Semperoper

Die Semperoper ist nach ihrem Architekt Gottfried Semper benannt, der das Opernhaus 1878 errichtete. Im Krieg wurde die Oper zerstört und bis 1985 wieder aufgebaut. Die Haus ist die Heimat der Sächsischen Staatsoper.

Brühlsche Terrassen

Die Brühlsche Terrasse wurde von Graf Heinrich von Brühl um 1750 als Lustgarten angelegt. Die Treppenanlage kam erst später durch Fürst Repnin-Wolkonski hinzu. Ursprünglich waren die Terrassen ein Teil der Dresdner Befestigungsanlagen die im 16. Jahrhundert errichtet wurden.  

Zwinger

Der Zwinger ist ein Meisterwerk des Barock. Der Architekt Pöppelmann und der Bildhauer Permoser schufen hier von 1709-1732 dieses einzigartige Bauwerk. Semper schloss das Ensemble 1854 zur Elbe mit der Sempergalerie ab. 

Hofkirche

Die 1755 vollendete barocke Hofkirche von Gaetano Chiaveri brannte in der Bombennacht 1945 aus, der 85 m hohe Turm überstand den Krieg jedoch unbeschadet. Den Auftrag für die katholische Kathedrale erteilte Friedrich August II von Sachsen. 

Altstädter Wache

Die Polizeistation im Stil eines ionischen Tempels, stammt aus der Feder des berühmten Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel. Aus diesem Grund ist sie auch als Schinkelwache bekannt. 1945 wurde das Gebäude zerstört und bis 1956 als Theaterkasse wieder aufgebaut. 

Dresdner Residenzschloss

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entstand eine Burganlage, die in den folgenden Jahrhunderten ständig erweitert wurde. Das Schloss diente als Residenz der Könige von Sachsen. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude aus und wurde ab 1990 wieder aufgebaut.

Stallhofarkaden

22 geöffnete Rundbögen bilden die Stallhof Arkaden am Langen Gang im Residenzschloss. Kurfürst Christian I ließ die Arkaden 1588 als Austragungsort für Reitturniere errichten. Die beiden Ring-Stech-Säulen erinnern noch an die Turniere. Auf der Rückseite der Arkaden befindet sich der Fürstenzug.

Fürstenzug

Das 102 m lange Sgraffito aus Porzelanfliesen wurde 1907 von der Meißner Porzelanmanufaktur erstellt. Schon in der Renaissance wurden hier Wandbilder zu Feierlichkeiten aufgemalt. Der Fürstenzug stellt die Markgrafen, Herzöge, Fürsten und Könige Sachsens dar, die das Land bis 1904 regierten. 

Frauenkirche

Der Architekt George Bähr schuf zwischen 1722 und 1743 dieses beeindruckende barocke Gotteshaus. 1945 wurde die Kirche im Feuersturm der alliierten Luftangriffe zerstört und lag bis zum Ende der DDR als Trümmerhaufen im Zentrum der Stadt. Nach der Wende sammelten die Bürger Dresdens Geld für den Wiederaufbau. 2005 konnte das protestantische Gotteshaus mit der einzigartigen Kuppel feierlich eingeweiht werden. 

Der Goldene Reiter

Das vergoldete Reiterstandbild von "August dem Starken" steht seit 1736 auf dem Neustädter Markt. Friedrich August I. von Sachsen war Kurfürst von Sachsen und König von Polen, er verstarb 1733 in Warschau. Entworfen wurde der Reiter vom Franzosen Jean Joseph Vinache.

 

 

Neustädter Markt 

Dresdner Neustadt

Die Kreuzung Alaunstraße-Louisenstraße in der Dresdner Neustadt ist das Alternative-Zentrum der Stadt. Hier können sich Subkulturen entfalten und kleine innhabergeführte Geschäfte bieten ihre Waren in netter Atmosphäre an. Schöner Kontrast zur barocken Innenstadt.

Yenidze

Die ehemalige Zigarettenfabrik der Marke "Salem" wird heute als Bürogebäude und Aussichtsrestaurant genutzt. Errichtet wurde das 62 m hohe Gebäude 1909 vom Architekten Martin Hammitzsch. Die Kuppel und der als Minarett verkleidete Schornstein, erinnern stark an die Al-Ashraf Barsbey Moschee in Kairo. Yenidze ist ein Tabakanbaugebiet in der Türkei.   

Schloss Albrechtsberg

Das Schloss wurde 1854 vom Schinkel Schüler Adolf Lohse für Prinz Albrecht von Preußen erbaut. Der Bruder von Kaiser Wilhelm I heiratete eine bürgerliche Hofdame und war seit dem in Potsdam unerwünscht. Zusammen mit der Villa Stockhausen und dem Schloss Eckberg gehört es zu den drei Elbschlössern. 

 

Bautzner Straße 130

 

Lingner-Schloss

Das mittlere der drei Elbschlösser wurde für Baron von Stockhausen errichtet. Adolph Lohse plante das klassizistische Gebäude 1853. Später wurde das Schloss von Karl August Lingner erworben, der es nach seinem Tod der Stadt vererbte.

Schloss Eckberg

Der Semper-Schüler Christian Friedrich Arnold errichtete 1859 dieses Schloss im englischen Tudorstil für den britischen Geschäftsmann Johann Daniel Souchay. 1925 übernahm der Dresdner Industrielle Mayenburg das Schloss, bis die Familie 1952 von der SED enteignet wurde.

Standseilbahn Loschwitz

Die Standseilbahn von Dresden-Loschwitz zum Weißen Hirschen wurde 1895 eröffnet. Die 547 m lange, eingleisige Strecke überwindet einen Höhenunterschied von 95 m. Die dampfbetriebenen Wagen wurden 1906 durch elektrische Fahrzeuge ersetzt.

Schwebebahn

Die Bahn verbindet Loschwitz mit dem 84 m höher gelegenen Oberloschwitz. Die an 14 m hohen Trägern hängende Bahn wurde 1901 eröffnet, zwei Monate nach der Wuppertaler Schwebebahn. Die Streckenlänge beträgt 274 m.

Blaues Wunder

Die Stahlfachwerkbrücke über die Elbe wurde 1893 fertig gestellt und wegen des hellblauen Anstrichs von den Dresdnern "Blaues Wunder" genannt. Die Spannweite der Hängebrücke beträgt 141 m. 

Palais im Großen Garten

Mitten im größten Park Dresdens steht das Palais des Fürsten Johann Georg Starcke. Das Palais wurde 1683 im Park des Fürsten errichtet. 1814 wird der Park der Öffentlichkeit übergeben.

Schloss Pillnitz

Schloss Pillnitz liegt südlich von Dresden direkt an der Elbe. Pöppelmann schuf die Hauptgebäude 1723, die Gesamtanlage wurde in den folgenden 100 Jahren immer weiter ausgebaut.

Elbschiffe

Die "Weiße Flotte" der Sächsischen Dampfschifffahrt befährt die Elbe zwischen Seußlitz bei Meißen und Bad Schandau an der tschechischen Grenze. Die Gesellschaft wurde 1837 gegründet und befährt die Elbe mit historischen Raddampfern.

 

 

www.saechsische-dampfschiffahrt.de

 

Karte Sehenswürdigkeiten Dresden

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Dresden Sehenswürdigkeiten

Dresden entdecken

Dresden liegt wunderschön an der Elbe und wurde von August dem Starken zu einer prächtigen Stadt ausgebaut. Diese Gebäude bilden noch heute den Kern der Dresdner Altstadt. Aufgrund ihrer gelungenen Architektur wird die Stadt auch "Elbflorenz" genannt.

Im "Zweiten Weltkrieg" wurde die Stadt bombardiert und ging in Flammen unter. Sehr viele Menschen kamen ums Leben, da die Stadt gerade von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten überfüllt war. 

Zu DDR-Zeiten galt die Stadt als "Tal der Ahnungslosen", weil man hier kein Westfernsehen empfangen konnte. 

Nach der Wiedervereinigung wurde die Frauenkirche durch Spenden der Bürger wieder aufgebaut. Die berühmte Silhouette von "Elbflorenz" war wieder hergestellt. Auch die anderen historischen Gebäude im Zentrum von Dresden wurden in den letzten Jahren saniert und erstrahlen wieder im alten Glanz. 

 

 

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Dresden und die Elbe 

Die Altstadt von Dresden ist wunderschön aber sie ist nur ein Teil des Zaubers. Verstehen kann man Dresden nur, wenn man die Elbe in Richtung Bad Schandau befährt. Vorbei an den "3 Elbschlössern", die Seilbahn oder die Schwebebahn in Loschwitz benutzt und den Blick über das Tal genießt. Weiter geht die Fahrt zum Schloss Pillnitz bis man das Elbsandsteingebirge der "Sächsichen Schweiz" erreicht. Hier kann man in einer einzigartigen Felslandschaft wandern oder klettern gehen. Am linken Elbufer lohnt sich der Besuch der "Festung Königstein" mit herrlichem Blick auf die Elbe und das Elbsandsteingebirge.

 

 

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