Branitzer Park

Der "Branitzer Park" wurde vom berühmten "Fürst Pückler" ab 1846 angelegt. Gräben wurden ausgehoben, Bäume und Sträucher eingepflanzt und die berühmte Wasserpyramide errichtet in der sich die Gräber von "Fürst Pückler-Muskau" und seiner Frau Lucie befinden. In Sichtweite gibt es eine zweite Pyramide, die sogenannte "Landpyramide", die als Aussichtspunkt über den Park dient.

Goethepark

Der Goethepark liegt auf einer Insel in der Spree, ganz in der Nähe der Cottbuser Altstadt. Im Park befindet sich der Amtsteich mit eine großen Fontaine und das Kunstmuseum im alten Dieselkraftwerk. Im Norden befindet sich das Stauwehr des Elektrizitätswerks. Über eine Brücke gelangt man in den Carl-Blechen-Park am anderen Ufer der Spree.

Pückler Park Bad Muskau

Einer der schönsten Landschaftsparks Deutschlands befindet sich an der Grenze zu Polen. Der wunderbare "Pückler Park" in Bad Muskau steht zu recht seit 2004 auf der Liste der UNESCO Welterbestätten. Der Park wurde zwischen 1815 und 1844 von "Herman Fürst von Pückler-Muskau" als Landschaftspark angelegt. 

Oder-Neiße-Grenze

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Grenze zwischen Polen und Deutschland auf die "Oder-Neiße-Linie" nach Westen verschoben. Seit dem verläuft die Grenze mitten durch den Muskauer Park. Seit der Abschaffung der Binnengrenzen in der EU kann man den Park wieder als Ganzes erleben und frei über die Brücken und Grenzen spazieren.

Landschaftspark Kromlau

Rund 10 km westlich von Bad Muskau, in der Gemeinde Gablenz befindet sich der sehenswerte "Rhododendronpark Kromlau". Der Park wurde nach dem Vorbild des Muskauer Parks von Friedrich Hermann Rötschke angelegt. Neben dem größte Rhododendrongarten Deutschlands hat der Park weitere Sehenswürdigkeiten, wie die "Rakotzbrücke", steil aufragende Basaltsteine im See und Statuen. Zum Park gehört auch das Kavaliershaus und das Herrenhaus an der Halbendorfer Straße.

Spreewald

Der "Spreewald" ist ist ein UNESCO Biosphärenreservat und eine der touristische Hauptattraktion in Brandenburg. Zentrum des Spreewalds ist Lübbenau, von hier führen Kahnfahrten nach Lehde, einem kleinen Dorf mit schönen Häusern und gepflegten Gärten an den Kanälen. Man kann Kanus mieten und den "Spreewald" selbst erkunden. Sehenswert sind auch die Orte Lübben (Schloss) und Burg (Störche).

Großräschener See

Nachdem die meisten Tagebaugruben geschlossen wurden, begann man die Wunden in der Natur zu renaturieren. Die Gruben werden geflutet und verwandeln die Lausitz in eine Seenlandschaft. Bis 2021 sollen alle ehemaligen Tagebaugruben geflutet sein. Der "Großräschener See" (hier ein Foto von 2016) soll 2017 fertig sein.

Senftenberger See

Der "Senftenberger See" ist schon geflutet und wird als Segelrevier genutzt. Von 1938 bis 1966 wurde hier mit Kohle gefördert. Ab 1967 wurde mit der Flutung begonnen. Im Rahmen der "IBA Fürst-Pückler-Land" wurde in Senftenberg der Stadthafen errichtet.

Karte Parks und Gärten Cottbus

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Reiseführer Lausitz

Natur in der Lausitz

Die Lausitz ist geprägt von waldreichen, flachen Landschaft mit sandigen Böden. Das bekannteste Naturwunder ist der "Spreewald" mit unzähligen Kanälen und schönen Dörfern. Das riesige Feuchtgebiet ist ein idealer Lebensraum für Frösche und Störche.

 

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Fürst Pückler

"Herman Fürst zu Pückler-Muskau" entdeckte auf einer Reise nach England seine Liebe für Landschaftsgärten. Ein weitere Reise führte ihn nach Kairo, wo er die Pyramiden von Gise besuchte und die orientalische Lebensweise zu schätzen lernte. Zurück in seiner Heimat fing er an Landschaftsgärten anzulegen. Sein erstes Werk war der Landschaftspark in Bad Muskau später legte er den Branitzer Park in Cottbus an.

 

 

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