Glauberg Keltengrab

Der Glauberg ist ein Hügel der vor rund 5.000 Jahren besiedelt wurde. Auf dem Plateau entstand eine bedeutende keltische Siedlung. Unterhalb des Glaubergs wurden mehrere Grabhügel entdeckt, in denen 1996 der "Keltenfürst" gefunden wurde. Dabei handelt es sich um eine Sandsteinstatue eines keltischen Kriegers mit "Blattkrone". 2011 wurde das Museum "Keltenwelt am Glauberg" eröffnet. Das archäologische Museum wurde von den Architekten Kada Wittfeld entworfen. Der monolithische Stahlbau hat mehrere Architekturpreise gewonnen. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Kelten und der Besiedlung des Glaubergs. Hauptattraktion ist der "Keltenfürst" mit seinen großen Ohren. Das Keltenmuseum steht in einem archäologischen Park, in dem die Grabhügel und Holzstangen rekonstruiert wurden. Vom Glauberg Plateau kann man bei gutem Wetter die Frankfurter Skyline sehen.

Großer Feldberg

Der 881 m hohe "Große Feldberg" ist der höchste Gipfel des Taunus. Mit der U-Bahnlinie U3 kann man von der Frankfurter Innenstadt, direkt an den Fuß des Berges gelangen. Wer möchte kann von der Endhaltestelle "Hohemark" in den Bus umsteigen, der zum "Großen Feldberg" fährt. Geübte Wanderer können den Weg zum Gipfel in wenigen Stunden erklimmen. Auf dem Feldberg gibt es einen Aussichtsturm und ein Restaurant. Im Sommer muss man bei gutem Wetter mit vielen Motorradfahrern rechnen, die die engen Kurven auf den Gipfel für rasante Manöver nutzen und den Wald mit Lärm überziehen. Wer die Stille der Berge sucht, sollte den Feldberg meiden, er ist zurecht einer der beliebtesten Ausflugsziele rund um Frankfurt. Foto: Blick von Usingen auf den Taunus.

Herzberg

Auf dem 591 m hohen Herzberg, steht seit 1911 der 24 m hohe Aussichtsturm, der einem römischen Limes-Wachturm nach empfunden wurde. Unterhalb des Turms befindet sich ein Berggasthof mit Panorama Blick auf den Großraum Frankfurt. Der Herzberg gehört zu Bad Homburg vor der Höhe. Vom Römerkastell Saalburg gelangt man auf einer rund 2,5 Kilometer langen Wanderung, in rund 30-40 Minuten zum Herzberg.

Römerkastell Saalburg

Der Limes war die Grenze zwischen dem Römischen Imperium und dem Freien Germanien. Der Limes diente als Zollgrenze und um Plünderungen durch die Germanen zu verhindern. Für den Handel war die Grenze an den Übergängen weitestgehend offen. Der Limes wurde um 120 nach Christus gebaut, dies war auch die Zeit in der das Kastell Saalburg als hölzernes Fort entstand. Etwa 20 Jahre später bekam die Saalburg eine steinerne Schutzmauer und eine kleine Siedlung entstand vor der römischen Kaserne. Kastell und Siedlung hatten zur Blüte rund 2.000 Bewohner. Um 260 nach Christus gaben die Römer nach zahlreichen Überfällen der Germanen das Kastell auf und zogen sich hinter den Rhein zurück. Das Kastell verfiel und wurde erst 1894 ausgegraben. Kaiser Wilhelm II, der sich oft in Bad Homburg aufhielt, ließ die Saalburg zwischen 1897-1907 wieder aufbauen. Bis heute ist es das einzige rekonstruierte Römerkastell am Limes. 2005 wurde es mit dem Limes zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Wie kommt man hin?

Die Saalburg liegt direkt an der B456 zwischen Bad Homburg und Wehrheim. An der Saalburg gibt es Parkplätze, die bei gutem Wetter jedoch nicht ausreichen. ÖPNV: Mit der S-Bahn S5 von Frankfurt nach Bad Homburg Bahnhof, dort in den Bus Nr. 5 in Richtung Saalburg umsteigen.

Mathildenhöhe Darmstadt

Auf der Mathildenhöhe in Darmstadt entstand zwischen 1899 und 1914 ein einzigartiges Jugendstil-Ensemble. Die Künstlerkolonie rund um den Architekten Joseph Maria Olbrich, schuf auf der Bergkuppe eine architektonische Meisterleistung. Der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt förderte die Künstlergruppe und ermöglichte den Bau von zahlreichen Gebäuden im Jugendstil. Das bekannteste Bauwerk ist der 48,5 m hohe Hochzeitsturm, heute das Wahrzeichen von Darmstadt. Neben dem Hochzeitsturm entstanden eine Ausstellungshalle und das Ateliergebäude, welches heute als Museum der Künstlerkolonie (Foto) dient. Am Hang der Mathildenhöhe, wurden die Wohnhäuser der Künstler und Architekten gebaut. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Mathildenhöhe, ist die Russische Kapelle aus dem Jahr 1897.

 

Olbrichweg 15, Darmstadt

www.mathildenhoehe.eu 

 

Eschbacher Klippen

Die Eschbacher Klippen sind ein Felsenband aus Quarzgestein im Taunus die eigentlich Buchsteinfelsen heißen. Die schroff aufragenden Felsen entstanden durch eine Auffaltung des Taunus, sind ca. 15 m hoch und eignen sich gut zum Klettern. Es gibt verschiedene Touren, für die Felshaken in den Stein geschlagen wurden. Einen öffentlichen Parkplatz gibt es von Usingen kommend, zwischen Eschbach und Michelbach.

Felsenmeer

Das Felsenmeer im Odenwald sieht aus wie eine erstarrte Felslawine. Entstanden sind die unzähligen Riesenfelsbrocken durch Wollsackverwitterung. Bei dieser Verwitterungsart werden die massiven Granitfelsen durch chemische Prozesse zerstört, bis einzelne Felsbrocken mit abgerundeten Oberflächen entstehen. Das Felsenmeer befindet sich südlich von Darmstadt, nördlich der Ortschaft Lautertal. 

Am Parkplatz befindet sich das Besucherzentrum Felsenmeer mit Informationen und Shop. Von dort führt ein Fußweg in den Wald, in dem sich das Felsenmeer befindet. Man kann auf den Felsen klettern und sich so langsam zum Gipfel des Hügels vorarbeiten. Seitlich der Felsen gibt es Wege, die auch nach oben führen und das Felsenmeer an mehreren Stellen überqueren. Oben auf dem Hügel gibt es mehrere Gaststätten. 

 

Lautertal-Reichenbach, Odenwald 

www.felsenmeer.org 

 

Karte Ausflüge Frankfurt

Anzeigen

Rund um Frankfurt

Ausflüge rund um Frankfurt mit dem Glauberg, dem Großen Feldberg, dem Herzberg, dem Römerkastell Saalburg, der Mathildenhöhe in Darmstadt und dem Felsenmeer im Odenwald.

 

Anzeigen