Semperoper

Die Semperoper ist die bekannteste Sehenswürdigkeit von Dresden, das Bauwerk steht direkt an der Elbe und ist Teil des berühmten Elbpanoramas. Die Semperoper ist nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt. Er hatte bereits 1841 das Königliche Hoftheater in Dresden errichtet, welches 1869 durch ein Feuer zerstört wurde. Da Semper sich in der Revolution von 1848 beteiligt hatte, durfte er nicht mehr nach Sachsen einreisen. Er arbeitete in Wien am Bau des Burgtheaters und als Professor für Architektur in Zürich an der ETH. Die Bevölkerung von Dresden wünschte sich jedoch, dass Semper auch das neue Opernhaus entwerfen sollte, weil das abgebrannte Hoftheater eines der schönsten Theater Europas war. Gottfried Semper entwarf also auch die neue Dresdner Oper. Das Gebäude wurde jedoch von seinem Sohn Manfred Semper zwischen 1871-1878 errichtete. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Semperoper teilweise zerstört und bis 1985 wieder aufgebaut.

Die Semperoper ist die Heimat der Sächsischen Staatsoper Dresden. Neben Theater- und Opernaufführungen ist das Haus auch für Ballett und Konzerte berühmt. Die Semperoper ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Dresden. Die Semperoper ist ein historistisches Bauwerk im Stil der Neorenaissance.

 

Theaterplatz

www.semperoper.de

 

Zwinger

Der Dresdner Zwinger ist ein Meisterwerk des Barock und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten von Dresden. Der Architekt Pöppelmann und der Bildhauer Permoser schufen hier von 1709-1732 dieses einzigartige Bauwerk. Der Name Zwinger geht auf den Ort zurück, an dem das Bauwerk errichtet wurde. Zuvor stand hier die Bastion Luna mit einem breiten Wassergraben. Die ehemalige Stadtbefestigung wurde für das barocke Ensemble abgebrochen. Kurfürst Friedrich August I. wollte ein neues Schloss an der Elbe errichten, etwa dort wo heute die Semperoper steht. Der Zwinger war als pompöser Vorhof gedacht, allerdings wurde das Schloss nie errichtet und die Seite zum Fluss blieb unbebaut. Der Zwinger diente als Kulisse für Feste und andere Lustbarkeiten. Gottfried Semper schloss das Ensemble mit der Sempergalerie 1855 zur Elbe hin ab. Die Sempergalerie wurde von seinem Schüler Bernhard Krüger ausgeführt und anders gabaut als von Semper geplant. 

 

Sophienstraße

www.der-dresdner-zwinger.de

 

Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse wurde von Graf Heinrich von Brühl um 1750 als Lustgarten angelegt. Die Treppenanlage kam erst später durch Fürst Repnin-Wolkonski hinzu. Ursprünglich waren die Terrassen ein Teil der Dresdner Befestigungsanlagen die im 16. Jahrhundert errichtet wurden. Die Brühlsche Terrasse beginnt am Schlossplatz mit einer breiten Treppe, die auf die Terrasse führt. Oben angekommen befindet man sich in einem Barockgarten mit Bäumen und Wasserbecken. Die erhöhte Uferpromenade führt an prächtigen Bauwerken entlang zum Brühlschen Garten. Zu den beindruckendsten Bauwerken an der Brühlschen Terrasse gehört die Akademie der Bildenden Künste. Wegen ihrer Glaskuppel, die an eine Zitruspresse erinnert, wird sie auch "Zitronenpresse" genannt. Im Brühlschen Garten gibt es einen romantischen Delphinbrunnen und ein Denkmal für Gottfried Semper.

 

Brühlsche Terrasse

 

Hofkirche

Um König von Polen-Litauen zu werden, konvertierte August der Starke 1697 zum Katholizismus. Um die überwiegend protestantische Bevölkerung in Sachsen nicht zu brüskieren verzichtete er auf den Bau einer katholischen Kirche. Sattdessen förderte er den Bau der evangelischen Frauenkirche. Sei Sohn Friedrich August IIvon Sachsen beauftragte den italienischen Architekt Gaetano Chiaveri schließlich mit dem Bau der katholischen Hofkirche. Die 1755 vollendete Kirche hält sich nicht an die übliche Ost-West-Orientierung, der Chor befindet sich im Südwesten und der Glockenturm im Nordosten. Städtebauliche Gründen waren hierfür verantwortlich aber auch der Zugang vom Schloss über eine Brücke in den Kirchenraum. Die Hofkirche ist eine sehr elegante Barockkirche mit strahlend weißem Innenraum. Die Hofkirche brannte in der Bombennacht 1945 aus, der 85 m hohe Turm überstand den Krieg unbeschadet. Die Hofkirche wurde bis 1965 wiederaufgebaut. Im Innenraum ist das Altargemälde aus dem Jahr 1761 von Anton Raphael Mengs sehenswert, welches die Himmelfahrt von Jesus darstellt.

 

Schloss Platz

 

Altstädter Wache

Die ehemalige Polizeistation im Stil eines ionischen Tempels, stammt aus der Feder des berühmten Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel. Aus diesem Grund ist sie auch als Schinkelwache bekannt. Die Altstädter Wache wurde 1832 fertiggestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude 1945 zerstört und bis 1956 wieder aufgebaut. Der Innenraum wurde dabei für die neue Nutzung als Theaterkasse und Cafe umgestaltet. Schinkel ist bekannt für seinen reduzierten Klassizismus. Die Altstädter Wache wirkt in der Umgebung von Schloss, Semperoper und Zwinger sehr unauffällig, die Wache ist auch deutlich kleiner als die umliegenden Gebäude.

 

Theater Platz

 

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Dresdner Residenzschloss

Das Schloss diente als Residenz der Könige von Sachsen. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entstand eine erste Burganlage, die in den folgenden Jahrhunderten erweitert wurde. Ab 1548 wurde das Schloss deutlich vergrößert und die Fassaden im Hof mit Sgraffito verziert. 1594 wurde im Süden ein weiterer Hof errichtet. Ab 1700 wurde das Residenzschloss im Stil des Barock umgestaltet. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude aus und wurde ab 1990 wieder aufgebaut. Dresdner Residenzschloss ist mittlerweile wieder zum architektonischen Schmuckstück geworden und beherbergt mehrere Museen und Sammlungen. Zu den bekanntesten Museen Dresdens gehört das Grüne Gewölbe, die Schatzkammer von August dem Starken.

 

Schloßstraße

www.skd.museum/besuch/residenzschloss

 

Stallhofarkaden

Die Stallhofarkaden sind 22 geöffnete Rundbögen am Langen Gang im Dresdner Residenzschloss. Kurfürst Christian I ließ die Arkaden 1588 als Austragungsort für Reitturniere errichten. Die beiden Ring-Stech-Säulen erinnern noch an die Turniere. Auf der Rückseite der Arkaden befindet sich der berühmte Fürstenzug.

Die Stallhofarkaden waren eine Coproduktion von Architekt Hans Irmisch und dem schweizer Bildhauer Giovanni Maria Nosseni. Sie dienten als Gang und als Zuschauerraum bei Turnieren. An der Fassade ist die Arkade mit Sgraffito verziert. Bei dieser Technik werden zwei Putzschichten übereinander aufgetragen und die obere Schicht teilweise abgekratzt. Dadurch wird die Farbe der unteren Schicht sichtbar und es entsteht ein Muster. Über dem Langen Gang befindet sich der Lange Saal, indem sich früher die Ahnengalerie der Wettiner befand. Heute wird der Lange Gang vom Verkehrsmuseum genutzt.

Schloßstraße

 

Fürstenzug

Das 102 m lange Bild aus Porzelanfliesen wurde 1907 von der Meißner Porzelanmanufaktur erstellt. Schon in der Renaissance wurden hier Wandbilder zu Feierlichkeiten aufgemalt. Der Fürstenzug stellt die Markgrafen, Herzöge, Fürsten und Könige Sachsens dar, die das Land bis 1904 regierten. Das Bild besteht aus über 20.000 Fliesen, die aus Meißner Porzellan hergestellt wurden. Der Fürstenzug befindet sich an der Außenwand der Stallhofarkaden in der Augustusstraße.

Das lange Wandbild entstand ursprünglich zur 800 Jahrfeiert der Wettiner 1889, war jedoch nicht witterungsbeständig und wurde deshalb durch Fliesen ersetzt. Da die Fliesen mehrfach bei über 1.300 °C gebrannt wurden, überstanden sie den Feuersturm im Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet.

 

Augustusstraße

 

Frauenkirche

Der Architekt George Bähr schuf zwischen 1722 und 1743 dieses beeindruckende barocke Gotteshaus. Die Kuppel der Frauenkirch dominierte das Stadtbild von Dresden und war das Wahrzeichen der Stadt. 1945 wurde die Kirche im Feuersturm der alliierten Luftangriffe zerstört und lag bis zum Ende der DDR als Trümmerhaufen im Zentrum der Stadt. Nach der Wende sammelten die Bürger Dresdens Geld für den Wiederaufbau. Der Bau war kompliziert, weil die Bruchstücke der Ruine für den Wiederaufbau verwendet wurden. Das protestantische Gotteshaus mit der einzigartigen Kuppel, konnte 2005 feierlich eingeweiht werden. Die Steine aus der Ruine erkennt man an ihrer dunklen Farbe.

Der Innenraum ist sehr beeindruckend, weil die Kirche vertikal organisiert ist. Die Zuschauerränge wirken dadurch steil, wie in einer Oper. Die Frauenkirche ist heute wieder die bekannteste Sehenswürdigkeit von Dresden. Auch die Häuser am Neumarkt wurden im historischen Stil neu errichtet.

Neumarkt

www.frauenkirche-dresden.de

 

Der Goldene Reiter

Das vergoldete Reiterstandbild von "August dem Starken" steht seit 1736 auf dem Neustädter Markt. Friedrich August I. von Sachsen war Kurfürst von Sachsen und König von Polen, er verstarb 1733 in Warschau. Entworfen wurde der Goldene Reiter vom Franzosen Jean Joseph Vinache. Die Skulptur wurde aus Kupfer getrieben und mit einem Ölanstrich vergoldet. Der "Goldene Reiter" steht auf einem Sockel der erst 1884 von Konstatin Lipsius in der Dresdner Neustadt aufgestellt wurde. August der Starke reitet Richtung Nord-Osten, seinem neuen Königreich Polen. Der Neustädter Markt ist ein großer Platz mit zwei Brunnen, umgeben von Plattenbauten aus der DDR.

 

Neustädter Markt

 

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Dresdner Neustadt

Die Dresdner Neustadt ist der Stadtteil am rechten Ufer der Elbe, gegenüber der Altstadt. Es gibt eine Innere Neustadt, dass ist der Teil der 1732 im barocken Stil errichtet wurde und eine Äußere Neustadt die ab 1745 bebaut wurde. Die Kreuzung Alaunstraße/Louisenstraße in der Äußeren Neustadt, ist das Alternative-Zentrum von Dresden. Hier können sich Subkulturen frei entfalten und kleine innhabergeführte Geschäfte bieten ihre Waren in netter Atmosphäre an. Schöner Kontrast zur barocken Innenstadt.

 

Louisenstraße

 

Yenidze

Die ehemalige Zigarettenfabrik Yenidze der Marke "Salem" wird heute als Bürogebäude und Aussichtsrestaurant genutzt. Das Gebäude im orientalischen Stil wurde 1909 errichtet. Der Architekten Martin Hammitzsch bauete einen 62 m hohen Turm mit gläserner Kuppel. Die Kuppel und der als Minarett verkleidete Schornstein, erinnern stark an die Al-Ashraf Barsbey Moschee in Kairo. Yenidze war ein Tabakanbaugebiet im Osmanischen Reich, heute liegt das Gebiet in Griechenland. Die fremdländische Architektur wurde von den Dresdnern zuerst abgelehnt aber das Gebäude fiel auf und wurde zum Werbeträger der Zigarettenfabrik. Heute ist das Yenidze eine Sehenswürdigkeit der Stadt.

 

Weißeritzstraße 3

www.kuppelrestaurant.de

 

Schloss Albrechtsberg

Das Schloss Albrechtsberg wurde 1854 vom einem Schinkel Schüler für Prinz Albrecht von Preußen erbaut. Der Bruder von Kaiser Wilhelm I heiratete eine bürgerliche Hofdame und war seit dem in Potsdam unerwünscht. Das Gebäude im klassizistischen Stil hat eine gewisse Ähnlichkeit zum Belvedere in Potsdam, das auch zwei außenstehende, eckige Türme besitzt und 1852 gebaut wurde. Architekt Adolf Lohse war nicht so streg wie sein berühmter Lehrer, der sechseckige Erker in der Mitte des Gebäudes wirkt im Vergleich zu seinem Meister etwas verspielt. 1925 mussten die verschuldeten Nachkommen das Anwesen an die Stadt Dresden veräußern. Das pompöse Schloss und der sehenswerte Garten können besichtigt werden. Der hier zur Schau gestellte Luxus muss sich vor anderen königlichen Residenzen nicht verstecken. Zusammen mit der Villa Stockhausen und dem Schloss Eckberg gehört es zu den drei Elbschlössern.

 

Bautzner Straße 130

www.schloss-albrechtsberg.de

 

Lingner-Schloss

Das mittlere der drei Elbschlösser wurde für Baron von Stockhausen errichtet, daher heißt es eigentlich Villa Stockhausen. Der Architekt Adolph Lohse entwarf das klassizistische Gebäude 1853. Später wurde das Schloss von Karl August Lingner erworben, der es nach seinem Tod der Stadt vererbte. Linger war ein erfolgreicher Unternehmer, der das Mundwasser Odol herstellte und damit zu großem Wohlstand kam. Heute befindet sich im Lingner-Schloss ein Restaurant mit großer Terrasse und Biergarten. Von der Terrasse hat man eine wunderbare Aussicht über den Weinberg, die Elbe bis zum Stadtzentrum von Dresden.

 

Bautzener Straße 132

www.lingnerterrassen.de

 

Schloss Eckberg

Schloss Eckberg ist das jüngste der drei Elbschlösser und bildet den östlichen Abschluss des Ensembles. Das Schloss wurde nicht nach seinem Erbauer sondern nach dem Weinberg benannt, auf dem es steht. Der Semper-Schüler Christian Friedrich Arnold errichtete 1859 dieses Schloss im englischen Tudorstil für den britischen Geschäftsmann Johann Daniel Souchay. 1925 übernahm der Dresdner Zahnpasta-König Ottmar von Mayenburg das Schloss bis die Familie 1952 von der SED enteignet wurde. Schloss Eckberg wurde in der DDR zum Hotel umgebaut und nach der Wende privatisiert. Heute ist Schloss Eckberg ein Luxushotel mit edlem Restaurant.

 

Bautzener Straße 134

www.schloss-eckberg.de

 

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Standseilbahn Loschwitz

Von der steilen Hangkante über der Elbe bietet sich ein schöner Blick über das flache Dresdner Stadtgebiet am gegenüber liegenden Ufer. Im Stadtteil Dresden-Loschwitz befinden sich zwei Bahnen, die zu unterschiedlichen Hügeln fahren. Die ältere von beiden ist die Standseilbahn, die seit 1895 zum Weißen Hirschen fährt. Die 547 m lange, eingleisige Strecke überwindet einen Höhenunterschied von 95 m. Die dampfbetriebenen Wagen wurden 1906 durch elektrische Fahrzeuge ersetzt. Oben angekommen gibt es eine kleine Bergstation von der man zum Restaurant Luisenhof geht. Hier gibt es eine große Terrasse mit schönem Blick über die Elbe. Die Standseilbahn gehört zu den Dresdener Verkehrsbetrieben (DVB), der Eingang befindet sich am Körnerplatz in Loschwitz. Öffnungszeiten und Preise siehe Link.

 

Körnerplatz

www.dvb.de

www.luisenhof-in-dresden.de

 

Dresdner Schwebebahn

Die Dresdner Schwebebahn verbindet Loschwitz mit dem 84 m höher gelegenen Oberloschwitz. Die an 14 m hohen Trägern hängende Bahn wurde 1901 eröffnet, zwei Monate nach der berühmten Wuppertaler Schwebebahn. Die Dresdner Schwebebahn ist eine technische Seltenheit, sie ist die einzige Schwebebahn, die als Bergbahn genutz wird. Die Streckenlänge beträgt 274 m. An der Bergstation befindet sich das Café Schwebebahn mit großer Terrasse und Blick auf das Blaue Wunder. Die Schwebebahn in Loschwitz gehört zu den Dresdener Verkehrsbetrieben (DVB). Der Eingang befindet sich an der Pillnitzer Landstraße in Dresden-Loschwitz.

 

Pillnitzer Landstraße 5

www.dvb.de

 

Das Blaue Wunder

Die Stahlfachwerkbrücke über die Elbe wurde 1893 fertiggestellt und wegen des hellblauen Anstrichs von den Dresdnern "Blaues Wunder" genannt. Die Spannweite der Hängebrücke beträgt 141 m. Damals galt die Loschwitzer Brücke auch als technisches Meisterwerk der Ingenieurskunst. Die Stahlbrücke wurde von Claus Köpcke und Hans Manfred Krügers geplant. Um den russischen Vormarsch zu stoppen sollte die Brücke 1945 gesprengt werden, dies wurde jedoch verhindert. Das Blaue Wunder ist eines der Wahrzeichen von Dresden, es überspannt die Elbe zwischen den Stadtteilen Blasewitz und Loschwitz.

 

Loschwitzer Brücke

 

Schloss Pillnitz

Das Schloss Pillnitz liegt rund 11 Kilometer süd-östlich von der Dresdner Innenstadt direkt an der Elbe. August der Starke ließ das Schloss von seinem Hofarchitekten Matthäus Daniel Pöppelmann entwerfen. Das barocke Schloss Pillnitz besteht aus drei Bauteilen, die zusammen zwei U-förmige Gebäude bilden. Das Wasserpalais wurde 1721 im chinesischen Stil errichtet und war das erste Bauwerk der Schlossanlage. Zum Wasserpalais gehört auch die Schiffstreppe an der Elbe. Das spiegelbildliche Bergpalais kam bereits 1724 hinzu. Im Osten der beiden Palais wurde der Venustempel errichtet, der jedoch 1818 einem Feuer zum Opfer fiel. An seiner Stelle ließ der erste König von Sachsen Friedrich August I. (der Gerechte, nicht der Starke) 1822 das Neue Palais erbauen.

Der Schlosspark besteht aus einem barocken Lustgarten zwischen den beiden Palais, einem Englischen Landschaftspark und einem Chinesischen Garten, der allerdings nur aus einem chinesischen Pavillon besteht oder was man 1804 für chinesisch hielt. Schloss Pillnitz ist ein beliebtes Ausflugsziel der Dresdner.

 

August Böckstiegel Str. 2

www.schlosspillnitz.de

 

Elbschiffe

Die "Weiße Flotte" der Sächsischen Dampfschiffahrt befährt die Elbe zwischen Seusslitz (nördlich von Meißen) und Bad Schandau an der tschechischen Grenze. Die Gesellschaft wurde 1837 gegründet und befährt die Elbe mit historischen Raddampfern. Die Bootsanleger in Dresden liegen zwischen der Augustusbrücke und der Carolabrücke unterhalb der Brühlschen Terrasse. Es gibt auch kurze Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen von Dresden. Sehr beliebt ist die Schiffahrt nach Loschwitz zum Blauen Wunder. Auf der Webseite der Sächsischen Dampfschiffahrt kann man auch sehen, welches Schiff auf der jeweiligen Tour zum Einsatz kommt.

 

www.saechsische-dampfschiffahrt.de

 

Karte Sehenswürdigkeiten Dresden

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Dresden Sehenswürdigkeiten

Dresden entdecken

Dresden liegt wunderschön an der Elbe und wurde von August dem Starken zu einer prächtigen Stadt ausgebaut. Diese Gebäude bilden noch heute den Kern der Dresdner Altstadt. Aufgrund ihrer gelungenen Architektur wird die Stadt auch "Elbflorenz" genannt.

Im "Zweiten Weltkrieg" wurde die Stadt bombardiert und ging in Flammen unter. Sehr viele Menschen kamen ums Leben, da die Stadt gerade von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten überfüllt war. 

Zu DDR-Zeiten galt die Stadt als "Tal der Ahnungslosen", weil man hier kein Westfernsehen empfangen konnte. 

Nach der Wiedervereinigung wurde die Frauenkirche durch Spenden der Bürger wieder aufgebaut. Die berühmte Silhouette von "Elbflorenz" war wieder hergestellt. Auch die anderen historischen Gebäude im Zentrum von Dresden wurden in den letzten Jahren saniert und erstrahlen wieder im alten Glanz. 

 

 

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Dresden und die Elbe 

Die Altstadt von Dresden ist wunderschön aber sie ist nur ein Teil des Zaubers. Verstehen kann man Dresden nur, wenn man die Elbe in Richtung Bad Schandau befährt. Vorbei an den "3 Elbschlössern", die Seilbahn oder die Schwebebahn in Loschwitz benutzt und den Blick über das Tal genießt. Weiter geht die Fahrt zum Schloss Pillnitz bis man das Elbsandsteingebirge der "Sächsichen Schweiz" erreicht. Hier kann man in einer einzigartigen Felslandschaft wandern oder klettern gehen. Am linken Elbufer lohnt sich der Besuch der "Festung Königstein" mit herrlichem Blick auf die Elbe und das Elbsandsteingebirge.

 

 

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