die locker gesetzt, an vielen Stellen Licht in den Innenraum dringen lassen. Der schweizer Architekt, schuff dieses einzigartige Gebäude 2007 für das Diözesanmuseum.

Weltstadthaus

Das Kaufhaus "Weltstadthaus" von Peek & Cloppenburg wurde vom italienischen Architekten Renzo Piano entworfen. Das Bauwerk aus Holz und Glas steht über der Kölner Nord-Süd-Fahrt, die in einem Tunnel unter dem Gebäude durch führt. Die 130 m lange Fassade ist gebogen und verjüngt sich nach oben. Die Kölner nennen das Bauwerk auch den "gestrandeten Wal". Das "Weltstadthaus" wurde 2005 eröffnet und bekam 2006 den "Deutschen Holzbaupreis".

weitere Gebäude von Renzo Piano:

Centre PompidouCalifornia Academy of SciencesThe Shard

Feuerwache 5

Das Führungs- und Schulungszentrum der Kölner Feuerwehr wurde 2005 errichtet. Hinter der roten Betonrotunde, verbirgt sich die gläserne Leitzentrale. Die roten Betonelemente dienen als Sichtschutz.  

KölnTurm

Der ca. 149 m hohe "KölnTurm", dessen Fassade von Jean Nouvel gestaltet wurde, entstand 2001 in Zusammenarbeit mit Kohl & Kohl Architekten aus Essen. In der Spitze des 43 Stockwerke zählenden Hochhauses, befindet sich eine Aussichtsplattform. In der 30. Etage befindet sich das Panorama-Restaurant Osman.

Gerling Ring-Karree

Der Büro- und Wohnkomplex am Hohen Zollernring vom britischen Star Architekten Sir Norman Foster wurde 2001 fertiggestellt. Die drei 15 geschossigen Türme sind je 55 m hoch. Das Projekt des Gerling-Konzerns, bietet 25.000 m² Nutzfläche.

Wallfraf-Richartz Museum

Oswald Mathias Ungers konnte den Architektur Wettbewerb für das Wallfraf-Richartz Museum 1996 gewinnen. Das Museumsgebäude mit einer Fläche von 3.500 m² wurde 2001 eröffnet. Das Bauwerk besteht aus zwei Teilen, einem rechteckigen Gebäude in Richtung Rathaus (Norden) und einem Gebäudeteil mit einer abgetreppten Fassade, die an die Ruine der Kirche Sankt Alban anschließt. In der Fassade des nördlichen Bauteils stehen die Namen von großen Künstlern.

Weitere Bauwerke von Ungers:

Torhaus, Deutsches Architektur Museum

Museum Ludwig

Der Neubau für das Museum Ludwig steht zwischen Rhein und Kölner Dom. Die Architekten Busmann + Haberer haben ein Museum mit 8.000 m² Fläche entworfen, indem sich auch die Kölner Philharmonie befindet. Das Museum mit der charakteristischen Zinkblechverkleidung und den Rundungen der Sheddächer, besteht aus 14 parallelen Bauteilen, die in der Länge und Höhe unterschiedlich sind. Dadurch wirkt das Gebäude das 2001 eröffnet wurde, trotz seiner Größe sehr elegant.

Lanxess Arena

Die Lanxess Arena war bei ihrer Eröffnung 1998 die größte und modernste Halle der Republik. Die Veranstaltungshalle von Böhm Architekten aus Köln, bietet Platz für 18.000 Zuschauer. 

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Oper Schauspiel Köln

Das Kölner Operhaus vom Architekten Wilhelm Riphahn wurde 1957 eröffnet. Es entstand zusammen mit dem "Kleinen Haus" (Theater) auf dem Offenbachplatz. Jaques Offenbach war ein Komponist der in Köln geboren und in Paris berühmt wurde. Er nahm den Namen der Geburtsstadt seines Vaters an, eigentlich hieß die Familie Eberts. Die Oper von Riphahn hat zwei Besonderheiten, zum einen ragen die Zuschauerränge wie Balkone in den Saal und sind versetzt angeordnet, zum anderen wird der Bühnenturm an zwei Seiten von Werkstätten umschlossen. Die Werkstätten treppen sich nach oben ab und sind aus Sichtbeton. Die fensterlose Stirnseite wirkt dadurch sehr monumental. Das Bühnenensemble wurde von HPP Architekten 2017 saniert.

Gerling Hochhaus

Der Gerling Konzern errichtete nach dem Krieg ein eigens Quartier in der zerstörten Kölner Innenstadt. Das Gerling-Areal besteht aus mehreren Gebäuden mit dem Gerling-Hochhaus als Mittelpunkt. Das 14-stöckige Bürohochhaus wurde 1953 von den Architekten Helmut Hentrich und Hans Heuser errichtet. 2006 wurde die Gerling Versicherung von der Talanx übernommen, das Gerling-Areal wurde frei. Kister Scheithauer Gross Architekten bauten das Gerling Hochhaus 2017 zu einem Wohnturm um. Das Stahlbauwerk wurde entkernt und die Fassade aus Muschelkalk um eine Dämmschicht ergänzt. Das Vordach wurde entfernt, wodurch das Hochhaus wieder vor den niedrigeren Annexbauten steht.

Rheinhallen Messe Köln

Die "Rheinhallen" wurden 1924 eröffnet und waren eine Ansammlung von Messehallen am Rheinufer in Deutz. Stadtbaudirektor Adolf Abel errichtete 1928 eine expressionistische Umrandung der Hallen aus Klinkerstein und plante den Messeturm am nördlichen Ende der "Rheinhallen". Unter der Naziherrschaft von Adolf Hitler wurden von hier Juden und "Zigeuner" in die Konzentrationslager abtransportiert und ihre Wertgegenstände versteigert. Die Kölner Messegesellschaft verkauft die alten Messehallen 2005. Der Gebäudekomplex wird abgerissen, nur die denkmalgeschütze Fassade bleibt erhalten. Das Projekt mit dem Namen "Rheinpark-Metropole Köln", wird zu einem Sendezentrum verschiedener TV-Stationen umgebaut, zudem entstehen große Büroflächen. Die Erschließung erfolgt durch eine zentrale Achse, in der Mitte des Gebäudes.

Hansahochhaus

Das "Hansahochhaus" von Jacob Koerfer wurde 1925 errichtet. Das 65 m hohe Gebäude war das erste Hochhaus in Köln. Der expressionistische Klinkerbau wird von einer Stahlbetonkonstruktion getragen. Der Name das Hauses bezieht sich auf die Adresse am Hansaring.

Karte Architektur in Köln

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