Staatstheater Cottbus

Die bekannteste Sehenswürdigkeit von Cottbus ist das Theater. Das "Staatstheater Cottbus" zählt zu den schönsten Theaterbauten Deutschlands. Das Jugendstil-Theater wurde 1908 vom Berliner Architekten Prof. Bernhard Sehring errichtet. Auf den beiden Säulen die das Theater überragen, stehen Streitwagen die von Panthern gezogen und von Dionysos und Ariadne gelenkt werden. Das Theater von Cottbus steht im Schillerpark, der schönsten Gegend der Stadt mit eleganten Gründerzeithäusern. Hier findet man auch das schönste Kaffeehaus von Cottbus das Schiller Cafe.

 

Schillerstraße 1

www.staatstheater-cottbus.de

 

Altmarkt Cottbus

Der "Altmarkt" ist der Marktplatz in der Altstadt von Cottbus. Auch wenn der Platz im Mittelalter entstand, sind fast alle Häuser neueren Datums. Die historischen Gebäude am "Altmarkt" wurden nach der Wende saniert und erstrahlen heute in neuem Glanz. Am "Altmark" befinden sich viele Cafes und Restaurants, im Sommer kann man auf dem schönen Platz in entspannter Atmosphäre speisen. Auf dem Altmarkt gibt es einen Brunnen und ein Modell der Cottbuser Altstadt. Vom Altmarkt führt die Spremberger Straße Richtung Süden.

 

Altmarkt

 

Spremberger Straße

Die Spremberger Straße wird im Volksmund nur "Sprem" genannt. Die Fußgängerzone ist die Haupteinkaufsstraße von Cottbus. Die "Sprem" verbindet den Spremberger Turm im Süden mit dem Altmarkt im Norden. Auf der Einkaufsstraße gibt es neben den üblichen Läden auch nette Geschäfte und Kaffeehäuser. Etwa in der Mitte der Fußgängerzone steht die Schlosskirche. Rund um die Kirche gibt es einen Platz mit Restaurants. Die Spremberger Straße ist nach der Stadt Spremberg benannt, die rund 20 Kilometer südlich liegt.

 

Spremberger Straße

 

Spremberger Turm

Der "Spremberger Turm" ist das Wahrzeichen von Cottbus. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert als Teil der Stadtmauer errichtet. Hier befand sich das Spremberger Tor, eines von drei Stadttoren. 1626 lagerte Walleinstein mit seinen Truppen vor der Stadt und ruinierte den Cottbuser Haushalt langfristig. Nach dem "Dreißigjährigen Krieg" verlor die Stadtbefestigung an Bedeutung. 1726 wuchs die Stadt endgültig über die alte Ringmauer hinaus. Um 1880 wurde die vorgelagerte Bastion abgerissen und durch Wohn- und Geschäftshäuser ersetzt. Der 28 m hohe Turm kann bestiegen werden und bietet einen schönen Blick über die Cottbuser Innenstadt.

 

Spremberger Straße

 

Oberkirche Cottbus

Die evangelische Pfarrkirche St. Nikolai wird in Cottbus einfach "Oberkirche" genannt. Die aus rotem Ziegelmauerwerk errichtete dreischiffige Kirche ist das größte mittelalterliche Gotteshaus in der Niederlausitz. Die spätgotische "Oberkirche" wurde vermutlich zwischen 1460 und 1520 errichtet. Der zweigeschossige Turmaufsatz mit Haube kam erst ab 1671 hinzu. Nach der Einnahme der Stadt 1945 durch die "Rote Armee" brannte der Innenraum aus. 1988 wurden die Renovierungsarbeiten mit dem aufsetzten der Turmhaube abgeschlossen.

 

Oberkirchplatz

 

Gerberhäuser

Die "Gerberhäuser" befinden sich auf der Spreeinsel. Hier befindet sich auch der "Goethepark" und das Kunstmuseum. Die "Gerberhäuser" sind schon in alten Stadtplänen von 1720 eingezeichnet. Sie nutzten den Mühlgraben um Tierhäute zu waschen und zu gerben. Von den ehemals vier Fachwerkhäuser sind noch 3 erhalten. Der Mühlgraben mit den "Gerberhäusern" ist einer der idyllischsten Orte in Cottbus.

 

Uferstraße

 

Elektrizitätswerk Cottbus

Das Elektrizitätswerk war das erste seiner Art in Cottbus. Es wurde 1903 von der Firma Siemens & Halske betrieben. Das Kraftwerk nutze die Wasserkraft des Mühlgrabens, eines Seitenarms der Spree. Ab 1927 wurde das Elektrizitätswerk durch ein Dieselkraftwerk (jetzt Kunstmuseum) erweitert. Heute wird das historische Elektrizitätswerk als Bürogebäude genutzt. Das ehemalige Kraftwerk steht auf einer Insel in der Spree, auf der sich auch der Goethepark befindet.

 

Am Spreeufer 1

 

Universität Cottbus

Mit über 8.000 Studierenden ist die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg kurz BTU Cottbus das wissenschaftliche Zentrum der Lausitz. Viele internationale Studenten beleben das Stadtbild und bringen internationalen Flair nach Cottbus. An manchen Uni-Gebäuden aus DDR-Zeit, findet man noch sehenswerte sozialistische Wandbilder. Die Universität Cottbus liegt am nördlichen Rand der Innenstadt und bietet eine interessante Mischung verschiedener Bauten. Das bekannteste Gebäude ist die Uni-Bibliothek von den schweizer Architekten Herzog & de Meuron, die auch die Elbphilharmonie und die Allianz-Arena entworfen haben.

 

Universitätsstraße

www.b-tu.de

 

Bibliothek der Universität Cottbus

Die Bibliothek der Universität Cottbus wurde vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen. Genaugenommen heißt das Bauwerk IKMZ Informations, Kommunikations und Medienzentrum. Das IKMZ der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg wurde 2004 eröffnet. Der geschwungene Grundriss besteht aus vier rundungen die miteinander verbunden wurden. Die Glasfassade wurde mit einem Muster aus Buchstaben verscheidener Schriften bedruckt. In Innenrau findet man grelle Farben in grün, gelb und pink. Die Bibliothek der BTU Cottbus ist das architektonische Highlight der Lausitzmetropole.

 

Nordstraße 14

 

Fürst Pückler Schloss Branitz

Der exzentrische Landschaftsplaner "Herman Fürst von Pückler-Muskau" legte ab 1846 den "Branitzer Park" an. Das Schloss wurde schon von seinem Großvater 1772 errichtet. Im "Schloss Branitz" befindet sich das "Pückler Museum" in dem sich seltene Objekte von den Reisen des Fürsten nach Ägypten und England befinden. Einige Räume wurden wieder so hergestellt, wie zu Zeiten von "Fürst Pückler". Bekannter als das Schloss in Cottbus, ist sein Schloss in Bad Muskau.

 

Pücklerstraße, Cottbus

www.pueckler-museum.de

 

Karte Sehenswürdigkeiten Cottbus

Anzeigen

Reiseführer Cottbus

Willkommen in Cottbus

Cottbus ist mit rund 100.000 Einwohnern die größte Stadt der Lausitz. Die ausländischen Studenten der Universität bringen Leben und etwas internationales Flair in die Stadt. Auch wenn Cottbus keine urbane Großstadt ist, so hat die Stadt doch viel zu bieten. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten zählt natürlich der "Branitzer Park" und das Schloss von Fürst Pückler. In der Altstadt findet man die sehenswerte Oberkirche, den Spremberger Turm und den Altmarkt, sowie die Fußgängerzone "Sprem". 

Ich hab mal einen Japaner aus Tokyo gefragt, warum er zum studieren gerade nach Cottbus gegangen ist. Aus der spannenden "Megacity" in eine beschauliche Provinzstadt? Seine Antwort: Ihn interessiere genau das Gegenteil von der reizüberfluteten Großstadt, er liebe die Ruhe und die Natur rund um Cottbus, die Weite der Landschaft. 

Ich sehe das genauso, das besondere an Cottbus ist die Umgebung mit viel Natur. Die Highlights habe ich in den Rubriken "Parks und Seen" und "Lausitz" zusammen gefasst.

 

Anzeigen

 

Die Sorben

In der Lausitz leben "Sorben" (auch Wenden genannt), eine slawische Minderheit mit eigener Sprache und Kultur. Das Siedlungsgebiet der Sorben erstreckt sich über den Süden Brandenburgs bis nach Sachsen. Die meisten "Sorben" leben in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Spree-Neiße und in der Stadt Cottbus. Die Anzahl der Sorben wird auf ca. 60.000 Menschen geschätzt. In Cottbus und den umgebenden Landkreisen sind viele Schilder in beiden Sprachen beschriftet. Die sorbische Sprache ist dem polnischen sehr ähnlich, es gibt aber auch im sorbischen unterschiedliche Dialekte.

 

Anzeigen