Staatstheater Cottbus

Das "Staatstheater Cottbus" zählt zu den schönsten Theaterbauten Deutschlands. Das Jugendstil-Theater wurde 1908 vom Berliner Architekten Prof. Bernhard Sehring errichtet. Auf den beiden Säulen die das Theater überragen, stehen Streitwagen die von Panthern gezogen und von Dionysos und Ariadne gelenkt werden.

Altmarkt Cottbus

Der "Altmarkt" ist der Marktplatz in der Altstadt von Cottbus. Auch wenn der Platz im Mittelalter entstand, sind fast alle Häuser neueren Datums. Die historischen Gebäude am "Altmarkt" wurden nach der Wende saniert und erstrahlen heute in neuem Glanz. Am "Altmark" befinden sich viele Cafes und Restaurants, im Sommer kann man auf dem schönen Platz in entspannter Atmosphäre speisen.

Spremberger Straße

Die Spremberger Straße wird im Volksmund nur "Sprem" genannt. Die Fußgängerzone ist die Haupteinkaufsstraße von Cottbus. Die "Sprem" verbindet den Spremberger Turm im Süden mit dem Altmarkt im Norden. Auf der Einkaufsstraße gibt es neben den üblichen Läden auch nette Geschäfte und Kaffeehäuser. 

Spremberger Turm

Der "Spremberger Turm" ist das Wahrzeichen von Cottbus. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert als Teil der Stadtmauer errichtet. Hier befand sich das Spremberger Tor, eines von drei Stadttoren. 1626 lagerte Walleinstein mit seinen Truppen vor der Stadt und ruinierte den Cottbuser Haushalt langfristig. Nach dem "Dreißigjährigen Krieg" verlor die Stadtbefestigung an Bedeutung. 1726 wuchs die Stadt endgültig über die alte Ringmauer hinaus. Um 1880 wurde die vorgelagerte Bastion abgerissen und durch Wohn- und Geschäftshäuser ersetzt. Der 28 m hohe Turm kann bestiegen werden und bietet einen schönen Blick über die Cottbuser Innenstadt.

Oberkirche Cottbus

Die evangelische Pfarrkirche St. Nikolai wird in Cottbus einfach "Oberkirche" genannt. Die aus rotem Ziegelmauerwerk errichtete dreischiffige Kirche ist das größte mittelalterliche Gotteshaus in der Niederlausitz. Die spätgotische "Oberkirche" wurde vermutlich zwischen 1460 und 1520 errichtet. Der zweigeschossige Turmaufsatz mit Haube kam erst ab 1671 hinzu. Nach der Einnahme der Stadt 1945 durch die "Rote Armee" brannte der Innenraum aus. 1988 wurden die Renovierungsarbeiten mit dem aufsetzten der Turmhaube abgeschlossen.

Gerberhäuser

Die "Gerberhäuser" befinden sich auf der Spreeinsel. Hier befindet sich auch der "Goethepark" und das Kunstmuseum. Die "Gerberhäuser" sind schon in alten Stadtplänen von 1720 eingezeichnet. Sie nutzten den Mühlgraben um Tierhäute zu waschen und zu gerben. Von den ehemals vier Fachwerkhäuser sind noch 3 erhalten. Der Mühlgraben mit den "Gerberhäusern" ist einer der idyllischsten Orte in Cottbus.

Elektrizitätswerk Cottbus

Das Elektrizitätswerk ist das erste seiner Art in Cottbus. Es wurde 1903 von der Firma Siemens & Halske betrieben. Das Kraftwerk nutze die Wasserkraft des Mühlgrabens, eines Seitenarms der Spree. Ab 1927 wurde das Elektrizitätswerk durch ein Dieselkraftwerk (heute Kunstmuseum) erweitert. Heute wird das historische Kraftwerk als Bürogebäude genutzt.

BTU Cottbus

Mit über 8.000 Studierenden ist die BTU Cottbus-Senftenberg das wissenschaftliche Zentrum der Lausitz. Viele internationale Studenten beleben das Stadtbild und bringen internationalen Flair nach Cottbus. An manchen Uni-Gebäuden aus DDR-Zeiten findet man sehenswerte sozialistische Wandbilder.

Fürst Pückler Schloss Branitz

Der exzentrische Landschaftsplaner "Herman Fürst von Pückler-Muskau" legte ab 1846 den "Branitzer Park" an. Das Schloss wurde schon von seinem Großvater 1772 errichtet. Im "Schloss Branitz" befindet sich das "Pückler Museum" in dem sich seltene Objekte von den Reisen des Fürsten nach Ägypten und England befinden. Einige Räume wurden wieder so hergestellt, wie zu Zeiten von "Fürst Pückler".

Karte Sehenswürdigkeiten Cottbus

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Reiseführer Cottbus

Willkommen in Cottbus

Cottbus ist mit rund 100.000 Einwohnern die größte Stadt der Lausitz. Die ausländischen Studenten der Universität bringen Leben und etwas internationales Flair in die Stadt. Auch wenn Cottbus keine urbane Großstadt ist, so hat die Stadt doch viel zu bieten. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten zählt natürlich der "Branitzer Park" und das Schloss von Fürst Pückler. In der Altstadt findet man die sehenswerte Oberkirche, den Spremberger Turm und den Altmarkt, sowie die Fußgängerzone "Sprem". 

Ich hab mal einen Japaner aus Tokyo gefragt, warum er zum studieren gerade nach Cottbus gegangen ist. Aus der spannenden "Megacity" in eine beschauliche Provinzstadt? Seine Antwort: Ihn interessiere genau das Gegenteil von der reizüberfluteten Großstadt, er liebe die Ruhe und die Natur rund um Cottbus, die Weite der Landschaft. 

Ich sehe das genauso, das besondere an Cottbus ist die Umgebung mit viel Natur. Die Highlights habe ich in den Rubriken "Parks und Seen" und "Lausitz" zusammen gefasst.

 

 

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Die Sorben

In der Lausitz leben "Sorben" (auch Wenden genannt), eine slawische Minderheit mit eigener Sprache und Kultur. Das Siedlungsgebiet der Sorben erstreckt sich über den Süden Brandenburgs bis nach Sachsen. Die meisten "Sorben" leben in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Spree-Neiße und in der Stadt Cottbus. Die Anzahl der Sorben wird auf ca. 60.000 Menschen geschätzt. In Cottbus und den umgebenden Landkreisen sind viele Schilder in beiden Sprachen beschriftet. Die sorbische Sprache ist dem polnischen sehr ähnlich, es gibt aber auch im sorbischen unterschiedliche Dialekte.

 

 

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