Branitzer Park

Der "Branitzer Park" wurde vom berühmten Fürst Pückler ab 1846 angelegt. Gräben wurden ausgehoben, Bäume und Sträucher eingepflanzt und die berühmte Wasserpyramide errichtet, in der sich die Gräber von Fürst Pückler-Muskau und seiner Frau Lucie befinden. In Sichtweite gibt es eine zweite Pyramide, die sogenannte "Landpyramide", die als Aussichtspunkt über den Park dient. In der wunderschönen Gartenanlage nach englischem Vorbild, steht auch das Schloss Branitz, in dem sich heute das Fürst Pückler Museum befindet.

Wie kommt man hin?

Der Branitzer Park liegt rund 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, im südosten von Cottbus. Vom Hauptbahnhof fährt die Buslinie 10 nach Branitz. Der Bus hält auch am Spremberger Turm, an der Stadtpromenade. Tickets kann man direkt beim Busfahrer kaufen. Der Besucherparkplatz befindet sich in der Kastanienallee.

 

Branitzer Park, Cottbus

www.pueckler-museum.eu

 

Goethepark

Der Goethepark liegt auf einer Insel in der Spree, ganz in der Nähe der Cottbuser Altstadt. Im Park befindet sich der Amtsteich mit eine großen Fontaine und das Kunstmuseum im alten Dieselkraftwerk. Im Norden befindet sich das Stauwehr des Elektrizitätswerks. Über eine Brücke gelangt man in den Carl-Blechen-Park am anderen Ufer der Spree. An der Spree findet man auf beiden Seiten einen Uferpark an dem man die Stadt in Nord-Süd-Richtung durchqueren kann. Der Goethepark ist die Mitte dieses langen Grünzugs am Wasser.

 

Uferstraße, Cottbus

 

Pückler Park Bad Muskau

Einer der schönsten Landschaftsparks Deutschlands befindet sich an der Grenze zu Polen. Der wunderbare "Pückler Park" in Bad Muskau steht zu recht seit 2004 auf der Liste der UNESCO Welterbestätten. Der Park wurde zwischen 1815 und 1844 von Herman Fürst von Pückler-Muskau als Landschaftspark angelegt. Der weitgereise Pückler brachte das Konzept des Englischen Landschaftsgarten in die Lausitz und transformierte die Landschaft nach seinen Ideen. Seen, Baumgruppen, Brücken und Wege sind sorfältig gepalnt, um Sichtbeziehungen in einer abwechselungsreichen Natur zu arrangieren. Sehenswert ist auch das Schloss von Bad Muskau.

 

Schloss Bad Muskau

www.muskauer-park.de

 

Oder-Neiße-Grenze

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Grenze zwischenPolen und Deutschland auf die "Oder-Neiße-Linie" nach Westen verschoben. Seit dem verläuft die Grenze mitten durch den Muskauer Park. Seit der Abschaffung der Binnengrenzen in der EU kann man den Park wieder als Ganzes erleben und frei über die Brücken und Grenzen spazieren.

 

Oder-Neiße-Grenze, Bad Muskau

 

Landschaftspark Kromlau

Rund 10 km westlich von Bad Muskau, in der Gemeinde Gablenz befindet sich der sehenswerte "Rhododendronpark Kromlau". Der Park wurde nach dem Vorbild des Muskauer Parks von Friedrich Hermann Rötschke angelegt. Neben dem größte Rhododendrongarten Deutschlands hat der Park weitere Sehenswürdigkeiten, wie die Rakotzbrücke, steil aufragende Basaltsteine im See und Statuen. Zum Park gehört auch das Kavaliershaus und das Herrenhaus an der Halbendorfer Straße. Der Landschaftspark Kromlau ist einer der schönsten Parkanlagen in der Lausitz.

 

Gablenz-Kromlau

 

Spreewald

Der "Spreewald" ist ist ein UNESCO Biosphärenreservat und eine der touristische Hauptattraktion in Brandenburg. Zentrum des Spreewalds ist Lübbenau, von hier führen Kahnfahrten nach Lehde, einem kleinen Dorf mit schönen Häusern und gepflegten Gärten an den Kanälen. Abfahrt von Großen Spreewaldhafen in Lübbenau. Man kann Kanus mieten und den "Spreewald" selbst erkunden. Sehenswert sind auch die Orte Lübben mit einem schönen Schloss Lübben und das Dorf Burg in dessen Umgebung man Störche beobachten kann.

 

Lübbenau, Spreewald

 

Großräschener See

Nachdem die meisten Tagebaugruben geschlossen wurden, begann man die Wunden in der Natur zu renaturieren. Die Gruben werden geflutet und verwandeln die Lausitz in eine Seenlandschaft. Der Großräschener See, hier ein Foto aus dem Jahr 2016, ist mittlerweile komplett geflutet. Der neue See ist mit dem Auto gut zu erreichen, hier befindet sich auch das IBA Informationszentrum, das über den Tagebau und die Verwandlung der Landschaft informiert.

Da in der Lausitz immernoch Tagebau betrieben wird, entstehen weitere Gruben. Östlich von Cottbus gibt es noch riesige Braunkohlegruben, die in Zukunft zum Cottbuser Ostsee werden.

 

Großräschener See

www.lausitzerseenland.de

 

Senftenberger See

Der Senftenberger See ist schon geflutet und wird als Segelrevier genutzt. Von 1938 bis 1966 wurde hier Braunkohle gefördert. Ab 1967 wurde mit der Flutung begonnen. Im Rahmen der IBA Fürst-Pückler-Land wurde in Senftenberg der Stadthafen errichtet. Der See in Senftenberg ist das Vorbild für viele weitere Tagebaugruben in der Lausitz.

 

Senftenberger See

www.senftenberger-see.de

 

Karte Parks und Gärten Cottbus

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Reiseführer Lausitz

Natur in der Lausitz

Die Lausitz ist geprägt von waldreichen, flachen Landschaft mit sandigen Böden. Das bekannteste Naturwunder ist der "Spreewald" mit unzähligen Kanälen und schönen Dörfern. Das riesige Feuchtgebiet ist ein idealer Lebensraum für Frösche und Störche.

 

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Fürst Pückler

"Herman Fürst zu Pückler-Muskau" entdeckte auf einer Reise nach England seine Liebe für Landschaftsgärten. Ein weitere Reise führte ihn nach Kairo, wo er die Pyramiden von Gise besuchte und die orientalische Lebensweise zu schätzen lernte. Zurück in seiner Heimat fing er an Landschaftsgärten anzulegen. Sein erstes Werk war der Landschaftspark in Bad Muskau später legte er den Branitzer Park in Cottbus an.

 

 

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