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Englischer Garten München

Der Englische Garten ist mehr als nur ein Park, der Garten ist das grüne Herz Münchens. Hier befinden sich die bekanntesten Biergärten wie der Chinesische Turm und das Seehaus. Der Englische Garten wurde 1789 nach dem Vorbild englischer Gärten angelegt. Der Landschaftsplaner Friedrich Ludwig Sckell hatte zuvor schon den Park Schönbusch in Aschaffenburg entworfen. Der Englische Garten in München folgt dem gleichen Schema, ist jedoch als Volkspark für die Bürger der Stadt gedacht und nicht als privater Garten eines Herrschers.

Der Englische Garten ist mit 375 ha größer als der Central Park in New York (350 ha). Allerdings wird der Englische Garten vom Isarring in einen nördlichen und einen südlichen Park geteilt. Der südliche Teil ist der bekannte Teil vom Englischen Garten, hier befindet sich der Biergarten am Chinesischen Turm, der Biergarten Seehaus, der Monopteros (Foto), der Eisbach und das japanische Teehaus.

Die Nackerten auf der Schönfeldwiese sterben langsam aus. Die jungen Münchner halten nur noch wenig von FKK im Englischen Garten.

Der nördliche Teil wird auch Hirschau genannt. Hier gibt es große Wiesen und Wälder die von Bächen durchzogen werden. Es gibt Pläne der Stadt München den Isarring unter die Erde zu legen und so den Englischen Garten wieder zu einem großen Park zu vereinen.

Chinesischer Turm

Die 25 m hohe Holzpagode im chinesischen Stil wurde erstmals 1870 im Englischen Garten errichtet. Der Chinesischer Turm diente ursprünglich als Aussichtsplattform. Das Holzbauwerk brannte jedoch mehrfach ab, der heutige Turm wurde 1952 erbaut. Der “Chinesische Turm” ist einer der bekanntesten Biergärten in München und die bekannteste Sehenswürdigkeit im Englischen Garten. Der Holzturm darf aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden, nur die Blaskapellen dürfen hinein.

Am Chinesischen Turm findet einmal im Jahr der Kocherlball statt. Die Tanzveranstaltung findet zwischen 6-10 Uhr morgens statt, weil die Köche und Köchinen (Kocherl) sonst arbeiten müssen.

Monopteros

Der Monopteros steht weithin sichtbar, auf einem kleinen Hügel im Englischen Garten. Vom Monopteros hat man einen sehr schönen Blick auf die Silhouette der Stadt, mit der Frauenkirche im Hintergrund. Errichtet wurde er 1836 von Hofarchitekt Leo von Klenze im neoklassizistischen Stil. In der Antike war der Monopteros ein offener Tempel mit einer Statue in der Mitte. Im Klassizismus wurde der Monopteros als Rundbau in der Gartenkunst eingesetzt und diente hier als Blickfang und überdachter Aussichtspunkt auf einem Hügel. Der Monopteros ist der romantischste Treffpunkt in München.

Eisbach Surfer

Am Eingang zum Englischen Garten an der Prinzregentenstraße, haben findige Surfer eine stehende Welle erzeugt. Die Welle im Eisbach wird von den Surfern zum Üben genutzt. Am Wochenende sind zahlreiche Zuschauer versammelt, um die Surfer zu beobachten, die einer nach dem anderen die Welle reiten. Es gibt auch mutige Münchnerinnen, die sich ins eiskalte Wasser wagen. Der Eisbach hat sich durch die Surfer zu eine kleinen Touristenattraktion entwickelt.

Prinzregentenstraße, 80538 München

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