Militärhistorisches Museum

Die ehemalige Waffenkammer wurde 1876 errichtet und 2011 von Daniel Libeskind zum Museum der Bundeswehr umgebaut. Der Bau von Libeskind durchstößt die historische Fassade der Waffenkammer mit einer spitzen Ecke aus Stahl und Glas. Diese symbolisiert die Transparenz der Demokratie und zeigt auf die Stelle, an der die Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg begann. 

Dresden Hauptbahnhof

Der Dresdner Hauptbahnhof entstand 1898, wurde im Krieg bombardiert und 2006 von Sir Norman Foster umgebaut. Die Dachkonstruktion aus weißen Kunststofffolien lässt viel Licht in die Halle eindringen. 

Synagoge Dresden

Das 2001 von Wandel Hoefer Lorch geschaffene Gebäude, ist ein Kubus der sich nach Osten dreht. An gleicher Stelle befand sich bis zur Reichskristallnacht 1938 die Semper-Synagoge.

UFA-Kristallpalast

Der UFA-Filmpalast wurde von den Wiener Architekten Coop-Himmelb(l)au entworfen und 1998 fertiggestellt. Das Prinzip der dekonstruktivistischen Architekten ist es, Gebäude leicht und veränderbar wie Wolken zu entwerfen.

Kulturpalast

Der Kulturpalast aus dem Jahr 1969 ist ein Werk der DDR-Architekten Weil, Hänsch und Löschau. Das sozialistische Wandbild von Gerhard Bondzin schmückt die Fassade an der Schloßstraße. Der Stahlbetonbau beherbergt mehrere Veranstaltungssäle. 

Prager Straße

Die Prager Straße verbindet die Dresdner Altstadt mit dem Hauptbahnhof. Im Krieg zerstört, wurde sie zwischen 1965 und 1978 wieder aufgebaut. Die Prager Straße ist ein Musterbeispiel für den Städtebau der DDR, der immer schneller verschwindet.

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Karte Architektur Dresden

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